Teil 2: 19. – 20. Mai – Flusspferde im Fokus

Flusspferd

Flusspferd. Foto: Stephan Tüngler

Botswana 19. – 20. Mai 2015

Auf unserem Weg ins nächste Camp durchquerten wir das Okavango-Delta, von Yungana. Hier gelang es mir den farbenfrohen Malachit-Eisvogel vor meine Linse zu bekommen.

Der farbenfrohe Malachit-Eisvogel

Der farbenfrohe Malachit-Eisvogel Foto: Stephan Tüngler

Wir haben hier die atemberaubende Natur größtenteils mit dem Boot erkundet. Dies eröffnete uns einen neuen Blickwinkel auf das Land und seine Tiere. Mit dem Flieger ging es dann nach Savute. Unser nächstes Ziel war das Camp Chobe Safari Lodge inmitten des Chobe Nationalparks. Bereits kurz nach der Ankunft konnte ich Leoparden und Löwen fotografieren, die von uns Menschen völlig unbeeindruckt waren.

Später am Abend wurde ich aufgeschreckt durch Geräusche vor meiner Hütte. Kurzerhand habe ich die Kamera gezückt und siehe da, drei stattliche Elefantenbullen trafen sich zu einem Bad im Mondschein an dem Wasserloch in der Nähe des Camps.

Elefanten

Elefanten in freier Wildbahn Foto: Stephan Tüngler

Früh aufstehen lohnt sich

Ganz früh am nächsten Morgen verließen wir die Chobe Safari Lodge leider schon wieder und brachen zur Chobe Game Lodge auf. Wir waren nicht die einzigen, die bereits so früh auf den Beinen waren. Eine Pavian-Familie nutzte die morgendlichen Lichtstrahlen für ein ausgiebiges Sonnenbad. Kurz darauf entdeckten wir ein Rudel Löwen beim Frühstücken. Sie machten sich gierig über einen verendeten Elefanten her.

Paviane in freier Wildbahn

Paviane in freier Wildbahn Foto: Stephan Tüngler

Das Elektroauto erobert den Busch

Bei unserer Tour am Nachmittag zeigte uns unser Guide “DK” die Zukunft der Foto-Safaris: Touren in einem Elektroauto, einem sogenannten „Game Viewing Vehicle“.

Mit dem Elektro-Auto auf Foto-Safari

Die Zukunft der Foto-Safaris: das Elektro-Auto Foto: Stephan Tüngler

Nahezu geräuschlos bewegt man sich durch den Busch. Die Tiere werden nicht durch lästiges Motorengeräusch gestört und uns Fotografen gelingen noch natürlichere Fotos. Ich bin gespannt welche Tiere mir noch vor die Linse laufen.

Bis dahin viele Grüße aus Botswana,
Ihr Stephan Tüngler

Fotos: Stephan Tüngler

 

Reisetagebuch

Teil 1: 18. Mai – Ankunft in Botswana

Teil 2: 19. – 20. Mai – Flusspferde im Fokus

Teil 3: 25. – 27. Mai – Die romantische Seite Afrikas

Teil 4: 27. – 29. Mai – Unter wilden Hunden

Teil 5: 29. – 31. Mai – Keine Nachtruhe in Botswana

Teil 6: 31. Mai – 02. Juni – Eine aufregende Expedition geht zu Ende