Thomas Herzog

(fotocommunity-Mitglied seit 2002)

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Über mich

Thomas Herzog, Baujahr: 1961
. Erlernter und 35 Jahre ausgeübter Beruf: Schriftsetzer/Mediengestalter. Gestaltung war schon immer mein Ding. Zum Fotografieren kam ich Mitte der 80er. Ich besuchte Kurse an der VHS und praktizierte „learning by doing“, damals mit der Canon T70.

In einem Fotowettbewerb gewann ich eine damals brandneue Canon EOS 620 und konnte mir durch den Verkauf beider Kameras die lang ersehnte Canon T90 leisten. Mit der habe ich gerne fotografiert – die Ausrüstung wurde immer umfangreicher.

Und eines Tages verklemmte sich auf einer Urlaubreise meine große Fototasche im Bordcase des Fliegers. Die wollte partout nicht mehr raus und die Besatzung musste auf mich warten. Peinlich.

Daraufhin tauschte ich die ganze Ausrüstung gegen eine Olympus IS2000 ein – eine all-in-one-Bridge-Kamera. Meine Ausrüstung war jetzt schön klein, aber noch viel kleiner war plötzlich die Liebe zur Fotografie. Die wurde erst wieder ganz groß mit dem Einzug der Digitalkameras. 2003 erwarb ich die Canon Powershot G2.

Mit dieser gelang mir im Urlaub ein Foto, das mir den ersten Platz in einem von National Geographic und Panasonic ausgelobten Wettbewerb einbrachte.

2004 brachte Canon mit der EOS 300D die erste DSLR heraus, der Kauf war Pflicht. Und ein Quantensprung. Und meine Ausrüstung wurde wieder größer und größer. Nach und nach wurden die Gehäuse aktualisiert, es folgten EOS 20D und 40D. Durch einen Sturzschaden im Urlaub waren ab 2008 sogar 2 Bodies im Gepäck. Über die 5D und die 5D MK II bin ich bei der 5D MK III gelandet, mit der ich seit 2013 fotografiere. Da ich immer noch wie zu Analogzeiten mit Bedacht auf den Auslöser drücke, hat die Kamera noch nicht allzu viele Auslösungen.

Mein fotografisches Highlight ist immer noch ein Kategoriesieg im renommierten Naturfotowettbewerb „Glanzlichter“ aus dem Jahre 2009.

Zu Beginn meines Hobbys fotografierte ich lange mit Cokin-Filtern. Die waren mir irgendwann zu klein, kratzempfindlich und farbstichig und ich verwendete fast nur noch Schraubfilter von B+W.

Polfilter und ein dichter Graufilter mussten für die Wasserfallfotografie reichen, für Helligkeitsunterschiede zwischen Himmel und Erde machte ich Belichtungsreihen. Nervig war stets die Fummelei, wenn beide Filter sich nicht mehr voneinander lösen ließen. Filterzange, Eisschrank, Kabelbinder, Gummihandschuhe – Leidensgenossen wissen, wovon ich rede.

Also musste endlich eine Alternative her und da kam die offensive Werbung von Rollei zu den neuen Rechteckfiltern gerade richtig.

Der erste Eindruck

Mein erster Eindruck des Filter-Pakets? Gemacht für die Ewigkeit. Material, Haptik – massiv, edel. Ich fasse die Teile unheimlich gerne an. Und bin begeistert, wie leicht sich ein Polfilter drehen lassen kann, ohne dass sich die Position weiterer Filter verändert.

Die Verpackung finde ich eigentlich gut, persönlich finde ich die Einzelverpackung der Rechteckfilter aber unpraktisch und packe sie viel lieber zusammen mit Filterhalter/Polfilter/Adapterringe in eine geeignete Tasche, um beim Fotografieren vor Ort je nach Situation schnell den richtigen Filter parat zu haben.

Das Montieren des Filterhalters samt Polfilter und Adapterringen ist m. E. selbsterklärend. Man muss nur prüfen ob der Sicherungsstift richtig einrastet.

Sinn der unterschiedlichen Adapterringe bzw. des Filterhalters ist, dass alle Filter sich an allen Objektiven verwenden lassen. Früher waren für verschiedenen Objektivdurchmesser die passenden Filter notwendig – von Step-down-Ringen mal abgesehen. Von daher ein „sehr gut“.

 

Ich nutze beide Verlaufsfilter je nach Situation. Ist der Horizont gerade und ohne Hindernisse, kommt der harte Übergang zum Einsatz.
 Bei allen anderen Motiven, wo Teile mit dem Himmel unnatürlich abgedunkelt werden, verwende ich den Softverlauf.

Da ein Horizont selten genau durch die Bildmitte läuft ist dringend notwendig, dass der Filtereffekt verschiebbar ist. Das ist einer der großen Vorteile von Rechteckfiltern gegenüber Schraubfiltern.

In meinem Paket enthalten waren Filterhalter samt Polfilter, IR ND64, IR ND1000, Hard GND4 und Soft GND8.

Leider konnte ich die Filter nicht so oft einsetzen wie ich wollte. Entweder keine Wolken. Dann wieder nur graue Wolkendecke ohne Strukturen. Oder wie auf Mallorca 7 Tage pralle Sonne mit langweilig blauem Himmel. Aber das eine oder andere Foto ist mir doch gelungen.

Mit den Ergebnissen bin ich sehr zufrieden. Erspart es mir doch die eine oder andere Belichtungsreihe. Die Vorteile der Anwendung kenne ich – wie eingangs beschrieben – schon von anderen Systemen. Nur nicht in dieser Qualität. Sowohl optisch als auch haptisch.

ND-Filter sind für die Wasserfallfotografie oder überall, wo Drama im Wasser aber auch am Himmel, erwünscht ist, unerlässlich. Diese Filter gehören schon immer zu meinem Equipment. Daher konnte ich die ND-Filter einsetzen, um Wasseroberflächen schön glatt zu bekommen.

In der Landschaftsfotografie ist es üblich, mehrere Filter gleichzeitig einzusetzen. Ich verwende Polfilter und Verlauffilter bei normalen Landschaften, möchte ich weiches Wasser, kommt zusätzlich der ND-Filter zum Einsatz. Kein Problem durch drei Filtereinschübe –  diese Flexibilität erleichtern Arbeit und Kreativität.

Mit den Bildergebnissen bei der Kombination mehrerer Filter gleichzeitig bin ich äußerst zufrieden. Erleichtert wird hierbei der Einsatz des Live-View der Kamera, in der ich die Wirkung der Filter sofort beurteilen kann.

Ich empfinde die Farbwiedergabe neutraler als mit den von mir in der Vergangenheit verwendeten Rechteckfiltern, dort waren meine Aufnahmen oft magentastichig.

Die Vergütung gegen Schmutz auf Glasoberflächen ist nützlich, der Schmutz lässt sich leichter entfernen. Cool wäre, wenn Staub und Wasser erst gar nicht haften bleiben würden.

Das verwendete Gorilla-Glas soll widerstandsfähiger gegen Kratzer sein und es soll nicht so leicht brechen. Bei diesen hochwertigen Produkten absolut wichtig.

Wo die Filter entwickelt und letztendlich produziert werden find ich jetzt nicht so wichtig. Im Rahmen der Globalisierung weiß man sowieso nicht, wo was produziert wird. Aber deutsches Knowhow – das finde ich gut.

Fazit

Durch die offensive Werbung in Print- und sozialen Medien muss man auf Rollei- Filter stoßen, so hab ich schon lange vor dem Produkttest von diesen Produkten gelesen.

Aufgrund der leichten Bedienung, der Flexibilität, der Abbildungs- und Fertigungsqualität kann ich die Filter uneingeschränkt weiterempfehlen.

Trotz des Preises würde ich diese Filter kaufen. Wenn ich überlege, wieviel Geld ich schon für Filter vergeudet habe ohne wirklich zufrieden zu sein ist das Geld gut angelegt.

Welcher Preis ist angemessen? Klar, 150 Euro für eine Glasscheibe sind viel Geld. Im Vergleich mit vernünftigen Schraubfiltern der Größe 82 mm relativiert sich das Ganze. Von daher schmerzt der Kauf eines Filterpaketes im Geldbeutel sicherlich, aber man kauft hoffentlich nur einmal.

Wenn eine gute Fee kommt und mir den ultimativen Rollei-Filterset-Wunsch erfüllt sähe meine Auswahl folgendermaßen aus:
 Filterhalter samt Polfilter, IR ND64, IR ND1000, Hard GND4 und Soft GND8, Reverse GND8. Und dazu die passende Tasche von Rollei.
 Es ist müßig über den Preis zu spekulieren, die Filter kosten die Summe X und damit basta.

Ich finde das ganze Set rundum gelungen. Ist zwar viel Geld, aber gut angelegt. Und die Mitbewerber bewegen sich im ähnlichen Preisniveau.
 Wenn schon viel Geld, dann soll wenigstens etwas davon im Land bleiben.

Gutscheincode:

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