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Corwin von Kuhwede

Corwin von Kuhwede (fotocommunity-Mitglied seit 2005)

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Über mich

Mein Name ist Corwin von Kuhwede und ich bin seit 2005 als freiberuflicher Porträtfotograf tätig. Ich arbeite für verschiedene Firmen, Institutionen, Schauspieler, Musiker, aber auch Privatpersonen. Überall dort wo es darum geht Persönlichkeiten zu porträtieren, komme ich zum Einsatz.
Meine Bildsprache teilt sich in zwei Bereiche auf. Zum einen sind das natürliche Charakterporträts, auf der anderen Seite Porträtinszenierungen.

Meine Arbeiten präsentiere ich auf meiner Privatkundenseite www.merkesdir.de und meiner Geschäftskundenseite www.vonkuhwede.de

Seit 2012 gebe ich mein Wissen an fortgeschrittene Fotografen auch in Seminaren und Einzelcoachings weiter. Hierbei konzentriere ich mich fernab von technischem Wissen mehr auf Themen wie Kommunikation, Bildgestaltung, Lichtsetzung, Persönlichkeitsentwicklung und alle Fragen rund um die Fotografie als Selbständigkeit.

Seit 2015 betreibe ich hierfür auch meine eigene Seite www.FotoGrow.de

Warum habe ich beim Test mitgemacht?

Ich würde mich als Technik-Minimalist bezeichnen. Ich habe nur das Nötigste an Equipment, kaufe mir neue Technik nur dann, wenn meine alte es nicht mehr tut oder aber ich es für das Geschäft benötige. Ich nutze meine Geräte meist so lange bis sie ihren Dienst nicht mehr erfüllen.

Aus diesem Grund arbeite ich auch noch an einem alten 19“ NEC Bildschirm, der als 2. Bildschirm an mein Macbook Pro 15 angeschlossen ist. Seit einiger Zeit wird mir allerdings der Platz auf dem Display zu eng und es kommen erste kleine Anzeigefehler im Display. So bin ich gerade dabei mich nach verschiedenen Modellen auf den Markt umzuschauen und kam daher natürlich nicht an EIZO vorbei.

Kurz vor Teilnahmeschluss fand ich dann den Link zur Ausschreibung und sah dies als wunderbare Möglichkeit an, ein Gerät live im Einsatz zu testen ohne irgendwelche Testberichte lesen zu müssen.
Daher habe ich mich beim Test beworben.

Meine Tätigkeiten am Monitor

Ich sitze, wie so viele Fotografen, sehr viel am Rechner. Daher ist mir ein vernünftiges Gerät sehr wichtig. Für die „normale“ Büroarbeit brauche ich ein Modell, das angenehm für meine Augen ist. Die Schriften sollten vernünftig scharf sein, die Kanten glatt, der Kontrastumfang und die Farben natürlich wirken.

Für die Bildbearbeitung ist es für mich unumgänglich einen Monitor zu nutzen, den ich kalibrieren kann. Denn ich drucke sehr oft Bilder für Ausstellungen bzw. bereite diese für Magazine, Bücher, Kalender und Druckerzeugnisse auf. Farbechtheit ist daher ein sehr wichtiges Thema für mich. Ich bearbeite meine Bilder immer und oft sind es sehr diffizile Schwarzweißumwandlungen oder sensible Farbkorrekturen, die ich vornehme. Ich möchte daher das Maximum an Anzeigequalität haben um detailliert arbeiten zu können. Da meine Bilder oft sehr dunkel sind, darf der Bildschirm nicht sehr störanfällig für das Umgebungslicht sein. Ebenso ist ein mattes Display Pflicht. Da ich auch sehr viel mit Verläufen arbeite, ist hier ein hoher Farbumfang für mich unverzichtbar.

Der EIZO bringt das alles mit.
Gerade bei den Farbverläufen, mit denen Bildschirme ja oft Probleme haben, habe ich den Eindruck, dass der EIZO hier ganz klar punkten kann. Die Verläufe wirken viel sanfter als auf meinem alten Bildschirm.

Seitdem ich mit dem EIZO arbeite, habe ich wieder mehr Spaß an der Bildbearbeitung. Denn der Sprung von 19“ auf 24“ ist schon deutlich sichtbar. Die Menschen in meinen Porträts schauen mich nun viel intensiver als vorher an und ich brauche nicht mehr so viel zoomen wie es vorher nötig war. Auch die alltägliche Arbeit macht nun mehr Spaß, da ich die Fenster auf meinen beiden Bildschirmen nun noch effektiver verteilen kann.

Die Arbeit mit dem Monitor

Anders als bei den Apple-Produkten legt EIZO nicht viel Wert auf ein emotionales Erlebnis beim Auspacken. Alles ist eher funktional und zweckdienlich.

Der Aufbau des Monitors ist sehr intuitiv, ich brauchte keine Bedienungsanleitung dazu. Der Fuß wird einfach an den Bildschirm gesteckt, das Thunderbolt-Kabel in den MAC und los geht’s. Etwas holprig fand ich, dass ich zum Kalibrieren zusätzlich den Monitor mit dem USB-Kabel verbinden muss. Der Kalibriervorgang selbst ist sehr intuitiv und verlief einfach. Ich habe hierfür den Spyder3 genutzt. Etwas verwundert war ich, dass der EIZO im Gegensatz zu meinem MAC Retina extrem warmstichtig wirkte. Ein kurzer Kontakt mit dem Support konnte das Problem allerdings lösen. Ich hatte das Standard-Profil „Fotografie“ genutzt, was auf 5500K ausgelegt ist. Der MAC ist auf 6500K ausgelegt. Als ich dann mein eigenes Profil entsprechend den Vorgaben des MAC anlegte, war der Ergebnis gut. Leicht warmtoniger ist der Bildschirm allerdings noch immer. In der Testzeit kam ich allerdings nicht dazu Vergleiche zu Drucken zu ziehen. Das werde ich noch nachholen.

Das längere Arbeiten am Monitor ist sehr angenehm für meine Augen.

Fazit

Ich würde mir wünschen, dass der Bildschirm auch nur über Thunderbolt kalibrierbar ist. Die doppelte Verkabelung finde ich umständlich.

Einen anderen Nachteil oder Kritik konnte ich in der Testzeit nicht finden. Ich mag das Gerät sehr.

Als Schulnote würde ich dem Bildschirm eine 1- geben. Das Minus allerdings nur wegen des zusätzlichen Kabels beim Kalibrieren. Ansonsten hat das Gerät alle meine Erwartungen erfüllt und ich hoffe natürlich sehr darauf, einer der Gewinner zu sein, damit der Bildschirm bei mir bleiben darf.

Beispielbilder