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zum letzten Novembertag

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B.K-K


World Mitglied

zum letzten Novembertag

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Abschied


die letzte Rose ist geschnitten
ein letztes Mal ihr Duft durchströmt
der durch die kühlen Herbstesmitten
zum letzten Mal vorüberweht

und nur noch eine kleine Weile
ziert Laubes Pracht den alten Baum
bis dieser sich dann sanft entkleide
im winderfüllten kalten Raum

die grauen Nebelschleier hüllen
behutsam alles Kahle ein
bald dringt durch winterliche Stillen
der Sonnenstrahlen Frühlingsschein



@optimus / 1984




als Dank
für
P.J. Scherer





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Kommentare 8

  • Gisela Gnath 4. Dezember 2012, 9:59

    Auf wunderbare Art verabschiedest Du sie!!!
    lg Gisela
  • dörte r. 2. Dezember 2012, 0:45

    sie ist ja noch richtig prächtig...deine wundervolle letzte rose, liebe brigitte, doch neigt sie ihr haupt bereits gen mutter erde....ein wunderschönes requiem mit deinem gedicht.
    ganz liebe grüsse, dörte
  • Eva-Maria Nehring 1. Dezember 2012, 16:35

    Sehr schön,
    wie auch Deine Text dazu paßt.



    Ein letztes Mal.....
    ?
    .....sie kommen im nächsten Jahr wieder.


    Und das ist gut so.
    :-)
    LG und einen schönen 1.Advent!
    Eva
  • RONSHI FOTOGRAFIE - Gudrun Ronsöhr-Hiebel 1. Dezember 2012, 12:51

    Wunderbar und einfühlsam in Wort und Bild
    LG Gudrun
  • Rolf Gleitsmann 1. Dezember 2012, 10:10

    Die Königin ergibt sich in ihr Schicksaal. Wohlwissend, dass sie im Frühjahr mit erwachender Kraft ihren Namen wieder Ehre macht.

    Die schönen u. treffenden Worte zum einschlafenden Puls der Blüte gefallen mir sehr gut.

    Viele Grüße, Rolf



  • B.K-K 1. Dezember 2012, 8:25

    @Gerda: danke - inzwischen fiel mir auch die letzte Zeile wieder ein - *smile - ja, diese Rose liebten wir besonders aufgrund ihres Aussehens, zauberhaften Duftes und ihrer starken Blühwilligkeit, die unter günstigen Umständen bis in den Dezember hineinreichte ...
    @Hille: freut mich, wenn es Dich derart anspricht und so reflektiere ich gleichfallls wie Du - mit einem lieben Dank auch an Dich ...
    @Doris: nun, da die Rosen an recht dünnen Trieben wachsen und ihre Blüten sehr groß und schwer sind, bedingt sich daraus dieses leichte Überhängen - *smile - das Gedicht hatte ich schon einmal hier vorgestellt - ein anderes existierendes fiel mir momentan nicht mehr im vollständigen Wortlaut ein, darum das hier erneut einstellte ... ;-)))

    LG Brigitte
  • Doris H 1. Dezember 2012, 6:08

    eas für innige Worte liebe Brigitte zu deiner zarten und auch wie mir scheint ein wenig traurigen Rose. DANKE!

    LG Doris
  • (M)Ein-Blick 30. November 2012, 21:26

    ein wunderschönes Gedicht von dir,
    zur schönen, langsam verbleichenden Rose!!
    Gruß Gerda

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