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Was ist neu?

Bring Steinchen Friedrich


Free Mitglied, Hamburg
[fc-user:15343]

Über mich

Fünf Männer seh ich
inhaltsschwer -
wer sind die fünf?
Wofür steht wer?

Des ersten Wams strahlt
blutigrot -
das ist der Tod
das ist der Tod.

Der zweite hält die
Geißel fest -
das ist die Pest
das ist die Pest.

Der dritte sitzt in
grauem Kleid -
das ist das Leid
das ist das Leid.

Des vierten Schild trieft
giftignaß -
das ist der Haß
das ist der Haß.

Der fünfte bringt stumm
Wein herein -
das wird der
Weinreinbringer sein.


RG

Kommentare 4

  • Christoph Lauber 19. August 2002, 17:27

    Da habe ich jetzt aber auch lange drüber nachdenken müssen:
    die Widerstandsfähigkeit.
  • Bring Steinchen Friedrich 18. August 2002, 9:02

    Du lieber Gott! was so ein Mann
    Nicht alles, alles denken kann!
    Beschaemt nur steh ich vor ihm da
    Und sag zu allen Sachen ja.
    Bin doch ein arm unwissend Kind,
    Begreife nicht, was er an mir findt.
  • Christoph Lauber 18. August 2002, 2:40

    So trolln wir uns ganz still und sacht
    von Weingelag und Bratenschmaus
    Wenn uns der Tod sagt 'Gute Nacht
    Dein Stundenglas rinnt aus'
    Wer heut noch frech den Schnabel wetzt
    Und glaubt ein großer Herr zu sein
    paß auf der Schreiner hobelt jetzt
    und schon an deinem Schrein.
    Scheint das Grab dir tief
    Und dumpf sein Druck
    A la vot so nimm noch einen Schluck
    Und noch einen hinterher
    Gleich noch zwei dreie mehr
    Dann stirbst du nicht so schwer.

    Wer nach des Anderen Liebsten schielt
    Und fühlt sich noch als Edelmann
    Paß auf, dem Spielmann der dir spielt
    Springst du ins Grab voran
    Und du, der stets vor Eifersucht
    Zerschmißt eins jedes Glas im Saal
    Wenn dich der Tod im Bett besucht
    Hoch lebe dein Rival!
    Scheint das Grab dir tief
    Und dumpf sein Druck
    A la vot so nimm noch einen Schluck
    Und noch einen gleich dabei
    Gleich noch zwei oder drei
    Dann stirbst du sorgenfrei.

    Was hilfts wenn du vor Wut auch spuckst
    Dem Tod ist keine Münze feil
    Von jedem Schlückchen das du schluckst
    nimmt schon der Wurm sein Teil
    Ob niedres Pack ob hohe Herrn
    Am Ende sind wir Brüder doch
    Dann leuchtet uns der Abendstern
    Ins gleiche finstre Loch.
    Scheint das Grab dir tief
    Und dumpf sein Druck
    A la vot so nimm noch einen Schluck
    Und noch einen hinterher
    gleich noch zwei dreie mehr
    Dann stirbst du nicht so schwer.

    Danke
  • Martin Taube 16. August 2002, 13:21

    chönes gedicht!!

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