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Was ist neu?

Mar Cel


Free Mitglied, Schluchsee
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Über mich

Der Biologie ähnlichste Technologie. Eigentlich nie was anderes als eine Malerhilfe. Die Kamera (Lochkamera) wurde schon im Mittelalter erfunden und erlaubt sehr naturgetreue Abbildungen. Die eigentliche Revolution begann mit der Entwicklung der photographischen Platte auf Silberhalogenidbasis. Silber, das in Abhängigkeit von der absorbierten Lichtmenge beim Entwickeln gebildet wird, macht das Bild haltbar für die Ewigkeit. Der eigentlich wichtige Prozeß ist die Bildung des latenten Bildes kurz nach der Belichtung. Dieses ist noch nie ohne Entwicklung sichtbar gemacht worden, obwohl ja eine Spur eingefressen sein muß, welcher der Entwickler folgt, um das Silber für die Ewigkeit frei zu setzen. Nicht einmal mit der sogenannten Atomphotographie von Professor Binnig ist etwas sichtbar geworden nach der Belichtung einer photographischen Schicht. Was ist das für eine Spur oder Information??? Es ist Nichts. Nur wer das Nichts sieht kann sehr scharfe Augen haben. Es wird nur ein Weg, ein weg oder hinfort, frei geschaufelt in der Gelatine mit Hilfe des allgegenwärtigen dichten Wassers des Lebens. Ohne Gelatine, die aus dem Kollagen von Knochen gekocht wird, gibt es immer noch keine empfindlichen Filme. Die Gelatine wurde schon vor 130 Jahren von einem Arzt in die Photographie eingeführt. Kollagen (Gelatine) ist auch im Gehirn die Hauptsubstanz. Das Engramm des Gehirns ist genau so latent wie das latente Bild. Deshalb tappt die Gehirnforschung auch noch so im dunkeln. Ohne Nichts oder Wegbahnung geht nichts. Nichts, auch als latentes Bild, wird nie sichtbar werden, bevor es nicht irgendwie anders gepflastert wird als durch nichts. Am besten ist Silber. Die zwei wichtigsten Erfindungen nach der Einführung der wässerigen Gelatine waren die Schwefel- und Golddotierung. Die Filme werden vor oder nach der Belichtung in fast homöopathischen irren Verdünnungen dieser beiden Stoffe in bestimmten Verbindungen gebadet. Wie wenig dringt dabei in den Film ein??? Die letzte große Erfindung war die Ersetzung der Silberhalogenidkörnchen durch -plättchen, was Silber spart. Das Auge ist aber noch unübertroffen von der Photographie. Vor allem wenn Sie an die Kleinheit des gelben Fleckes denken (siehe meinen Beitrag über das Auge in der Website) und die Empfindlichkeit. Die Photographie hat schon viele Neuerungen vollbracht. Sie kommt im Technicolorverfahren (amerikanische Filme mit Gary Cooper und vielen Alten) sogar ohne Silber aus, aber auf das dichte Wasser des Lebens konnte sie nie verzichten. Vor der Gelatine waren nasses Papier und gewässertes Collodium.

aus Peter Augustin: www.dichtes-wasser.de

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