Hubert Grimmig

(fotocommunity-Mitglied seit 2003)

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Großer BenQ SW 320 Test

Über mich

Hi zusammen, mein Name ist Hubi, ich bin 46 Jahre alt und komme aus Oberkirch im Renchtal am Schwarzwaldrand, das ist zwischen Karlsruhe & Freiburg, in Höhe Straßburg. Erste Kontakte mit der Fotografie entwickelte ich Ende der 80er Jahre während meinen ersten Interrail‐Reisen nach Südeuropa. Leider schlief das Hobby mangels Zeit und bedingt durch meine Ausbildung dann wieder ein ‐ doch meine damalige Kamera, die Canon EOS600, habe ich noch immer.

Als sich die Digitalfotografie in eine Richtung entwickelte, die gute Bildqualität versprach, griff ich das Hobby 2003 langsam wieder auf. Meine erste digitale Kamera war die Canon EOS 300d. Über die Jahre hinweg knipste ich allerdings nur etwas im Urlaub und bei Familienfesten.

Den richtigen Hype erlebte ich erst, als ich ab 2012 mit Fotokollegen gemeinsame Foto‐Touren in die nähere Umgebung unternahm. Seither betreibe ich das Hobby mit Herzblut und nahezu in jeder freien Minute. Mittlerweile fotografiere ich im Vollformat mit der Canon EOS 6D und bezeichne mich als ambitionierter Hobbyfotograf.

Lieferumfang

Als ich in der fotocommunity den Aufruf zur Bewerbung für den Monitortest las, musste ich mich sofort anmelden. Schon immer wollte ich einen Profimonitor mein Eigen nennen ‐ wenn auch nur zum Testen – einfach aus dem Grund, da ich seit jeher schon immer größten Wert auf bestmögliche Farbwiedergabe legte.

Super happy war ich, als ich von der fotocommunity eine E-Mail mit der Info bekam, dass meine Anmeldung zum Testen des neuen BenQ SW 320 ausgewählt wurde. Was für ein Glück!

Mit Florian Mielke von der fotocommunity wurde per E-Mail die Versandadresse, der Ablauf und weiteres geklärt. Eigentlich hatte ich mich zusätzlich noch für die vorher in Oberhausen stattfindende Monitorschulung angemeldet ‐ musste aber leider aufgrund privater Verhinderung absagen.

Dann war es soweit: Per E-Mail bekam ich die Versandbenachrichtigung und gleich am nächsten Tag konnte ich das Gerät bei mir in der Firma in Empfang nehmen.

Ich staunte nicht schlecht, als der UPS‐Mann die Türe aufmachte und das Riesenteil ablieferte. Mein Kofferraum schien dafür wie gemacht ‐ aber für mehr war dann kein Platz mehr…. Zuhause angekommen, musste ich erst mal Platz schaffen ‐ denn das Paket ist wirklich riesengroß.

Vergleich Lumix FZ‐1000 / Paket

Wie ein Christkind freute ich mich, den Monitor auszupacken und zu montieren. Sehr gut war die Verpackung, übersichtlich die Teile und äußerst einfach der Zusammenbau von Bildschirm & Sockel. Ebenso die Monitorblende, welche aus 5 Einzelteilen besteht ‐ beim BenQ SW320 ist diese inklusive, sonst oft nur gegen Bares extra zu bekommen. Bisher hatte ich noch keine Monitorblende im Einsatz ‐ da an meinem Arbeitsplatz links aber von einem Fenster Licht auf den Monitor fällt, ist dies gegen störende Spiegelungen eine super Sache. Mittig oben in der Blende gibt es für den Kalibrierungssensor eine zusätzliche Öffnung.

Nachdem der Monitor dann fertig aufgebaut auf unserem Esszimmertisch stand, habe ich erst begriffen, was für ein Riesenmonitor ich da eigentlich vor mir stehen habe. Die Abmessungen sind wirklich enorm. Jetzt war ich auf den Betrieb gespannt.

Bisher fühlte ich mich mit meinem HP LP2475W 24 Zoller eigentlich super ausgestattet ‐ hinsichtlich der Größe und der Qualität. Doch jetzt war ich gespannt!

Größenvergleich SW320 und HP LP2475


Den Platz welchen man z.B. bei Bildbearbeitung in LR hat ist enorm…!

Im Einsatz

Nach dem Kalibrieren mit meinem Spyder 5pro machte ich mich an die Bildbearbeitung eines Kundenauftrages. Bei meinem Ausbelichter Saal‐Digital habe ich mir das aktuelle Farbprofil runtergeladen und nach Bearbeitung des Bildes den Auftrag versandt. Irrsinn ist die Farbtreue von Monitor und Belichtung nach Ankunft der Lieferung.

Die Bibliotheksansicht in Lightroom bietet auf dem SW320 eine gigantische Übersicht, die vor allem bei der schnellen Bildauswahl begeistert. Skaliert man die Miniaturansicht dagegen auf maximale Größe, ist eine Schärfebeurteilung schon in der Bibliotheksansicht sehr gut möglich. Hierdurch lässt sich der Workflow schon um einiges Beschleunigen.

Am besten gefallen hat mir bei der Retusche in Photoshop, dass man in der 100%‐Ansicht die Auswirkung der Bearbeitung ausreichend genau sieht, hat aber gleichzeitig noch einen enorm großen Anteil des Gesamtbildes sichtbar. Dadurch ist der Überblick, wo noch etwas zu tun ist, fantastisch und man spart sich häufiges Raus‐ und Reinzoomen.

Auch bei Präsentation meiner Arbeit kann ich mit der großen Übersicht bei meinen Kunden punkten.
Was ist so gut wie gar nicht gebraucht und benutzt hatte, war der Hot‐Key‐Puck für die Umschaltung von RBG ‐ sRGB & SW. Lediglich für die Einstellungen im OSD‐Menu erwies er sich als sehr hilfreich.

Links das Ergebnis ‐ ausbelichtet auf Aludibond

Fazit

Alles in allem habe ich den Monitor sowas von lieb gewonnen, dass ich ihn nicht gerne wieder zurückgeben würde ‐ irgendwie ist er am Tisch auch schon festgewachsen… :‐)

Für mich hat sich der Monitor in der täglichen Bildbearbeitung als perfekter Partner herausgestellt und ich erteile ihm als Schulnote eine glatte Eins!

Danke an BenQ & an die fotocommunity!