Das Bessere ist des Guten Feind.

Never change a running System – es sei denn …

Thomas Herzog

(fotocommunity-Mitglied seit 2002)

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Einleitung

Im Juli 2017 bekam ich mit vier weiteren Fotomenschen die Gelegenheit, den ROLLEI-Filterhalter samt den neuen Rechteckfiltern „Mark II“ aus Gorilla-Glas über einen längeren Zeitraum zu testen und meine Erfahrungen zu teilen. Vielen Dank an ROLLEI für alles. Seitdem nutze ich die Filter wann immer es die Motive hergeben. Zuletzt im Oktober auf der griechischen Insel Santorini. Neben dem grundsätzlich verwendeten Polfiter kamen verschiedene Verlaufsfilter zum Einsatz.

Jetzt hat mir ROLLEI den neuen Profi Filterhalter Mark II zum Testen zur Verfügung gestellt. Dankeschön auch für diese Möglichkeit. Bevor ich jetzt zum Wesentlichen – nämlich dem Arbeiten mit dem Neuen – komme, möchte ich mit meinem Fazit vorgreifen: DAS TEIL MUSS ICH HABEN. SOFORT !!!

Doch immer schön der Reihe nach:

Der erste Eindruck

Die Kartons der alten und neuen Generation sind von den Maßen her identisch. Was allerdings gleich auffällt ist das Gewicht. Während das Päckchen mit dem „alten“ Filterhalter 574g (510g ohne Karton) wiegt, zeigt die Waage beim Nachfolger lediglich 390g (316g) an. Um beim Gewicht zu bleiben – der alte Filterhalter wiegt mit Polfilter 174g, der Neue lediglich 112g. Hört sich jetzt nicht so gewaltig an, da der neue Filterhalter aber auch flacher baut als der Alte, fällt der Unterschied in der Hand schon extrem auf.

Diese Gewichtsersparnis ist nicht nur dem Filterhalter geschuldet. Während der Vorgänger mitsamt Polfilter und den Adapterringen in dem formschönen, aber schweren cognacfarbenen Lederetui aufbewahrt wird, kommt der Neue in einer leichten schwarzen Nylontasche – wie das Ledercase auch mit Gürtelschlaufe – daher. Gewichtsersparnis rund 40%.

Für mich sind beide Lösungen eher unpraktisch da die einzelnen Rechteckfilter keinen Platz in den Cases finden. Filter und Filterhalter bewahre ich zusammen in der passenden Textiltasche von ROLLEI mit Platz für Halter und maximal 10 Filter auf, diese trage ich für den schnellen Zugriff meist am Gürtel. Wünschenswert wäre hier eine Verstärkung bzw. bessere Polsterung der Außenwände.

Filterhalter

Doch zurück zum Filterhalter: Dieser wurde mit einem noch besseren Bedienkonzept für die Verriegelung der Aufnahme der Rechteckfilter und die Bedienung des Polfilters versehen. Und diese Neuerungen sind mir persönlich noch wichtiger als Gewichts- und Platzersparnis im Fotorucksack.

Beim Alten wurde ein Zugstift zum Arretieren der Filteraufnahme verbaut. Gegenüber dem Drucktaster am Neuen ging dieser silberne Zugstift sehr leicht – fast schon zu leicht – und ich musste stets sehr gewissenhaft prüfen, ob das Ganze auch korrekt verriegelt ist. Beim Entriegeln fiel mir schon mal die Filteraufnahme entgegen.

Beim neuen Filterhalter ist das besser gelöst, verriegelt wird mit einem Drucktaster, der schon etwas Kraft erfordert. Beim Entriegeln muss ich zudem die Filteraufnahme mit etwas Zug aus der Befestigung lösen. Für mich ist das ein Plus an Sicherheit. Ein versehentliches Entriegeln ist unmöglich geworden.

Rollei Filterhalter Mark II

Auch das Drehen des Polfiters in die gewünschte Position wurde optimiert. Befanden sich am alten Filterhalter zwei kleine gegenüberliegende Rändelräder, bekam der Neue vier große Rändelräder, die das Drehen des Polfilters noch besser ermöglichen. Die kleinen Rädchen waren nicht immer ad hoc zu ertasten.

Fazit

Resümee – Eingangs schrieb ich es ja schon – die Verbesserungen sind für mich so gravierend, dass ich mir den neuen Filterhalter kaufen werde. Erfreulich dabei ist, dass das Produkt nicht teurer geworden ist und sich preislich immer noch an den Mitbewerbern orientiert.

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