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Peter Juzak

Peter Juzak (fotocommunity-Mitglied seit 2013)

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EIZO ColorEdge CS2420

Vor gut einem Monat habe ich die Möglichkeit bekommen einen EIZO ColorEdge CS2420 bei mir zuhause zu testen und eigentlich möchte ich den Monitor nicht wieder hergeben.

Ich suche schon seit einer geraumen Zeit einen Nachfolger für meinen in die Jahre gekommenen Monitor, so habe ich mich sehr darüber gefreut, dass ich in die Auswahl der 10 Tester gekommen bin.

Der Monitor und zu meiner freudigen Überraschung auch ein EIZO EX3 Kolorimeter trafen gut verpackt Anfang Mai bei mir zuhause ein.
Der Monitor war schnell einsatzbereit, dazu musste nur der Monitorfuß mit ein paar Handgriffen an die Monitorsäule befestigt und das DVI-Kabel mit dem Rechner verbunden werden, schon konnte es losgehen mit der Erkundung des CS2420.

Erster Eindruck

Der erste Eindruck war überzeugend, der Monitor ist von Werk aus schon sehr gut eingestellt.

Betrachtet man im Wechsel zwischen dem Preset sRGB und Adobe RGB seine Bilder, wird einem schnell verdeutlicht was einem entgeht, wenn man keinen Monitor hat, der den Adobe RGB Farbraum darstellen kann. Denn zwischen der Darstellung des sRGB und dem 99% Adobe RGB-Farbraums liegen Welten.

Der gute erste Eindruck wurde beim weiteren Kennenlernen des Monitors bestätigt.

Wichtig für mich ist, dass ein Monitor nicht nur eine gute Darstellung hat, sondern auch eine gut bedienbare Menüführung, denn das ist für das Kalibrieren des Monitors wieder von Vorteil. Hier hat EIZO einen guten Job getan, die Bedienung der Tasten erfolgt recht zuverlässig über die Multifunktions-Touch-Tasten. Bei Berührung dieser werden die jeweiligen Funktionen direkt darüber im Bildschirm eingeblendet.
Zur besseren Bedienbarkeit in einer dunklen Umgebung unterstützt ein weißes Lämpchen unterhalb der Tasten deren schnelles Auffinden. Der Monitor ist mit einem USB-3.0-Hub und mit je einem DisplayPort, DVI-D, HDMI-Anschluss ausgestattet. Der Gesamteindruck bezüglich Verarbeitung und Funktionalität ist für mich als sehr gut zu bewerten.

Einige Punkte die ich als angenehm empfand.
– ein geräuschloser Betrieb
– angenehmes unaufdringliches Design
– ausreichende Verstellbarkeit in der Höhe
– drehbarer Monitorfuß
– Pivot-Funktion
– Blickwinkelstabil
– USB-3.0-Hub

Für mich wichtiger Teil in der Testphase

Nun komme ich zu einem für mich wichtigen Punkt, nämlich das Kalibrieren des Monitors.

Für eine Kalibrierung wird als erstes die beiliegende Color Navigator Software, plus der eingeforderten Updates der Software installiert. Anschließend wird man komfortabel durch den Prozess der Kalibrierung geführt. Alle benötigten Schritte, vom Starten der Software über das Aufsetzen des Kolorimeters bis zum Abschluss des Prozesses vergehen nur einige Minuten. Das Profil wir dann Dank der Hardware-Kalibration auf den Monitor gespeichert.

Um den Unterschied zu veranschaulichen, habe ich mein Ergebnis den Voreinstellungen des Monitors gegenübergestellt.
Deutlich ist auf den drei Bildern der Unterschied zwischen den voreingestellten und dem kalibrierten Adobe RGB zu sehen, ganz zu Schweigen der Unterschied zum sRGB, hier sieht man den deutlich beschnittenen Farbraum.

Mein Fazit

Abschließend kann ich EIZO ein großes Lob aussprechen, dass sie es geschafft haben, in diesem Preissegment für den Fotografen als auch für den Bildbearbeiter einen qualitativ hochwertigen Monitor auf den Markt gebracht zu haben.

Für diejenigen die sich in meinem Bericht mehr technische Details als auch Fotos vom Monitor gewünschten hätten, empfehle ich einen Besuch auf der Seite von prad.de

Beispielbilder