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Frank-M. Stahlberg


Basic Mitglied, Worpswede

Zakhythenjagd

Illustrationen zu "Shaktyri - Durghonds Rache"

Nachdem der Braskhat (eine Fischart, die ähnlich wie der Lachs, zum Laichen vom Meer in die Quellgebiete der Flüsse zieht), bei der Oberschicht in den Städten Pabants, Yamariahs und Panmundias als exklusiver Leckerbissen geschätzt wird, ist die Nachfrage sprunghaft angestiegen. Die Fischer in Nashir verdienen nun sehr viel daran und sind bestrebt, eine möglichst große Zahl der Fische zu fangen und an die Händler zu verkaufen, die sie in die reichen Städte transportieren. War der Fisch vorher bei den Flußfischern in Nashir nur mäßig bis gar nicht beliebt, blieben die Zakhythen, Wasserwesen mit fast menschlicher Gestalt, deren Hauptnahrung dieser Fisch darstellt, von den Dorfbewohnern an den Flüssen unbehelligt. Nun aber konnten die Bewohner der Flußdörfer ein Vielfaches der sonst gefangenen Menge verkaufen und damit reich werden; somit wurden die Zakhythen zu Konkurrenten um den begehrten Fisch. Letztendlich mündete die Gier der Fischer darin, daß sie den Zakhythen auflauerten, sie mit Booten, Netzen und Speeren zusammentrieben und gnadenlos abschlachteten. Lebendig gefangene Zakhyten wurden ihnen zudem oft ebenfalls noch von den Händlern abgekauft, die sie als Futter für die Keehin verscherbelten…

Leider sind solche Exzesse keine reine Fiktion, sondern haben Vorbilder im realen Leben. Z.B. die jährlichen Massenzusammentreibungen und Abschlachtungen von Delfinen in Japans Buchten, oder der massenhafte Abschuß von Kormoranen, die unverschämterweise Fische fressen, die auch von den Menschen begehrt werden….

PS: Ein Teilaktfoto als Vorbild für die Zakhythenfrau im Vordergrund durfte ich mit freundlicher Genehmigung des Fotografen Andreas Puhl und des Models Vivi verwenden. Von dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank!

Kommentare 5

  • Frank-M. Stahlberg 1. Januar 2013, 11:48

    Danke, daß ihr euch mit dem Bild beschäftigt und es kommentiert habt!

    LG

    Frank
  • G. K. Fotografie 29. Dezember 2012, 11:23

    Die menschliche Jagd nach Profit ohne Rücksicht auf andere Geschöpfe,sehr schön und fanasievoll,jedoch nicht zu blutig dargestellt!
    Auch der Bildaufbau mit den weiteren Fischern und Kreaturen im Hintergrund lässt den Blick auch in den Hintergrund wandern!
    Gruß
    und ein schönes 2013
    Gärda
  • Prastine1984 28. Dezember 2012, 23:56

    Die Brutalität und Kaltherzigkeit ist deutlich spürbar und trifft einen mitten ins Herz. Nicht nur, dass das Bild technisch sehr gekonnt ist, es ist auch moralisch aufrüttelnd. Der hilfesuchende Blick des sehr menschlich wirkenden Fantasiewesens berührt mich sehr. Sie wird getötet von der Bestie Mensch. Dem einzigen Monster, das es auf dieser Welt gibt. Traurig, aber wahr.

    Lg, Christine
  • Thomas H. L. 28. Dezember 2012, 22:26

    warme malerei ...
  • Foto- Vomue 28. Dezember 2012, 21:16

    coole Arbeit...
    Grüße vomue