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Martin Strunk


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Über mich

Kunst - Natur - Röntgenstrahlen

Diese drei Begrifflichkeiten vereinigen sich zu Radiographic-Art und finden Ausdruck in meinen Bildern.

Ich "Fotografiere" mit Röntgenstrahlen und mit der zweckentfremdeten Anwendung der Röntgenstrahlen erfahre ich eine neue Dimension in der künstlerischen Abbildung alt bekannter und oft gar nicht mehr wahrgenommener ästhetischer Formen und Strukturen in der Natur.
Die Fotografie "sieht" alles - die Radiographie hingegen blendet das Licht als Faktor für die Informationsübermittlung aus. Das Ergebnis sind Kompositionen aus Formen und Überlagerungen ähnlich einem Schattenspiel mit Elementen aus Fotografie, Fotogramm und Zeichnung.

Obwohl es sich nicht um Fotografien im eigentlichen Sinne handelt, so hoffe ich dennoch, dass meine Bilder in diesem Forum Zustimmung und hoffentlich auch Interesse finden.

Martin Strunk

Kommentare 5

  • håggard 16. März 2010, 6:04

    Bemerkenswert!
  • Martin Strunk 23. März 2008, 10:06

    Aufgrund mehrfacher Nachfragen zur Technik meiner Radiographien hier eine kurze Erläuterung zum Workflow:

    Die von mir angewendete Röntgentechnik ist sehr speziell und nicht mit herkömmlichen Röntgengeräten aus der Humanmedizin zu erreichen, da sehr niedrige Energien der Röntgenstrahlung erforderlich sind.
    Je nach Objekt exponiere ich mit Röntgenstrahlen unterschiedlicher Energien, manchmal auch mehrfach.
    Es wird ein sehr hochauflösender Spezialfilm benötigt, um die feinsten Strukturen herauszuarbeiten.
    Entwickelt wird konventionell in der Dunkelkammer.
    Die ersten Ergebnisse eines Projektes sind aufgrund der völlig unmöglichen Belichtungskontrolle meistens sehr enttäuschend, weshalb ich für ein verwertbares Filmnegativ sehr viele Versuche benötige. Oft stellt sich erst im Laufe der Versuchsreihen heraus, dass ein Objekt aufgrund der Dichteverteilung nicht für die künstlerische Radiographie geeignet ist.

    Der Print erfolgt entweder konventionell als Kontaktkopie in der Dunkelkammer mit all seinen Fehlermöglichkeiten und Schwierigkeiten (Stichwort Gradation !!) oder nach Digitalisierung des Filmnegativs als Lambdaprint oder Fine Art Print.

    Vor der eigentlichen "Laborarbeit" kommt die oft sehr langwierige Suche nach einem geeigneten Objekt, die ich anfangs unterschätzt habe. Im Falle der floralen Objekte muss es sich zum einen um ein möglichst makelloses Exemplar handeln, da die Radiographie auch die kleinste Verschmutzung oder Beschädigung der Blume / Pflanze gnadenlos zu Tage fördert. Zum anderen muss das Objekt hinsichtlich seiner Dichteverteilung für die Radiographie geeignet sein. Da hab´ ich schon fragende Blicke in Blumenläden geerntet, weil ich ewig um die Ware herumgeschlichen bin, um mein "ideales" Opfer zu finden. Wahrscheinlich hat man mich dabei bereits mehrfach auch für ein wenig "Sonderbar" erklärt :-)
    Gleichzeitig sollte dann aber auch die Form und Gestalt dem künstlerischen Aspekt genügen.

    Also durchaus auch viele Parallelen zur Fotografie und nicht einfach Blume pflücken, Knopf drücken und fertig.

    Ich hoffe, meine Erläuterungen erklären meine Arbeit ausreichend.

    Grüße,
    Martin
  • Erich Ludwig 22. März 2008, 20:59

    Hallo Martin,
    die feine Ästhetik deiner Bilder finde ich sehr beeindruckend. Kannst du mal beschreiben, wie das Verfahren funktioniert? Muss man eine Röntgenpraxis haben oder mit einem Röntgenarzt befreundet sein, um an die Technik zu kommen (ein Zahnarzt tut's ja wohl nicht wegen der Bildgröße)?

    Viele Grüße
    Erich
  • Andreas Hilbig 21. März 2008, 12:30

    Hallo Martin,
    deine Radiographien (oder ist es Radioskopie) finde ich sehr interessant. Ich habe mich auch schon der Röntgenstrahlung bedient um diverse Objekte abzubilden.
    Xray 2
    Xray 2
    Andreas Hilbig


    VG Andreas
  • Martin Strunk 19. März 2008, 12:02

    RADIOGRAPHIC-ART

    Kunst - Natur - Röntgenstrahlen

    Diese drei Begrifflichkeiten vereinigen sich in Radiographic-Art und finden Ausdruck in meinen Bildern.

    Die Radiographie eröffnet dem Künstler völlig neue kreative Möglichkeiten der künstlerischen Ausdrucksweise, wenngleich sie doch Aspekte der Fotografie und der Malerei in sich vereint.
    Die Fotografie sieht alles - die Radiographie hingegen blendet das Licht als den entscheidenden Faktor der Informationsübermittlung völlig aus und fokussiert ausschließlich auf die Form und die unterschiedliche Dichte eines Objektes. Die radiographischen Bilder sind somit Kompositionen aus Formen und Überlagerungen, die beim Betrachter zu einem völlig neuen und ungewohnten Bildeindruck führen. Das Auge des Betrachters sieht plötzlich Dinge, die es eigentlich so nicht sehen kann, und doch entdeckt es gewohnte Bildeindrücke, die es unweigerlich als Fotografie oder aber als Zeichnung interpretieren muss. Der Betrachter ist hin- und hergerissen zwischen dem, was sein Auge sieht, und dem, wie diese Information interpretiert werden soll und unterliegt einem Wechselspiel zwischen objektiver Wahrnehmung und subjektiver Interpretation.

    In diesem Spannungsfeld liegt die Faszination der Radiographie mit ihrem ganzen künstlerischen Potential und dem Ziel der visuellen Verführung.

    Ich hoffe, ich kann euch für meine Radiographien ebenso begeistern, wie ich es für mich selbst behaupten kann, auch wenn es sich nicht um Fotografien handelt.

    Über euren Besuch in meiner (noch) sehr einfachen Web-Galerie freue ich mich sehr.
    Und wenn´s gefällt, hätte ich gegen ein wenig Werbung durch einen Link auf meine Homepage nichts auszusetzen :-)

    http://www.radiographic-art.de

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