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Was ist neu?

Jörg Schönthaler


Pro Mitglied, Remscheid

Work

Nachbohren des Abstichlochs . DK Duisburg .
Blende F 3.5 , 1/10sec , Iso 64 , 45 mm ( 35mm KB ) .
Tonwertkorrektur , schrittweise verkleinert und zwischen den Verkleinerungsschritten nachgeschärft .
Rechter Rand leider nicht ganz optimal .

Kommentare 19

  • Alan Murray-Rust 18. August 2004, 20:58

    Ein lebendes Bild ;-))
    Industriebilder mit Menschen sieht man hier nur selten. Was schadet wenn technisch nicht alles perfekt ist? ;-))
    Hat reizvolle Anmerkungen mitgebracht - bin begeistert.
    Gruss
    Alan
  • Bea Te 18. August 2004, 19:08

    Das ist aber schon eine lange Diskussion, bei diesem Bild kein Wunder!!!
    Das die dich da so mit dem Fotoapparat haben hantieren lassen!!
    Es hat sich gelohnt. Eine Aufnahme, wie ich sie hier noch nicht gesehen habe!
    LG
    Beate
  • Harald Finster 18. August 2004, 12:51

    @Kai: richtig. Kokereien benötigten früher grosse Mengen an Schwefelsäure, mit der das im gas enthaltene NH3 zu Ammonuimsulfat umgesetzt wurde. Diese Schwefelsäure wurde durch Rösten aus Schwefelkies (Grube in Meggen) erzeugt. Die dabei anfallenden Reststoffe ("Abbrände") waren einer der wesentlichen Rohstoffe der DK.
    Zur egschichte der DK gibt's übrigens ausführliche Infos unter:

    http://www.dk-duisburg.de
    und (mit phantastischen historischen Aufnahmen!)
    http://www.ads-news.de/industry/contenti.htm

    Gruss Harald

  • Zelluloidfreak 18. August 2004, 11:13

    @Oliver&Harald: irgendwie auch nicht überraschend daß die DK bei solchen Spezialitäten wie Feinststäuben und Schwermetallen "etwas mehr kann" - wenn man bedenkt daß sie als Recyclinganlage der ansässigen chemischen Industrie gegründet worden ist...

    Ciao, Kai
  • Harald Finster 18. August 2004, 8:45

    @Oliver: mir ist schon klar, dass z.B. Stäube aus der Gasreinigung der Hochöfen in jedem Hüttenwerk selbst recycelt werden. Bei DK geht es um bestimmte Arten von Stäuben, die extrem fein sind (angeblich so fein, dass das Material fliesst) oder auch Beimengungen von Schwermetallen (in erster Linie Zink) enthalten. Ich habe dort auch ganze Waggonladungen voller Altbatterien gesehen. Diese "Abfallstoffe" müssten sonst deponiert werden.
    Gruss Harald
  • Jörg Otte 17. August 2004, 22:24

    Toll die Arbeitssituation festgehalten !
  • Zelluloidfreak 17. August 2004, 22:07

    Ja, ohne den Bottich rechts wärs netter, insbesondere mit den Lichtfingern dahinter. Aber auch so sehenswert!

    Ciao, Kai
  • Martin -W- 17. August 2004, 22:01

    Kann schon sein, dass dieses Bild nicht perfekt ist. Trotzdem ist es malwieder ein toller Einblick in eine respektable Hütte (die aufgrund ihrer besonderen Eigentümerstruktur auch kaum auf Kosten der eigenen Belegschaft wirtschaften wird - ganz im Gegenteil). Warum das Bild nicht perfekt ist? Weil m. E. dieses Bild von Dir an gleicher Stelle perfekt war
    Abstich
    Abstich
    Jörg Schönthaler
    und damit die Messlatte sehr hoch legt. Das es damals im Voting durchgefallen ist, ärgert mich heute noch - obwohl es gar nicht mein Bild ist ;-) Das war m. E. "Motivrassismus" und keine Abstimmung über die tatsächliche Qualität der Abbildung. Industrie ist eben hässlich und stinkt.
  • RA K 17. August 2004, 21:51

    frage mich auch was da nicht so optimal sein soll, die kontraste sind jedenfalls sehr gut bewältigt, wie immer top
    gr
  • Harald Finster 17. August 2004, 21:37

    Ich möchte DK auch 'in Schutz nehmen'. Dort wird zwar mit altmodisch aussehender Technik gearbeitet, aber nicht auf Knochen der Mitarbeiter. Soviel ich weiss ist DK europa- oder sogar weltweit die einzige Firma, die in der Lage ist, bestimmte eisenhaltige Stäube zu verhütten und damit sinnvoll zu recyclen. Das Geheimnis dieses Prozesses liegt wohl in erster Linie in deren Sinteranlage.
    Ergänzung: Björns Erklärung ist völlig korrekt.
    Gruss Harald
  • Thomas L... 17. August 2004, 21:28

    wenn Du nicht darauf hingewiesen hättest, ware es mir kaum aufgefallen. Ich finde, es ist ein hervorragendes Reportagefoto!

    Gruß
    Thomas
  • Michael Masur 17. August 2004, 21:13

    Sehr authentische Szene. Auch die Belichtung "passt". Die Ecke dort ist -gerade für Fotografen, da diese logischerweise nicht überall hin gehen dürfen- schon ziemlich eng. Insofern ist man bei der Wahl des Bildausschnittes etwas eingeschränkt. Jörg hat hier einen prima Kompromiss gefunden.

    Gruss, Michael
  • Jörg Schönthaler 17. August 2004, 19:27

    @ björn und oliver hier wird gerade der bohre ausgetauscht bzw entnommen . rechts im bild ein schon verorgelter .
  • indugrafie (punkt) de 17. August 2004, 19:16

    @Oliver: wenn ich das richtig gesehen habe, wird Bohrmaschine wie auch Stopfmaschine von einem Steuerstand (einer Art Blechhütte) rechts vom Fotostandpunkt gelegen gesteuert. Ich vermute mal, daß der rechte Arbeiter sich um das Bohrgestänge kümmert. Denn aus Kostengründen wird mit neuen Bohrern immer nur bis kurz vor dem Durchbruch gebohrt. Der eigentliche Durchbruch wird mit alten, abgenutzten Bohrern oder auch sonstigen Stangen vollzogen, um die neue Bohrkronen nicht zu verschwenden.
    In der oben gezeigten Situation mußte das Abstichloch nachgebohrt werden. Es kann also sein, das das Foto einen Moment zeigt vor Austauschen des unbrauchbar gewordenen Bohrgestänges.

    (hat jemand verstanden, was ich meine???)

    Gruß Björn
  • indugrafie (punkt) de 17. August 2004, 18:51

    @Oliver: rückständig heißt ja nicht schlecht. nunja, die moderste Technik besitzt die Kupferhütte nicht, aber sie haben einen Nieschenmarkt für sich entdeckt und fahren wohl ganz gut damit.
    Wenn ich dagegen HKM sehe, gebe ich Dir aber völlig recht.

    Gruß Björn