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Heidi G. K.


World Mitglied, Taunus

Zeit

Nichts unter allen Dingen ist ihr eigen, und doch ist alles in ihr; und sie ist
immer bei allem. ... Sie schafft alles und vernichtet alles, aus ihr entspringt das Leben, aber auch der Tod. So lang sie sich in der Erwartung dehnt, so kurz ist sie in der Erinnerung. Obwohl sie uns ständig begleitet, bleibt sie uns immer fremd. Und obwohl es so viel davon gibt, ist jeder Augenblick unwiederbringlich und unersetzlich. Daher ist der Verlust an Zeit bedeutender und zugleich gewöhnlicher als irgendein anderer Verlust, den wir erleiden können.

Aus: Anthony Grafton, Cardanos Cosmos, Berlin 1999, S. 8

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