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Was ist neu?
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Canon EOS 5D
f 3.2
ISO400
1/80
EF24-70/2.8@68mm KB
available Light
keine Aufheller
Stiefel 36,99 EUR bei Ebay
:o)

Bevor jemand mich darauf hinweist, dass ich das Foto seiner Meinung nach in die Sektion AKT hätte einstellen sollen, möchte ich sagen, dass Akt für MICH unter anderem mit unbedeckten "sekundären Geschlechtsmerkmalen" zu tun hat - daher ist das obige Bild für mich "nur" ein Portrait, sonst hätte sie übrigens auch nicht zugesagt, es zu veröffentlichen :o)

Genießt es einfach, wenn ihr könnt ...

Rauchen verboten!
Rauchen verboten!
Lars Müller - Digitalfotografie - Dresden

Kommentare 5

  • Herr-Lehmann 1. Januar 2008, 10:10

    Cool!
  • René Stark 17. September 2007, 12:02

    wow.... das nenn ich ja mal einen sehr interessanten Dialog...
    ich schreib mal was zum Bild :-)

    Den Bildaufbau finde ich sehr gelungen, wobei sich das Model vielleicht doch noch einen Tick mehr nach rechts oder links hätte stellen können, damit sich ihr Körper besser vor dem dunklen Hintergrund abzeichnet.
    Im Bereich der Hüfte und des Oberschenkels (rechts)
    finde ich den Übergang zum hellen Hintergund nicht so glücklich gewählt !?
    Sehr gut gefällt mir jedoch die Körperspannung deines Models !!
    Liebe Grüße René
  • Lars Müller - Digitalfotografie - Dresden 16. September 2007, 14:58

    Ich glaube, ich verstehe was Du meinst, weil in meinen Augen sowohl "Kunst" als auch "künstlerisch" etwas mit Kreativität zu tun haben und zwar in ziemlich hohen Maße.

    Inwiefern man allerdings kreativ ist, gerade bei so vielen Eindrücken und Bildern, die man schon gesehen hat, den immer präsenten Medien, die einen Geschmack nicht unwesentlich beeinflussen, sei dahingestellt.

    Ich danke Dir für etliche Denkanstöße, Andreas! Unter dem Strich bin ich froh, das Bild eingestellt zu haben, auch wenn dazu noch nichts gesagt wurde - vielleicht haben wir die "anderen" ein wenig verschreckt ...

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende noch

    Lars
  • Lars Müller - Digitalfotografie - Dresden 16. September 2007, 13:50

    Schön, dass sich hier mal eine Diskussion entwickelt - auch wenn es momentan "nur" ein Dialog ist. Danke Dir im Vorab dafür.

    ---

    Dass der Kommentar erst nach dem 2. Reload der Seite (Shift+Auffrischen) auftaucht, ging mir vorhin auch so :o)

    ---

    Ich denke, dass das Arrangieren eines Motivs im Bild, der Beschnitt, das korrekte Belichten, das gezielte Setzen von Lichtern, das Erzeugen einer Komposition und das sich zwei/drei Gedanken machen, eher HANDWERK ist. Klar kommt das Wort KUNST ursprünglich von KÖNNEN ("... Ursprünglich ist kunst ein Substantivabstraktum zum Verbum „können“ mit der Bedeutung "das, was man beherrscht; Kenntnis, Wissen, Lehre, Meisterschaft" ...") - aber das würde bedeuten, eine Kassierin im Aldi-Markt ist eine Künstlerin, weil sie ihr Handwerk, die Kasse, beherrscht wie keine andere ...

    Sein Equipment und sein Lieblingsmotiv zu "beherrschen" und so abbilden zu können, dass es der Allgemeinheit gefällt (oder auch nicht), ist pures handwerkliches Können - das ERWARTET man von jemandem, der sich intensiv damit auseinandersetzt.

    Aber eine "künstlerische Auseinandersetzung" muss einfach noch mehr sein! Denke ICH zumindest. Ich glaube ICH habe diesen Anspruch an meine Bilder, an meine Arbeit (noch) nicht - mir macht es einfach Freude, Bilder zu erzeugen, die MIR gefallen. Wenn sie auch noch anderen gefallen, umso besser. Aber der Kunstgedanke ist mir irgendwie zu abstrakt, als dass ich ihn fassen und für das, was ich mache guten Gewissens einsetzen kann :o)

    ---

    Kann eine dokumentarische Reportage eigentlich keine "Kunst" sein?

    Ich habe gerade folgendes im Netz gefunden - in einem Interview mit dem Fotografen Luis Cruz:

    "Wozu nützt die Fotografie als Kunst, als kultureller Ausdruck wirklich?

    Die künstlerische Fotografie kann zu vielerlei „nützlich“ sein, abhängig davon, was wir unter nützlich verstehen. Auf dem kulturellen Gebiet dient sie als Beweisstück, als etwas Dokumentarisches, was als objektive Fotografie bezeichnet wird. Es gibt auch die abstrakte Fotografie, die konzeptionelle Fotografie etc., deren Nutzen nicht weit von einem Bild Picassos oder Dalís entfernt ist und ebenso Teil der Kultur ist."

    Ich glaube es ist schon ein wenig komplexer, als ich das fassen kann :o)

    Liebe Grüße

    Lars
  • Lars Müller - Digitalfotografie - Dresden 16. September 2007, 12:55

    Zum Thema Rückenakt: Da hast Du allerdings Recht - habe ich noch nicht dar+über nachgedacht!!

    ---

    Tja und der Kunstbegriff? Was ist Kunst? Einer der schwammigsten Begriffe, die ich kenne. Definiert das jeder für sich selber? Definiert es der Betrachter?

    Wenn ich jemanden einfach nur nackt hinstelle und fotografiere, ist es zum einen sehr wohl eine Aktaufnahme (im allgemeinen Verständnis) wobei sie mit Kunst jedoch wohl nicht zwingend etwas tun haben muss.

    Oder ist es dann einfach nur eine nAcKT-Fotografie? Dann müsste man sicherlich noch ein paar zusätzliche Sektionen in den Bildergalerien des WWW einrichten, denn wie viele Fotografierende haben denn tatsächlich den Anspruch KUNST zu schaffen? Keine 100fach gesehenen Arrangements von Formen und Farben, von Motiv und Ambiente, keine bloße Abbildung eines wunderschönen Körpers in einer mehr oder minder dazu kontrastierenden Umgebung, sondern KUNST?

    Liebe Grüße

    Lars