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Was ist neu?

Agora Bilddiskussion intensiv


Community Manager , Köln

Will Power

Die Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv

Wer gerne selbst einmal ein Foto diskutieren lassen möchte, sende es bitte an: Bilddiskussion Intensiv@fotocommunity.net
Teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf nach der Diskussion genannt werden willst (+ User ID) und schreibe wenn möglich, 2-3 Sätze zur Entstehung des Fotos.

Das Foto entstand als ich Locations für meine Miniaturfigurenfotos suchte.
Ich fand das Motiv sehr interessant, in all der Schuttlandschaft, das wenige Grün, das sich hindurch kämpfte.Daher nannte ich es auch Will Power.

Kommentare 19

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  • Agora Bilddiskussion intensiv 31. August 2011, 17:46

    Hier geht es weiter:
    Das erwachsene Kind
    Das erwachsene Kind
    Agora Bilddiskussion intensiv


    dankt für die ausführliche Kommentierung.
  • Wolf Schroedax 31. August 2011, 14:14

    Armes kleines Blümelein
    mit Kritik hier ganz allein.

    Bist nicht sexy und nicht scharf,
    Glück, dass man Dich sehen darf.

    Ist die finstre Immobilie pleite ?
    Dir reicht eine Fugenbreite.

    (Auch am öffentlichen Orte
    sieht man Deine Pflanzensorte,
    fliegt herum Dein Same
    fehlt mir nur Dein Name.)

    Manche sehn Dich esotherisch,
    weil der Glasbruch riecht ätherisch ?

    Bleib so wie Du bist bescheiden,
    so mögen Dich die Meisten leiden.
  • ruepix 31. August 2011, 12:49

    Die Bildidee der Pflanze, die sich in lebensfeindlichem Milieu durchsetzt, ist nicht neu. Aber es gibt eben Themen, zu denen Variationen immer willkommen sind, weil die getroffene Aussage fundamental und von allgemeiner Gültigkeit ist. Dass diese Pflanze als Symbol für positive Eigenschaften steht, ebenso wie die Umgebung einige negative Assoziationen generiert, wurde schon erwähnt. Es öffnen sich nicht viele Interpretationswege, dafür ist die vorgegebene Richtung zu offenkundig. Unterschiede ergeben sich allerdings in der Beurteilung einiger gestalterischen und technischen Details. So wurde z.B. der "bunte" Horizont moniert. Gerade dieser Hauch von Farbe lässt mich an den Song "Hinter dem Horizont geht´s weiter" denken. Vielleicht täuscht da nur eine Fata Morgana, im günstigeren Fall aber ist da hinten das Ende der Durststrecke. Dies würde dem Lebensmut, den das Pflänzchen signalisiert, Sinn und Berechtigung geben.
  • Highme 30. August 2011, 18:45

    Naja, gestanden hat er wohl auch nicht, noch nicht mal nur gekniet oder gehockt, das kann man schon an der Perspektive erkennen, dafür muss man schon ganz schön runter.

    Mir gefällt das Foto sehr, starke, dunkle Farben (an dem nassen, dunklen Pflaster im Schärfebereich kann ich mich kaum sattsehen) und - entgegen anderer Meinungen - mit einer perfekt verlaufenden Schärfenebene und geringen Schärfetiefe mit schönem Bokeh, ich vermute der Fokus lag irgendwo unten auf dem Stengel und ausserdem vermute ich noch das das genau so gewollt war. Die Glasscherben hätte ich nicht gebraucht, stören mich aber auch nicht.

    Ich hatte exakt dieselbe Idee vor ein paar Tagen als ich in meinem gepflasterten Hof das Unkraut aus den Ritzen rausgezupfelt habe, aber ich hätte die Idee wohl nicht so gut umgesetzt.

    Glückwunsch zu dieser tollen Aufnahme.
  • Herbert Rieger 30. August 2011, 11:05

    Motiv gut gesehen,
    die "einsame" Pflanze wäre in einem Hochformat besser zur Geltung gekommen.
    An der Schärfe mecker ich sehr selten herum,
    aber hier vermisse ich die Schärfe an der Pflanze.
    Das liegt vermutlich an der hohen Position der Knipse.
    Man muß sich halt notfalls auch mal hinlegen.
  • Matthias von Schramm 30. August 2011, 10:36

    Naturbilder, oder solche mit Bestandteilen von Naturthemen mit ernsthaftem Inhalt zu füllen, ist gewiss schwierig. Man könnte auf den ersten Blick annehmen, hier ist ein solcher Versuch unternommen worden. Nach der Beschreibung des Fotografen, war die Intention jedoch eine andere, dieses Bild ist ein "Abfallprodukt" auf der Suche nach einer Location. Dies ist für mich nur insofern von belang, weil diese "zufälligen" Bilder oft eine besondere Bedeutung haben. Weil sie eine Geschichte erzählen, bzw. Bestandteil einer Geschichte sind. Mit dem Bild selbst, tu ich mich dann allerdings schwer. Bokeh bewusst eingesetzt, schafft oft neue Formen, eine Art "Leinwand" hinter der "scharfen" Ebene. Hier scheint es aufgrund der sehr kleinen Schärfenebene, als ob die urbanen Scherben nichts mehr mit dem Flänzchen zutun haben, sie sind nah dran, aber so gesehen nur rudimentärer Hintergrund, glitzern wie Strasssteine und verklären die urbane Wirklichkeit, werden zu einem anderen Thema. Insofern ist für mich der kleine Schärfenbereich tatsächlich ein Problem. Dass der Fotograf nicht noch tiefer gegangen ist, halte ich nicht für notwendig, denn dieser leichte Blick von oben suggeriert schon so etwas wie eine Minilandschaft und zeigt auch, dass der Fotograf in der Miniaturfotografie zuhause sein könnte. Das Composing der Elemente wirkt aber insgesamt auf mich zu wenig sorgfältig, der glitzernde "Sternenhimmel" über dem sich ein weiterer urbaner Hintergrund befindet (der mir überflüssig erscheint und ablenkt) wirkt beliebig verteilt. Es gibt keinen Fixpunkt im unscharfen Bereich. Auch der Verlauf der Pflasterfugen wirkt auf mich grafisch nicht.
  • loewenrot 30. August 2011, 9:19

    Super schönes Bild!
    Ich bin ja noch nicht lange hier und bestimmt kein Fotograf... Aber die Diskussionen um Winkel, Schärfe und Komposition hier erinnern mich doch sehr an meinen Kunstunterricht, lach.

    Dieses Bild ist wunderschön und .
    Danke dafür!
    Ich freu mich auf mehr.
    LG Loewenrot
  • Janne Jahny 29. August 2011, 21:41

    Der emotionale Gehalt mag überzeugen ..... Leben versus kaputter lebensfeindlicher Umwelt.
    Das ist aber für mich schon alles.

    Wären die Flecken am oberen Bildrand nicht (sie und der schiefe "Horizont" ziehen den Blick weg vom Hauptmotiv), würde ich auch noch die Gegenüberstellung der Farben interessant finden. Das weitgehend scharfe Grüne im Streif-Licht und das unscharfe Graublaue im Schatten.

    Leider ist dieses Pflänzchen tatsächlich nicht komplett scharf und deshalb fehlt die Plastizität gegenüber dem HG.

    Ich denke, es wäre wirklich ein Gewinn für diese Aufnahme gewesen, wenn der Schärfebereich etwas größer gewählt worden wäre. Auch noch ein paar der Scherben als echte Scherben (also schärfer) zu sehen, hätte dem Bild gut getan. Die Scherben unten rechts bestätigen meine Annahme, sie tragen erheblich zur Bildaussage bei, ein paar mehr davon hätten nicht geschadet.

    LG
  • Barbara von Hiddensee 29. August 2011, 21:15

    Ganz einfach: das Leben!
  • Regina Hübner 29. August 2011, 18:50

    Mein Gedanke dazu: So wie Glas zerbrechlich, ist so ein kleines, zartes Pflänzchen auch zerbrechlich und "kaputtbar".
  • Reiner M 29. August 2011, 18:11

    Guter Schnitt, gute Perspektive und gute Farbwahl. Besonders gefällt mir die Länge der Pflanze, das gibt dem Bild eine gewisse Eleganz zu dem rauen Boden.
    Gelungen!
  • jbw 29. August 2011, 16:05

    'Strassen-Diamanten' leuchtem dem Pflänzchen zur Zukunft.Ich finde dies Bild emotional gelungen und auch in sich stimmig.
    Alles wesentliche ist oben schon benannt worden,da habe ich nichts mehr hinzu zu setzen.
  • lophoto 29. August 2011, 12:32

    das foto macht hoffnung.........
    die natur wird sich zum glück am ende durchsetzen, weil sie zu vielseitig ist......

    die gesamtgestaltung des fotos vermittelt mir das...

    1a
  • Klaus-M.Schmidt 29. August 2011, 12:10

    Die Bildidee des zarten Pflänzchens in einer trostlos lebensfeindlichen Umgebung mit Pflaster und Glasscherben finde ich toll gewählt.

    Dennoch reißt die Aufnahme mich nicht mit, macht auf mich den ersten Eindruck der modernen Scheimpflugspielereien (die ich noch von meiner ersten Voigtländer Bessa-Balgen-Rollfilmkamera kenne) – allein aus dem gewählten Blickwinkel und der Unschärfeverteilung der Ecken. Die Schärfentiefe ist m.E. zu klein gewählt, killt das Sujet „Pflanze“ als dreidimensionales Gebilde und eigentlicher Bildfocus in eine einzige dimensionslose Schärfenebene. Ein flacherer Bildwinkel hätte auch die Pflasterrille besser zur Geltung gebracht. Und dann und das nimmt für mich dem Bild endgültig das Prädikat „super“ – wird’s im bildwinkelbedingt nahem Hintergrund auch noch bunt – da gibt’s gelbgrün, gar noch ein rot, so traurig grau kanns doch also gar nicht sein.
    15cm tiefer, 4cm mehr Schärfe und ein weiter, schwarzgrauer Horizont und ich wäre absolut begeistert.
  • I arkadas I 29. August 2011, 9:13

    .. das bild mag ich...
    dieses emporsteigende pflänzchen.. ein positives zeichen, leben, optimismus ..im gegensatz zu den scherben.. ein negatives zeichen, zerstörung, pessimismus...
    mags .. wenn bilder mich emotional ansprechen.. so wie dieses..
    und als fan von vignettierungen ..sagen mir die abgedunkelten ecken auch sehr zu..

    .. und schön .. dass die exif-dateien mit dabei sind.. da kann ich nur sagen.. das ist jemand.. der mit so einer teuren kamera auch umgehen kann ^^
    ..lg

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Exif

Kamera Canon EOS 5D Mark II
Objektiv EF100mm f/2.8L Macro IS USM
Blende 2.8
Belichtungszeit 1/200
Brennweite 100.0 mm
ISO 100

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