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Zur Achterbahn...

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Thomas Jüngling


Pro Mitglied, Quedlinburg

Zur Achterbahn...

...fehlt der Rübelandbahn im Harz eigentlich nur noch ein Looping. Manche Stellen sind mit ihren engen Bögen und extremen Neigungswechseln schon sehr spektakulär. Einer dieser Streckenabschnitte ist der Bereich Braunesumpf. Die Strecke im Bild beträgt vom vorderen bis zum hintersten sichtbaren Kilometerstein nur 800 Meter. Ich denke, allein das verdeutlicht, wie anspruchsvoll die Strecke ist. Aus der Gegenrichtung sieht das so aus:

Das Streckenprofil...
Das Streckenprofil...
Thomas Jüngling


Der hier gezeigte Streckenabschnitt wurde zu Beginn der 1930er Jahre komplett verlegt. Zuvor ging es hier noch steiler bergab, links an den Bergwerken vorbei, deren Stollen man im Braunesumpf bis heute sieht. Hinten, links neben der Rechtskurve, befand sich damals der Bahnhof Braunesumpf, dessen Empfangsgebäude bis heute als Ruine im Dickicht schlummert. Direkt dahinter verschwand die Strecke im Bielsteintunnel, dessen Portal heute verschwunden ist. Der Tunnel selbst ist aber noch vorhanden - ein kleiner Wartungsschacht führt so weit hinein, dass man zumindest durch ein Gitter in die Tunnelröhre blicken kann - umschwirrt von Fledermäusen.
Urgestein der Rübelandbahn... II
Urgestein der Rübelandbahn... II
Thomas Jüngling
Der Bahnhof Braunesumpf...
Der Bahnhof Braunesumpf...
Thomas Jüngling

Hier im Braunesumpf begann die Geschichte der Harzbahn/Rübelandbahn einst. Um die Bergwerke im Braunesumpf zu erschließen, wurde die Strecke bereits 1872 im Grubenbahnprofil als Erz-Schurrenbahn bis nach Blankenburg gebaut. Es war also keine durchgehende Eisenbahnstrecke, sondern es gab vier Stufen mit je einer zweiachsigen Dampflok. Das Erz für das Hochofenwerk in Blankenburg wurde jeweils über Rutschen auf die nächste Stufe abgekippt. Später wurde es dann doch für rentabel befunden, eine durchgehende Zahnradbahn bis nach Rübeland und Elbingerode - die Harzbahn - zu bauen und auch den Bielsteintunnel entsprechend zu erweitern. Der spätere Streckenumbau um 1930 ermöglichte den Betrieb im reinen Adhäsionsbetrieb, löste die umständliche Zahnradtechnik ab, gemeinsam mit den Lokomotiven der "Tierklasse" und der späteren Dampflok-Baureihe 95.0 - dazu aber hier mehr:
Endlich ist's mir gelungen...
Endlich ist's mir gelungen...
Thomas Jüngling


Das Foto dieses voll belandenen Kalkzuges nach Blankenburg entstand am 26.10.2013 beim Warten auf den Sonderzug mit 95 027. Aufnahme mit Canon EOS 700D im manuellen Modus, nachträglich beschnitten.
Vielleicht alt...
Vielleicht alt...
Thomas Jüngling

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Kamera Canon EOS 700D
Objektiv Sigma 50-200mm f/4-5.6 DC OS HSM + 1.4x
Blende 7.1
Belichtungszeit 1/800
Brennweite 168.0 mm
ISO 800

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