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Simone Kirsch

Simone Kirsch (fotocommunity-Mitglied seit 2014)

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Zu meiner Person

Ich bin Hobby-Fotografin mit Ambitionen und dem Anspruch gute Arbeit abzuliefern.
 Meinen fotografischen Level kann ich schwer fachlich beurteilen, jedoch kann ich sagen, dass ich bei Kursen und Workshops meist sehr zufriedenstellende Bilder vorweisen kann. Auch werde ich oft gefragt, ob ich bei Anlässen die Momente festhalten könne.

Das Fotografieren habe ich mir hauptsächlich selbst beigebracht, durch lesen und ausprobieren und Fehler machen, was zu Zeiten der analogen Filme durchaus teuer werden konnte. 
Etwa 1977 habe ich mir von meinem ersten ersparten Lehrgeld meine erste Kamera gekauft. Eine Canon AE1, die ich übrigens noch immer habe. Damals schon, mit 15 Jahren, habe ich gerne Dinge ausprobiert und z.B. mit Filtervorsätzen, selbstgemachten Vignettierungsrahmen und seltsamen Lichtquellen experimentiert. Ich hatte oft schwarz/weiß Filme benutzt und Farb-Dias gemacht.
Auch konnte ich damals ein schwarz/weiß-Labor eines Hobby-Fotografen mitbenutzen, in dem ich viele Experimente gemacht habe. Leider hatte ich nie jemand, der mir tiefere Einblicke in die Materie gegeben hat.

Dann kam irgendwann in meinem Berufsleben eine Zeit, in der ich mangels Zeit weniger fotografiert habe. Erst mit einem anderen Hobby das ich festhalten wollte, fing es wieder an.
 Dann kam eine Zeit, in der ich gefilmt habe. Mangels Zeit ist das dann jedoch im Sande verlaufen, obwohl mir der Filmschnitt sehr viel Spaß gemacht hat.

Mit der Geburt meines Sohnes vor 11 1⁄2 Jahren, kam das Bedürfnis wieder auf, mehr zu fotografieren. Es sollte Digital sein, die ersten Kontakte mit digitalen Bildern hatte ich mit meiner Filmkamera gemacht, die damals mit sensationellen 1000mp auftrumpfen konnte. Das war allerdings sehr schnell zu wenig und zu schlecht. Anschließend gab es eine Canon IXUS – es muss bei Babys schnell gehen. Nach dem Kindergarten hat das Filmen dann ganz aufgehört.

Der Anspruch an gute Bilder stieg schnell wieder an, die Bildqualität und die Möglichkeiten die Belichtung selbst zu beeinflussen fehlten. Dann kaufte ich eine Panasonic FZ 200, mit der meine Leidenschaft wieder gänzlich entfacht wurde. Es gab kaum eine Gelegenheit, bei der ich die Kamera nicht dabei hatte. Ich finde übrigens den Komfort einer Bridge Kamera einfach bestechend! Immer und überall die richtige Brennweite!

Bei einem Falkner mit meiner FZ200 aufgenommen. Die Bearbeitung hatte ich an einem kalibrierten EIZO-Bildschirm vorgenommen.

Bei einem Falkner mit meiner FZ200 aufgenommen.
Die Bearbeitung hatte ich an einem kalibrierten EIZO-Bildschirm vorgenommen.

Vor einem halben Jahr hat mich dann der Virus wieder komplett gepackt, die Schärfe bei Ausschnitten in den Bildern hat mir gefehlt, das Rauschen, bei schlechten Lichtverhältnissen hat mich zunehmend gestört.
 So kaufte ich vor drei Monaten eine Systemkamera. Zuerst wollte ich eine Canon 80D aber die Fuji X-T1 konnte mich nach intensiven Vergleichstests überzeugen.

Warum Systemkamera?

Ganz einfach: Gewicht und Anschaffungspreis – und trotz fehlendem Spiegel super Bildqualität – an dessen Beweisführung ich noch arbeite, aber ich nach den ersten Bildern sehr motiviert, zufrieden und zuversichtlich bin.

Erst in den letzten 3 Jahren habe ich verstärkt Workshops bei Fotografen und auch VHS-Kurse belegt um mein technisches Wissen zu vertiefen. 
Ich liebe Photoshop und muss mich manchmal zurückhalten, nicht zu viel an den Bildern zu „korrigieren“.

Beruflich arbeite ich auch mit Photoshop, ich mache Visualisierungen von Automobilen, hauptsächlich im Interieur Bereich. Es sind Kombinationen aus gerenderten 3D Datensätzen und nachträglichen Manipulationen durch Photoshop.

Zu den Beweggründen auch privat einen EIZO-Bildschirm zu nutzen

Für den EIZO-Monitortest habe ich mich beworben, da ich in letzter Zeit immer schlechtere Ergebnisse beim Bearbeiten meiner Bilder hatte. Sie waren alle durchweg zu dumpf und zu dunkel. Beim Erstellen von Fotobüchern, die ich bei SaalDigital machen lasse, musste ich herbe Rückschläge erfahren.

Komischerweise war dies in Vergangenheit nicht der Fall gewesen. 
Irgendwann habe ich dann kapiert, dass der 24“ LG Zusatzbildschirm, den ich mir an mein Sony Vaio-Laptop angeschlossen habe, um mehr Platz beim Arbeiten mit Photoshop zu haben, daran Schuld trug.
 Außerdem musste ich ausnahmslos alle bearbeiteten Bilder nach dem Print oder nach dem Veröffentlichen, (nachdem ich die Bilder auf anderen Bildschirmen sah,) korrigieren!

Folgend eine Doppelseite aus einem Fotobuch. Erstes Bild aus der Bearbeitungssoftware, darunter ein Bild des Fotobuches. Übrigens eine der Seiten auf der man wenigstens noch ein bisschen erkennen konnte. Andere Seiten waren gänzlich „abgesoffen“.

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An diesem EIZO Bildschirm optimiert. Der Print ist ebenso brillant.

An diesem EIZO Bildschirm optimiert. Der Print ist ebenso brillant.

Ich fotografiere im RAW Format, schon seit der FZ200, um mir die Option offenzuhalten, meine Bilder selbst zu gestalten.

Hier ein Beispiel der EIZO Nutzung:

Mein Photoshop-Trieb veranlasst mich ab und an, den Hintergrund auszutauschen oder abzudunkeln. Montagen mache ich auch gerne. Momentan allerdings nur kleinere Projekte für die Familie etc. Für größere Projekte, die auch optimal ausgearbeitet sind, fehlt mir als voll Berufstätige und Mutter leider noch die Zeit.

Zum Ersten Eindruck und der Nutzung

Als ich den EIZO Monitor ausgepackt und angeschlossen hatte, konnte ich sofort den Unterschied zu dem alten Monitor erkennen, die Farben sind viel ausgeglichener und der Kontrast angenehmer. Meine Augen brennen auch nicht so sehr nach langem Arbeiten. Ein sehr angenehmes Arbeiten!

Das Kalibrieren war gut beschrieben, und hat mir kein wirkliches Problem bereitet. An meinem beruflichen Arbeitsplatz konnte ich dabei schon mehrmals zuschauen. Das hat es mir wahrscheinlich erleichtert.

Der EIZO Monitor hat mir ein Grinsen ins Gesicht gezaubert, als ich nach meinem letzten Fotoausflug zurückkam und die Bilder in CameraRAW entwickelt habe. 
Das ging alles wirklich ruckzuck und zuverlässig, die Prints waren sehr zufriedenstellend. Ich muss noch ein bisschen optimieren, aber für die ersten Ergebnisse fand ich es toll. Zwei Bilder habe ich etwas größer auf einem kalibrierten EPSON Drucker printen können, sie sind wirklich sehr nahe an der Bildschirmdarstellung.

Die Bilder die ich in einem Markt am Fotodrucker printen lies, sind mächtig übersättigt, was ich allerdings eher auf den dm-Markt Drucker schiebe, denn auf den Monitor. Die zwei Bilder, die ich auf dem kalibrierten Drucker drucken konnte, habe ich auch nochmal dort gedruckt, um einen Vergleich anzustellen – ich werde in Zukunft auf diese Prints verzichten.
Selbst habe ich keinen Fotodrucker. 
Auch konnte ich die Bilder auf anderen kalibrierten Monitoren anschauen und mit den (EPSON) Prints vergleichen. Das Ergebnis war klasse! Wenn ich an solche Vergleiche in der Vergangenheit denke, mag ich keinen anderen Bildschirm mehr benutzen.

Es ist wirklich ein sehr großer Unterschied, denn Korrekturen mache ich nur noch an Bildern, bei denen ich der Meinung bin, dass ich es einfach nur anders haben möchte und nicht, weil sie nicht korrekt sind.

Was ich auch sensationell finde, ist die Möglichkeit bei Schrägansicht noch ein super Bild zu sehen ohne Verlauf von Farben oder Helligkeit.

Zum Workflow

Mein Arbeitsablauf hat sich eindeutig vereinfacht und beschleunigt, da ich nicht so viele Kontrollen und Korrekturen machen muss!
 Es ist wunderbar die Bilder einzulesen, zu sichten, auszusortieren, sie zu entwickeln und dann ganz einfach sicher zu sein: Genau so wollte ich dieses Bild haben – und so sieht es auch aus!

Mit diesem Bildschirm sehe ich ein großes Projekt auf mich zukommen, da ich schneller arbeiten kann!
 Optimal für Mama!

Ich bin sehr zufrieden und motiviert, so sehr, dass ich – trotz täglicher Vollzeitarbeit am Bildschirm – nach erledigten familiären Pflichten, bis nachts um 12:00 Uhr gearbeitet habe, weil es einfach Spaß gemacht hat… um am nächsten Morgen um 5:15 Uhr wieder aufzustehen !!!

Ich konnte leider nicht jeden Tag damit arbeiten, Familie….Beruf…. Aber wenn ich dran saß, dann mit sehr viel Spaß.

Für mich Note 1. Eindeutig.

Fazit

Gute Erläuterung, super einfach aufzubauen, verständliche Kalibrierungsvorgaben, einfache Handhabung, angenehme, glaubhafte Darstellung, entspannte Augen, Arbeitserleichterung durch weniger Korrekturen und dadurch auch Arbeitsbeschleunigung! Und am Schluss Bilder, so wie ich sie gesehen habe.

Negatives:

Auch wenn ich noch so lange nachdenke und mir mein Hirn verbiege, ich finde für mich keinen negativen Punkt und auch keinen Wunsch für Änderungen (vielleicht auch aus mangelnder Kenntnis).
 Ich kann keinen Unterschied zu meinem beruflichen Arbeitsplatz feststellen.
Außer vielleicht der Rechner…. Aber der steht hier nicht zur Debatte!

Beispielbilder