Lilian Zafiri

(fotocommunity-Mitglied seit 2015)

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Drei Wochen mit der Nikon D7500 – ein Test der Extreme

Meine fotografischen Schwerpunkte und was mir beim Fotografieren wichtig ist

Ich heiße Lilian Zafiri und bin Tierfotografin und Historikerin. Ungewöhnliche Mischung, nicht? Klappt aber ganz gut. Lange Zeit war die Fotografie für mich eine Leidenschaft, die ich in meiner Freizeit ausgeübt habe. Es hat mich einfach nur glücklich gemacht, tolle Momente mit Tieren draußen in der Natur festzuhalten und wunderschöne Erlebnisse für die Ewigkeit zu bannen.

Seit zwei Jahren ist die Fotografie noch wichtiger für mich geworden. Zuerst war es ein Kleingewerbe neben dem Studium: Seit meinem Abschluss in Geschichte widme ich mich umso mehr der Tierfotografie. Meine Kunden sind sowohl Privatpersonen, als auch gewerbliche Züchter. Für beide Kundengruppen möchte ich beste Qualität meiner Arbeiten liefern. Aber nicht nur in heimischen Gefilden bin ich tätig – ich reise gerne in andere Länder um die Tiere in ihrer dortigen Lebenswelt zu erleben und abzulichten.

Ich liebe es, Tiere in Bewegung zu fotografieren. Hunde, Pferde, Vögel … sie entfalten beim freien Lauf eine Eleganz, Dynamik und Kraft, die mich einfach nur fasziniert. Ich will diese Schönheit in meine Bilder bannen. Die modernen Kameras machen es möglich, in Bruchteilen von Sekunden wunderschöne Posen oder lustige Bocksprünge einzufangen. Momente, die dem menschlichen Auge in dieser Geschwindigkeit meist entgehen. Gleichzeitig versuche ich in meinen Bildern immer den Charakter eines Tieres wieder zu geben. Dafür muss „am Set“ Ruhe und Gelassenheit herrschen.

Mein (meist) vierbeiniges Model soll Spaß haben, fotografiert zu werden. Tieren kann man aber keine genauen Anweisungen geben, wie Menschen. Sie bewegen sich oder drehen den Kopf in die falsche Richtung, manchmal brauchen Sie auch ein bisschen, bis sie endlich „auftauen“ und entspannen. Wenn ein Tier endlich richtig vor dem Hintergrund steht, eine schöne Haltung einnimmt, gut ausgeleuchtet ist und mir sein Wesen zeigt, muss vor allem meine Kamera schnell reagieren können.

Manche Momente können nicht wiederholt werden und Tiershootings sollten auch nicht zu lange dauern. Ich muss mich auf einen schnellen Autofokus verlassen können und bin immer froh, wenn die Kamera über viele und gut verteilte Messfelder verfügt. Sehr gerne fotografiere ich in der Zeitautomatik – ich gebe die Blende vor, die Zeit bestimmt die Kamera. Für die Tierfotografie braucht man sehr schnelle Auslösezeiten – ich schieße meist mit 1/1000.

Bei schlechtem Wetter muss die Kamera deswegen auch eine hohe ISO-Verträglichkeit haben. Die meisten meiner Fotos schieße ich mit dem AF-S NIKKOR 70–200 mm 1:2,8E FL ED VR. Gerne kombiniere ich die Zeitautomatik mit der ISO-Automatik – die Kamera bestimmt zusätzlich den ISO-Wert und ich kann mich mehr auf mein Motiv konzentrieren. Die Nikon D7500 bietet diese Möglichkeit zu meiner Freude auch an. In heiklen Lichtsituationen oder bei schwierigen Fellfarben wechsle ich in den M-Modus und reguliere alles selbst.

Zusätzlich fotografiere ich gerne die Bewegungsbilder mit ein bisschen mehr Luft um das fotografierte Objekt. Ich schneide lieber im Nachhinein zu viel Fläche vom Bild weg oder setzte am Computer den Schnitt richtig, als dass ich mich über abgeschnittene Ohren oder Schweife ärgern muss. Gerade bei tobenden Pferden mit langen Haaren können die wehenden Schweife und Mähnen gerne eigene Wege gehen. Auch wenn die Tiere sich auf größere Weiden weiter entfernt bewegen, schneide ich gerne im Nachhinein aus. Ich brauche dafür zwar keine Kamera die ein Megapixelmonster ist, aber die Anzahl der Pixel muss für ein Ausschneiden ausreichen.

Der erste Eindruck

Obwohl ich die Nikon D7100 kenne und früher viel mit ihr fotografiert habe, bin ich als ich die Nikon D7500 auspacke leicht überrascht: Ohhhh. Ist die niedlich. Die ist ja so klein! Und so leicht! Ich brauche keine riesen Trümmer an Kameras. Ich mag handliche Modelle und je weniger Gewicht ich durch die Gegend schleppen muss, desto besser. Aber ob die überhaupt große Objektive aushält? Ja, tut sie. In meinem Testpaket befindet sich ein AF-S NIKKOR 200–500 mm 1:5,6E ED VRzum Testen. Man hat zwar das Gefühl, dass das ganze Technikkonstrukt nur noch aus Objektiv besteht (die Kamera hängt irgendwo am Ende dran) aber die Handhabung ist kein Problem.

Die Form des Gehäuses wurde (im Vergleich mit der Nikon D7100) in einigen Punkten minimal verändert, ist aber im Großen und Ganzen gleichgeblieben. Das gefällt mir, weil diese Kamerareihe mir schon immer super in der Hand lag und sich gut bedienen ließ. Wichtige Knöpfe und Räder sind schnell und einfach zu erreichen.

Einige Tasten wurden an eine andere Stelle versetzt. Die ISO-Taste liegt nun praktischerweise oben, der Knopf für die Belichtungsmessung ist nach unten gerutscht. Mich stört das nicht so, da ich diesen Wert sehr selten verändere. Das obere Display ist kleiner geworden. Das empfinde ich als nicht so praktisch. Infos wie die Bildgröße und der Weißabgleich sind nicht mehr bequem von oben auf den ersten Blick zu erkennen. Dafür wird der Belichtungsbalken dort eingeblendet … Eine Info, die ich an der Stelle überhaupt nicht brauche. Wenn ich fotografiere, nutze ich die Ansicht unten im Sucher. Da oben bringt die mir gar nichts. Aber vielleicht ist das auch eine Funktion für die Filmer …

Eine Neuheit im Gegensatz zu meiner alten Nikon D7100 ist das Klappdisplay. Ich nutze diese Funktion für meine Art der Tierfotografie nicht so häufig, empfinde es aber als gelungene Verbesserung. Für Makro-, Blumen-, aber auch für einige Landschaftsaufnahmen erleichtertet es das Fotografieren ungemein. Die Arbeit mit tiefen Perspektiven oder einem niedrigen Stativ wird dadurch stark erleichtert. Das Display lässt sich schön ausklappen. Zusätzlich wurde das Flachbandkabel in einen Plastiksteg ummantelt und liegt nicht (wie bei meiner D500) fahrlässig frei. Eine sehr gute Verbesserung.

Eine Veränderung hat diese Kamera allerdings auch mitgemacht, die ich persönlich für überhaupt nicht gut halte: Es gibt nur noch ein Kartenfach. Für mein Einsatzgebiet ist das Modell damit sehr unpraktisch geworden. Es wäre sogar für mich ein Ausschlusskriterium. Heute wie auch damals brauche ich für meine Fotoprojekte viel Speicherplatz. Beim Beobachten von Wildpferden kann ich die Situation zum Beispiel überhaupt nicht beeinflussen. Wenn dann gerade im besten Moment die eine Karte voll ist und keine Zweitkarte als Sicherung drin ist, bin ich sauer. Und genau das ist beim Test auch passiert.

Jetzt höre ich schon einige Leser rumunken: „Dann kauf dir doch einfach eine größere Speicherkarte und gut ist. Du kannst dir Karten kaufen, auf die Drölf Millionen Bilder passen. Oder du kannst die Karte wechseln.“ Ja, solche Karten gibt es. Und ja, das ginge. So will ich aber nicht arbeiten. Das hat mehrere Gründe:

  1. Wenn eine Karte mit dem Speicherplatz von Drölf Millionen Bildern mal defekt ist, sind auch sehr viele Bilder auf einmal weg. Lieber verteilte ich meine Shootings auf mehrere kleinere Karten.
  2. Mit Zweitkarte kann man einfach stressfreier arbeiten. Im Normalfall schieße ich immer auf Karte Nummer 1 und in ruhigen Momenten gucke ich mal, wie viele Bilder noch frei sind. Geht der Platz zu neige, warte ich entspannt und lasse die Bilder auf Karte 2 speichern. Ergibt sich dann irgendwann ein ruhiger Moment, tausche ich die erste Karte in Ruhe gegen eine Leere aus. Ich muss keine Angst haben, einen tollen Moment zu verpassen.
  3. Der wichtigste Grund: Es gibt Situationen, da bist du heilfroh, wenn du zwei Kartenschlitze und die doppelte Speichermöglichkeit hast. Wenn man mit Tieren arbeitet, liegt man für gute Perspektiven auf dem Boden und wird schmutzig. Wisst ihr, wie mein letztes Shooting in der Camargue aussah? Es war ein wirklich wichtiges Shooting mit mehreren Pferden und sehr vielen Helfern. Für gute Fotos saßen wir im Wasser und wälzten uns im Sand. Zum Ende des Shootings waren wir (es war eine Gruppe mit internationalen Fotografen) und unsere Kameras einpaniert. Zum Sand kamen auch noch Wasser, Salzwasser und Nebel hinzu. Glaubt mir: Ich war heilfroh, dass ich auf zwei Karten viele Bilder abspeichern konnte und erst nach einem gründlichen Reinigen der Kamera auf dem Hotelzimmer die Luken aufgemacht habe.

Jetzt zur Praxis: Die Arbeit mit der Kamera

Wenn man zwischen November und Dezember einem Tierfotografen, der draußen in der Natur arbeitet, eine Kamera zum Testen zuschickt, kann das ein Test unter extremen Bedingungen werden. Und genau das ist passiert. Das Wetter zeigte sich von seiner schlimmsten Seite. An drei Tagen gab es mal schönen Sonnenschein – aber genau dann war ich terminlich verhindert.

Diese Kamera wurde wirklich unter extremsten Bedingungen getestet, aber das ist ja auch eigentlich gut. Denn erst dann zeigt sich die wirkliche Belastbarkeit. Bei Nacht habe ich nie mit der Kamera gearbeitet. Dafür war das Wetter so duster und regnerisch, dass ich teilweise auch mittags in den hohen ISO-Bereichen fotografiert habe. Zusätzlich zur Kamera wurden mir noch zwei Objektive mitgeschickt. Das AF-S NIKKOR 200–500 mm 1:5,6E ED VR, das sehr gut für Wildlife geeignet ist und das AF-S NIKKOR 85 mm 1:1,8G, das als Portraitbrennweite bekannt ist. Für beide Linsen gibt es noch in den nächsten Tagen einen ausführlichen Testbericht.

Die Menüführung finde ich recht klar und einfach. Vieles kenne ich von meiner D7100 und schon damals konnte ich mich (auch wenn ich nicht so ein Technikfreak bin) recht schnell einarbeiten.

Bei miserablem Wetter ging ich auf Fotopirsch und zu meinen Shootings. Mein erstes Ziel waren die Wildpferde. In meiner Region lebt eine Herde von Przewalkis Tag und Nacht im Freien. Da ich dort mit dem 200-500mm arbeitete und dieses eine recht kleine Anfangsblende von 5.6 hat, schoss die ISO wegen des bewölkten Himmels selbst mittags in die Höhe. Meine Aufnahmen fingen bei 1.400 an und schraubten sich teilweise bis 4.000 in die Höhe. Meist schoss ich im 2-3.000er Bereich. Der Autofokus konnte den Bewegungen der Wildpferde folgen, nur wenige Bilder sind unscharf.

Gerade das Fotografieren bei den Jungpferden macht sehr viel Spaß. Im Gegensatz zu den älteren Pferden die ruhten, hatten die Youngsters nur Blödsinn im Kopf. Ein plötzliches Steigen, losrennen oder gegenseitiges „Fangen spielen“ war durchaus drin. Ich und die Kamera mussten schnell sein und sauber fokussieren. Gerade von der hohen ISO-Verträglich der D7500 bin ich überrascht und begeistert.

Ja, ab einem gewissen Wert kann man die Haare nicht mehr so gestochen scharf erkennen, wie noch bei ISO 100. Ich rede aber hier von einem Bild, das mit ISO 3.600 fotografiert wurde! Der Gesamteindruck sieht aber trotzdem noch sehr schön aus. Die Fotos sehen aus, als ob man mit leicht impressionistischen Pinselstrichen gearbeitet hat, nicht als ob ein grober Qualitätsverlust eingetreten wäre.

Das nächste Shooting steht an. Das Wetter ist wieder nass, aber ich habe diesmal das 70-200mm, 2.8 dabei und muss mit dem ISO nicht so hochgehen. Die Werte bleiben meist unter ISO 1000. Mein Model ist ein junges Golden Retriever-Mädchen. Tja, und bei dem Hund wird eine andere Funktion der Kamera ins Extreme getrieben. Und zwar der Autofokus. Nun kommt die Kamera an ihre Grenzen. Hundedame Baily rennt, hüpft, springt … rechts, links, oben, unten, hui ein Haken, oh eine 180 Grad Wendung. Auch der AF-A Modus zeigt sich als erstaunlich zuverlässig. Einmal schalte ich mit meinem kalten, nassen Finger versehentlich von AF-C auf AF-A. Beim Schießen bemerkt man den Unterschied kaum und es gibt immer noch scharfe Bilder. Auch wenn ich bei Tieren definitiv raten würde immer in AF-C zu schießen (selbst ein sitzender Hund bewegt sich noch genug).

Ich teste die Kamera bei einem Hundeshooting ein zweites Mal. Wieder ist es ein Jungtier. Der putzige Westhighlandterrier Freddy muss einfach nur in den Schnee abgesetzt werden, dann rennt er automatisch auf mich zu und knuddelt mich tot. Hunde, die frontal auf einen zurennen, sind meist auch schwer für den Autofokus zu erfassen. Nach gerade mal zwei Durchläufen haben wir schöne Bilder im Kasten, bei denen während der richtigen Pose der Hund auch scharf ist. Zum Test nutze ich in der selben Situation noch mal meine D500. Hier bekommen wir schon nach einem Durchlauf genügend gute Bilder. Auch sind die Fotos schärfer. Für einen Laien ist der Unterschied aber weniger bemerkbar, er zeigt sich vor allem in der Vergrößerung.

Dies habe ich auch schon bei meiner alten D7100 bemerkt. Einige Hunde erwischte ich toll, bei anderen gelangen viele Fotos erst einmal nicht. Dabei kam es aber vor allem auf den Hund und sein Gangmuster an. Bei einigen gibt es keine Probleme, bei anderen braucht man etwas länger, bis schöne Bilder mit dabei sein.

Trotz miesen Wetter und extremen Bedingungen entstanden mit der Nikon D7500 mit noch anderen Tieren tolle Fotos. Durch meine D500 bin ich natürlich ein bisschen verwöhnt, aber das Fotografieren mit der D7500 machte sehr viel Spaß. Die Kamera lag angenehm in der Hand und ließ sich gut bedienen.

Der Akku hielt selbst bei den kalten Temperaturen sehr lange. Ich musste mir um ihn kein einziges Mal Sorgen machen. Der Dynamikumfang war bei den Aufnahmen auch sehr schön. Selbst ein dunkelbraunes Pferd im weißen Schnee ließ sich super abbilden. Die RAW-Aufnahme musste minimal korrigiert werden. Das ISO Spektrum war wirklich beeindruckend, das Ergebnis gefällt mir sehr gut. Der Autofokus tat sich mit Retriever Baily schwer. Die Serienbildfunktion ist gut, ab einer gewissen gespeicherten Zahl an Bildern arbeitet er allerdings unregelmäßiger.

Features wie TimeLapse und Motiverkennung nutze ich bis jetzt gar nicht.

Wie schon gesagt, empfinde ich das eine einzelne Kartenfach als negativ. Es kann aber gut sein, dass sich viele potentielle Kunden daran nicht stören.

Eine Schulnote werde ich hinsichtlich der Kamera nicht vergeben. Die Bewertung dieses Modells hängt auch davon ab, was der einzelne Kunde sich wünscht. Ich habe viele Sachen angesprochen und beleuchtet. Eine schnöde Note würde hier ein ungenaues Bild geben.

Das AF-S NIKKOR 200-500mm, 1:5.6 ED VR

Auf die Kamera setzen und Spaß haben! Das beschreiben meine Erfahrungen mit dem Supertelezoom eigentlich auch schon. Ich habe von einer anderen Firma ein ähnliches Exemplar. Für ein normales Shooting nutze ich es eher selten. Auf einer Weide mit einer normalen Größe ist es in meinen Augen ein bisschen zu unhandlich und sperrig. Mein Ehemann hat allerdings gar keine Probleme und fotografiert damit munter Hunde und Pferde – das scheint also Geschmackssache zu sein.

 

Ganz oft nutze ich ein Supertelezoom für Wildlife und wenn Pferde mal etwas weiter weg stehen und man die Weide nicht betreten darf. So auch in diesem Testfall. Die wilden Przewalkis sind durch zwei dicke Holzzäune von Menschen separiert und stehen auf einem riesigen Areal. Dank des 200-500 mm kann ich zwischen den Balken oder (von leichten Anhöhen hinaus) über den Zaun fotografieren und erfreue mich einfach nur an den Bildern. Das Objektiv stellt schnell scharf und macht tolle Fotos. Der Hintergrund wird sehr schön aufgelöst. Dank der langen Brennweite kann ich vom Leithengst eindrucksvolle Portraits schießen. Mit 480 mm und Ausschneiden ins Hochformat am PC ist das überhaupt kein Problem.

 

Auch die tobenden Jungpferde lassen sich super fotografieren. Selten habe ich das Gefühl, dass Kamera und Objektiv mit dem Fokussieren nicht nachkommen. Stehen die Pferde näher, kann man mit der Linse sogar Detailaufnahmen machen. Die durchgehende Blende von 5.6 ist gerade im hohen Millimeterbereich und bei schlechter Lichtsituation eine wahre Hilfe.

Ausgefahren ist das Objektiv extrem lang und natürlich ist das Ding ein Brocken. Manchmal stütze ich es auf dem ersten Holzzaun ab, ganz oft kann ich es aber trotz Gewicht und Länge frei Hand bedienen. Einziger Nachteil ist, dass es sehr lange ausfährt. Ich fotografiere kurze Zeit im Schneeregen und mache mir doch Sorgen, dass trotz Abdeckung Wasser in die Mechanik eindringen könnte.

Zum Glück hat das Objektiv eine Zoomarretierung – damit kann man das ungewollte Ausfahren verhindern. Die Kamera wirkt optisch auf dem riesigen Objektiv ein bisschen verloren. Im praktischen Gebrauch merke ich allerdings überhaupt keine Nachteile.

Fazit

Es macht Spaß, ich finde es klasse, es macht tolle Bilder! Auch für Pferdefotografen eine Bereicherung. Wie oft konnte ich dank eines Supertelezooms Tiere im schönsten Licht trotz weiter Entfernung fotografieren. So zum Beispiel in der Camargue und in Südtirol. Gerade im frühen Morgen- und späten Abendlicht (beides schon erlebt) wäre die durchgehende 5.6 Blende zur Minderung des ISOs natürlich super gewesen. Am liebsten würde ich das Objektiv behalten.