Annette Plasa

(fotocommunity-Mitglied seit 2013)

Zum Profil

 

Über mich

Mein Name ist Annette Plasa und seit Mai 2013 bin ich Mitglied in der fotocommunity. Fürs Fotografieren kann ich mich schon seit meiner Kindheit begeistern, aber erst seit ca. 5 Jahren besitze ich eine DSLR-Kamera und setze mich seitdem wesentlich intensiver und bewusster mit Regeln, Techniken und unterschiedlichen Genres der Fotografie auseinander. Inzwischen würde ich mich als fortgeschrittene Hobby-Fotografin bezeichnen.

Vor gut einem Jahr ersetzte ich meine Nikon D5100 durch eine D7200, mit der ich sämtliche Testbilder aufgenommen habe. Ich benutze fast ausschließlich und am liebsten ADOBE Lightroom zur Bildbearbeitung, bin jedoch auch darauf bedacht, so wenig Zeit wie möglich darauf zu verwenden.

Vor allem beim Thema Landschaftsfotografie kommt man als Fotograf unweigerlich irgendwann an den Punkt, wo man sich fragt, ob man nicht doch mal in ein paar Filter investieren sollte, um den Dynamikbereich der Kamera/der Bilder zu erweitern und dabei gleichzeitig mehr Zeit beim Fotografieren in der Natur anstatt zuhause am Rechner zu verbringen.

Bei mir war dieser Moment endgültig gekommen, als ich im November letzten Jahres an einem Foto-Workshop auf den Lofoten (Norwegen) teilnahm. Für diesen Zweck kaufte ich mir verschiedene ND- und Verlaufsfilter plus Halterung und seitdem weiß ich den Einsatz dieses nützlichen Werkzeuges sehr zu schätzen. Ich besaß zwar vorher schon einen einzelnen Verlaufsfilter, benutzte ihn jedoch kaum, weil vor allem die Halterung große Schwächen hatte (z.B. starke Vignettierung, wenn sie mal wieder verdreht war, was häufig passierte). Es machte damit einfach keinen Spaß.

Als ich in der fotocommunity las, dass für die neuen Rechteckfilter von Rollei Tester gesucht würden, bewarb ich mich sofort, obwohl ich mit meiner aktuellen Ausstattung immerhin schon zufriedener bin als vorher. Weil aber mein jetziges Sammelsurium an Schraub- und Steckfiltern immer noch keine endgültige und befriedigende Lösung darstellt, war ich auf das Filter-Set sehr gespannt.

Erster Eindruck

Für mich ist es immer ein klein wenig wie Weihnachten, wenn neues Foto/Kamera-Equipment per Post eintrifft, weshalb ich das Paket auch gleich öffnen musste, um mir alles genau anzusehen.

Hier gab es schon mal nichts auszusetzen. Die Filterhalterung inkl. Polfilter und Adapterringen und die einzelnen Filter wurden jeweils gut geschützt in ansprechenden Karton-Verpackungen geliefert. Alles kam ohne jegliche Beschädigung bei mir an. Auch innerhalb der jeweiligen Aufbewahrungstaschen sind die Glasfilter zunächst noch in Seidenpapier und Kunststoff verpackt, um sie vor Staub zu schützen. Außerdem darin enthalten sind jeweils eine Anleitung, ein Putztuch und (bei den ND-Filtern) eine Ersatz-Moosgummi-Abdichtung.

Die Aufbewahrung

An dieser Stelle möchte ich vorausschicken, dass ich normalerweise bei hochwertigen und entsprechend teuren Produkten – neben der Technik und dem einwandfreien Funktionieren – schon auch Wert auf eine ansprechende Optik und Haptik lege. Bei der Aufbewahrung von Kamera-Equipment, welches ich sehr häufig unterwegs benutze, bin ich jedoch total pragmatisch, weshalb mich hier grundsätzlich mehr interessiert, ob alles praktisch und sicher untergebracht ist. Deshalb war ich anfangs eher skeptisch, was die Aufbewahrungstaschen angeht, da vor allem die Box für die Halterung inkl. Adapterringen zunächst etwas sperrig und schwer wirkte, und ich mich fragte, ob so eine aufwendige Verpackung überhaupt notwendig ist. Zu diesem Punkt komme ich aber gleich nochmal.

Jeder Filter ist einzeln in einer hochwertigen Kunstlederhülle mit Magnetverschluss untergebracht, die innen mit einer Art Velours gefüttert ist, welches auffallend staubfrei bleibt. Und nebenbei bemerkt: Das Kunstleder außen macht keineswegs einen „künstlichen“ Eindruck, sondern fühlt sich recht angenehm und annähernd wie echtes Leder an. Was das angeht, bin ich nämlich wegen meines Berufs als Buchbinderin etwas kritisch.

Auf der Rückseite befindet sich eine nützliche Beschriftung, da man die einzelnen Filter sonst kaum auseinanderhalten könnte, ohne die Hülle vorher zu öffnen. Ich persönlich finde die einzelnen Taschen nicht nur ansprechend, sondern auch ausgesprochen praktisch. Manch einer mag vielleicht eine größere Tasche bevorzugen, in der alle Filter zusammen transportiert werden können. Ich empfinde es jedoch als großen Vorteil, ggfs. nur das Equipment in meinen Rucksack packen zu können, welches ich auch wirklich brauche.

In der Box sind die Filterhalterung, sämtliche Adapterringe von 52mm bis 82mm (letzterer ist gleichzeitig der Basisring der Halterung) und der Polfilter untergebracht. An der hinteren Außenseite befindet sich außerdem eine Schlaufe, mit der die Box ggfs. am Gürtel oder sonstigem befestigen könnte. Das habe ich jedoch nicht getestet.

Bei meiner ersten größeren Foto-Tour mit sämtlichem Filter-Equipment legte sich meine anfängliche Skepsis (siehe oben) bezüglich der Aufbewahrung gleich wieder komplett, denn ganz gegen meine Erwartungen passte alles wunderbar in meinen Rucksack.

Dass alle Taschen Magnetverschlüsse haben, empfinde ich als äußerst angenehm, da man diese problemlos auch mit einer Hand öffnen und schließen kann, was bei Klettverschlüssen oftmals eben nicht der Fall ist, was mich persönlich immer sehr nervt. Denn gerade wenn man irgendwo in der Natur unter widrigen Bedingungen mit diversen Filtern hantiert, hat man eh immer eine Hand zu wenig.

Somit sind hier alle Einzelteile wunderbar aufgeräumt, sicher verstaut und dennoch gut zugänglich. Dafür muss man aber ein geringfügig höheres Gewicht in Kauf nehmen, und dass sich die hochwertigere Verpackung vermutlich auch beim Preis bemerkbar macht.

Die Montage

Da ich den Umgang mit verschiedenen Filter-Systemen bereits gewöhnt war, bereitete mir die Montage keine nennenswerten Probleme. Etwaige Unklarheiten z.B. die Reihenfolge betreffend, konnten gut mit Hilfe der beiliegenden Anleitung beseitigt werden. Ich vermute, dass die Montage angesichts der vielen Einzelteile zumindest eine gewisse Herausforderung darstellen könnte, sofern man vorher kein ähnliches System verwendet hat.

Die Rechteckfilter lassen sich gut in die dafür vorgesehenen Schlitze einführen, sofern man sie nicht verkantet. Gleichzeitig sitzen sie aber auch fest genug in der Halterung, so dass nichts rutscht oder wackelt. Einzig die Befestigung des Polfilters ist ein wenig knifflig, da er sehr dünn ist und man somit wenig Fläche hat, um ihn überhaupt entsprechend greifen zu können beim Rein- und Rausdrehen.

Ob man nun aber bereits Erfahrung mit solchen Systemen hat oder nicht – in jedem Fall halte ich es für äußerst ratsam, das Equipment nicht erst an der Foto-Location zum ersten Mal auszupacken und zu montieren, sondern vorher zuhause und in Ruhe ein wenig zu üben.

Die Möglichkeit, die Filter mit den verschiedenen beiliegenden Adapterringen an allen Objektiven anbringen zu können, finde ich großartig. Wobei ich hier anmerken möchte, dass ich mein eigenes Filtersystem im Moment praktisch nur in Verbindung mit einem einzigen Weitwinkelobjektiv verwende.

Aber egal, ob für weitere Linsen, eine Zweitkamera (deren Objektive wieder völlig andere Durchmesser haben können), oder auch für den Fall, dass ich meine Filter jemandem ausleihen würde… es ist für mich keine unbedingte Notwendigkeit, sämtliche Adapter griffbereit zu haben, aber schon ein sehr angenehmer Nebeneffekt. Ein Rundum-sorglos-Paket sozusagen. Das trifft auch auf den im Set enthaltene Polfilter zu.

Der einzig wirkliche Kritikpunkt ist für mich leider die Halterung selbst bzw. die schwächlich ausgelegte Feststellmechanik. Die Montage am Basisring ist zwar einfach, aber ich würde mir wünschen, dass die Halterung am Basisring eindeutiger einrastet. Die jetzige Konstruktion sorgte bei mir nämlich für relativ große Unsicherheit, ob auch wirklich alles sicher an der Kamera befestigt ist, weil gerade mal 1 – 1,5 Millimeter darüber entscheiden, ob alles hält. Diese Art der Konstruktion ist mir ein ziemliches Rätsel, weil mir ansonsten alle Teile der Halterung inkl. Zubehör einen besonders robusten und stabilen Eindruck machen. Nach Auskunft von Rollei sei dies allerdings bekannt und der Hersteller werde dies beim neuen Produkt, das voraussichtlich Anfang November vorgestellt wird, verbessern.

Warum ich mich grundsätzlich für ein Steckfilter-System entscheiden würde, ist einfach erklärt: man erreicht damit schlicht ein Maximum an Flexibilität, wenn man die Filter beliebig verschieben und drehen, sowie mehrere miteinander kombinieren kann, sogar inkl. Polfilter. Außerdem ist es vor allem bei den (sehr starken) ND-Filtern ein großer Vorteil, die Halterung mit einem Handgriff entfernen und wieder befestigen zu können, um beispielsweise irgendwelche Korrekturen beim Fokussieren, der Belichtungsmessung, dem Bildaufbau etc. vornehmen zu können. Sofern man dieses Equipment nur selten und bei optimalen Bedingungen einsetzt, sind auch Schraubfilter eine gute Option. Bei widrigen Umständen wie Kälte, Wind und unwegsamem Gelände usw., jedoch eher weniger, weshalb ich meinen einzelnen ND-Filter beispielsweise schon des Öfteren verflucht habe.

Die Grauverlaufsfilter (GND 8 soft/hard/reverse)

Ich konnte keinerlei Qualitätsverluste feststellen und bin äußerst zufrieden mit den Ergebnissen. Obwohl ich an den Einsatz von Verlaufsfiltern ja gewöhnt war, war ich dennoch überrascht, wie ausgesprochen zufriedenstellend die Ergebnisse bereits direkt aus der Kamera und ohne jegliche Bildbearbeitung waren.

Welchen der drei oben genannten Filter ich bevorzugen würde, kann ich so leicht nicht beantworten. Ich würde sagen, es hängt von der jeweiligen Situation ab. Bei bergigen Landschaften sowie bei Architektur-Motiven setze ich lieber den weichen Verlauf ein. Den GND 8/hard hingegen verwendete ich im Test zum ersten Mal und er erwies sich ebenfalls als sehr nützlich, sofern im Bild entlang des Horizonts keine oder nur unwesentliche Erhebungen vorhanden waren, die ansonsten zu dunkel geworden wären.

Hier ein Beispiel von meinem ersten kurzen Testausflug in der unmittelbaren Umgebung:

  • Bild 1 inkl. Histogramm: Ohne Filter aufgenommen. Die Einstellungen sind so gewählt, dass der Vordergrund korrekt belichtet ist. Dafür haben die Wolken praktisch keine Konturen mehr.


  • Bild 2 inkl. Histogramm: Aufgenommen mit GND 8/hard und Polfilter. Eigentlich ein völlig unspektakuläres Bild, aber der Unterschied in Bezug auf die Dynamik zu Bild 1 ist deutlich erkennbar.

Leider hatte ich kaum noch Gelegenheit, den Reverse-Filter ausführlicher zu testen. Deshalb hier nur ein einziges Bild, bei nicht gerade optimalen Bedingungen und auf die Schnelle aufgenommen. Die Sonne hatte sich erst kurz zuvor hinter den Wolken versteckt und auch der Standort unter dem Baum war nicht der beste (ich musste ein bisschen Rücksicht auf die Badegäste nehmen).

Ich hätte ihn lieber für einen „richtigen“ Sonnenuntergang ausprobiert, nämlich wenn direkt am Horizont der hellste Bereich im Bild ist, was man mit diesem Filter wohl am besten beeinflussen kann (auch in Kombination mit einem weiteren Verlaufsfilter).

Hier erst das Originalbild direkt aus der Kamera und ohne jeglichen Filter aufgenommen und völlig unbearbeitet.


Unmittelbar nach Bild 1 entstanden, jedoch mit GND 8 Reverse + ND 1000 + CPL aufgenommen, links „out of camera“ (ooc), rechts die rudimentär bearbeitete Version. Vor allem der Bereich über dem Horizont ist etwas abgedunkelt, was hier für etwas mehr Dynamik sorgt.

Die Neutraldichtefilter (ND 64 und 1000)

Obwohl ich grundsätzlich eher selten Gelegenheit für ihren Einsatz habe (vorwiegend auf Foto-Reisen), bin ich doch inzwischen ein großer Fan von ND-Filtern geworden, da sie mir ganz andere Gestaltungsmöglichkeiten bieten, beispielsweise bei Landschaften mit bewegtem Wasser und Wolken, oder auch auf belebten Plätzen.

Mit den Ergebnissen der ND-Filter im Test war ich ebenfalls hochzufrieden. Auch hier wieder keinerlei Vignettierungen, unerwünschter Lichteinfall, Reflexionen etc. Deshalb möchte ich hier gar nicht so sehr ins (technische) Detail gehen. Einzig das (leidige?) Thema „Farbstiche“ drängt sich an diesem Punkt fast schon zwingend auf.

Im Grunde bin ich zwar der Meinung, dass man dieses Thema durchaus vernachlässigen kann, aber dem einen oder anderen Leser wird dies womöglich an manchen meiner Beispielbilder auffallen und wird es entsprechend kritisieren.

Mir ist bei nahezu allen Test-Bildern positiv aufgefallen, dass sie einen sehr natürlichen Eindruck machen. Das merkt man eigentlich am besten, wenn man die Bilder direkt vor Ort auf dem Display ansieht. Insofern konnte ich schon mal nichts Negatives feststellen.

Da ich aber überwiegend mit automatischem Weißabgleich fotografiere, ist es immer mal möglich, dass die Kamera mit ihren Messungen danebenliegt, was ich allerdings meist vorerst ignoriere. Und zwar, weil ich meine Bilder – wie vermutlich die meisten Landschaftsfotografen – im RAW-Format speichere. Und in diesem Fall ist es bekanntlich kein Problem, etwaige Farbstiche im Nachhinein und mit sehr geringem Aufwand zu korrigieren.

Im vorangegangenen Test-Bild 2 (links: vorher) fällt beispielsweise gleich der Blaustich ins Auge, von dem ich allerdings eher vermute, dass er dem falschen Weißabgleich der Kamera geschuldet ist, weil mir in den meisten anderen Fällen eben eher der natürliche Farb-Look der Rollei-Filter angenehm auffiel. Ähnliche „Probleme“ hatte ich ansonsten nur in sowieso schwierigen Lichtsituationen wie einem Wasserfall mitten im Wald, wo die weißen Wasserspuren gerne mal etwas lila werden. Letzteres ist im folgenden Beispiel sehr gut zu erkennen:

Hier wurden GND 8/soft, ND 64 und Polfilter kombiniert. Für den deutlich erkennbaren Rotstich würde ich auch hier wieder eher die Kamera verantwortlich machen als die Filter.

Das erste Bild ganz oben im Bericht hat übrigens einen völlig korrekten Weißabgleich, der den natürlichen Gegebenheiten entspricht. Im Vergleich zum Referenz-Bild kann ich bei der Aufnahme mit Filter keinerlei unnatürlichen Farbstich erkennen.

Allgemeines zu den Rechteckfiltern

Die Tatsache, dass alle Filter aus speziell beschichtetem und entsprechend strapazierfähigem Gorilla*-Glas (Anmerkung: *Gorilla ist eine eingetragene Marke der Corning Inc.) gefertigt sind, macht sich meiner Ansicht nach durchaus in der Bildqualität bemerkbar, was Farbtreue, optische Verzerrungen und auch die Lichtdurchlässigkeit angeht.

Aber auch im Handling kann diese Beschichtung sehr nützlich sein, speziell wenn man die Filter viel im Freien verwendet. Wasser perlt tatsächlich einfach ab und hinterlässt keine sichtbaren Spuren (was sich aber nur schwer mit einem Foto belegen lässt). Zuletzt habe ich einfach Wasser aus einer Flasche darüber gegossen, um nochmal zu überprüfen, was mir unterwegs bereits positiv aufgefallen war. Dem Härtetest mit Salzwasser, Sand und Wind konnte ich sie allerdings nicht unterziehen.

Auch dass (meine eigenen) Kunststofffilter, ganz im Gegensatz zu den getesteten, sehr viel leichter verkratzen und den Staub magisch anziehen, lässt sich nicht leugnen. Insofern bin ich mit der Qualität der Glasfilter höchst zufrieden, weil einem all diese Punkte in der Praxis das Fotografen-Leben erleichtern können.

Der Polfilter

Wie zu Anfang bereits erwähnt, ist er nicht ganz so leicht zu befestigen, aber insgesamt halte ich ihn anhand meiner Ergebnisse für durchaus brauchbar. Der Polarisations-Effekt ist nicht so stark wie bei meinem eigenen (von B&W), aber das ist wohl der ultradünnen Bauweise geschuldet. Ein Kompromiss vermutlich, um ihn entsprechend in das System integrieren zu können.

Und eben jene Integration des CPL in die Halterung, fand ich schon sehr überzeugend, denn mit den kleinen Drehrädchen am Rand, ist er super leicht und unkompliziert einzustellen. Und da man beim Verstellen zusehen kann, wie beispielsweise ein Regenbogen förmlich zum Leuchten gebracht wird, ist die Leistung/Stärke des Polfilters für mein Empfinden und meine Zwecke absolut ausreichend.

Mein Fazit

Ich bin total begeistert von der hohen und zuverlässigen Abbildungsqualität sämtlicher Filter. Einzig die oben beschriebene Schwachstelle an der Halterung führt zu Punktabzug. Nach Auskunft von Rollei wird aber bei den neuen Filtern, die im November kommen sollen, auch dies kein Problem mehr sein. Ansonsten wäre aus meiner Sicht alles perfekt, weshalb ich jetzt auch sehr bedauere, dieses Filter-System wieder zurückgeben zu müssen.

Ob der Preis des Sets oder auch der einzelnen Filter angemessen ist, vermag ich wirklich nicht zu beurteilen, denn dafür fehlt mir sowohl das technische als auch das betriebswirtschaftliche Know-How. Fest steht für mich jedoch, dass es alles in allem ein überzeugendes und hochwertiges Produkt ist, welches ich jederzeit guten Gewissens mit nur minimalen Einschränkungen weiterempfehlen könnte.

Die App „Rolleimoments“

Auch zu dieser App möchte ich ein paar Worte verlieren, weil ich neugierig war und sie natürlich ausprobiert habe. Sie beinhaltet einen ND-Rechner, einen Location-Planer, das Wetter und man hat außerdem die Möglichkeit, Locations zu speichern.

Vor allem der ND-Rechner hat mich begeistert, denn er errechnet einen Countdown für alle nur erdenklichen Filterkombinationen überraschend zuverlässig. Mit dem „+“-Symbol kann man nämlich beliebig viele Arten von Filtern hinzufügen. Ich muss dazusagen, dass ich schon etliche (kostenlose) ND-Rechner-Apps ausprobiert habe und mich noch keine 100%-ig überzeugt hat. Dass die Berechnungen sehr zuverlässig sind, mag vielleicht daran liegen, dass die Entwickler auch gut über das Verhalten der Filter informiert sind, da beides aus dem Hause Rollei kommt.

Der Location-Planer wird seinem Namen nicht ganz gerecht, denn an Vorausplanen ist nicht zu denken, weil die App den Sonnenstand etc. nur für die aktuelle Uhrzeit angibt. Insofern würde ich sagen, er ist okay, aber ausbaufähig.

Gut…das Wetter habe ich auch in anderen Apps verfügbar, müsste ich somit nicht unbedingt haben. Und die Speicherfunktion benutze ich so gut wie nie, kann also nicht groß was dazu sagen. Jedenfalls werde ich die App vermutlich behalten, um herauszufinden, ob sie mit meinen eigenen Filtern ebenfalls so gut funktioniert.

Hier noch einige weitere Ergebnisse meines Tests und Bilder vom Filter-Set:


Und zuletzt möchte ich mich noch ganz herzlich bei der Fa. Rollei und der fotocommunity bedanken, dass sie mir die Gelegenheit gegeben haben, dieses tolle Kamera-Zubehör auszuprobieren.

Gutscheincode:

Beim Kauf von Rollei-Rechteckfiltern über den Rollei-Webshop erlässt Dir Rollei 15% auf Deinen Einkauf.
Gib einfach im letzten Schritt der Bestellung den Gutschein-Code fcFilter172 ein.

Der Gutscheincode ist noch bis zum 30.11.2017 gültig.

Und hier geht es zum Webshop von Rollei:

Zur Rollei-Produktseite