Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?
Wildblumen 29 - Das Jakobs-Greiskraut (Senecio jacobaea; Syn.: Jacobaea vulgaris Gaertn.) ...

Wildblumen 29 - Das Jakobs-Greiskraut (Senecio jacobaea; Syn.: Jacobaea vulgaris Gaertn.) ...

Hakai - Fotos


Pro Mitglied, Großenhain

Wildblumen 29 - Das Jakobs-Greiskraut (Senecio jacobaea; Syn.: Jacobaea vulgaris Gaertn.) ...

... aus der Familie der Korbblütler ist bei uns an Feldrändern, auf Wiesen und in anderen Gras- und Staudenfluren heimisch, kommt inzwischen aber auch in Argentinien, Neuseeland, Australien, Kanada und in den USA vor.

Die Pflanzenart wird von Landwirten und Pferdehaltern nicht gern gesehen, da alle ihre Teile auf Grund der enthaltenen leberschädigenden Pyrrolizidinalkaloide giftig sind. Die Alkaloide bleiben, im Gegensatz zu vielen anderen Giftpflanzen, bei der Konservierung in Heu oder Silage wirksam und werden auf diese Weise auch von Weidetieren aufgenommen, die die im frischen Zustand bitter schmeckenden Kräuter sonst meiden. Auch kleine Dosen schädigen die Leber dauerhaft, so dass eine schleichende Vergiftung über Jahre möglich ist.

Der Übergang von Pyrrolizidinalkaloiden in den Nektar und mit diesem in Honig wurde nachgewiesen. Untersuchungen ergaben eine vergleichsweise geringe Belastung bei deutschen Honigen, kritischer ist dies bei Honigsorten aus Übersee. Das Bundesinstitut für Risikobewertung fordert aufgrund der extremen Giftigkeit eine Nulltoleranz für Pyrrolizidine. Bis heute gibt es bei Lebensmitteln allerdings weder Regelungen bezüglich Höchstmengen noch Kontrollen.

Im Sommer kann man auffallend gelb-schwarz gestreifte Raupen am Jakobs-Greiskraut beobachten. Es handelt sich dabei um Raupen des Jakobskrautbären, einer Schmetterlingsart, die sich auf Greiskräuter spezialisiert hat. Die Raupen werden durch das aufgenommene Gift für Fressfeinde ungenießbar.

http://de.wikipedia.org/wiki/Jakobs-Greiskraut

Kommentare 6

  • Klacky 13. September 2013, 15:52

    Und weiter geht es mit der schönen Serie übersehener Blümchen.
    Schön
    Danke!
    Gruß,
    Klacky
  • Bernd Tolksdorf 13. September 2013, 8:46

    Sehr gut gezeigt und informativ wie immer !
    Die Artenvielfalt muss erhalten bleiben.
    LG Bernd
  • dodo139 10. September 2013, 16:13

    Gefällt mir sehr gut, Steffen.
    LG Doris
  • Huetteberg 10. September 2013, 8:47

    wunderbare Info zu den Pflanzen..
    tolle Arbeit
    LG bernd
  • Dr. Erhard Lohse 9. September 2013, 21:48

    Ich nannte mein Bild vom Jakobskreuzkraut "Schön, aber oho" und habe auch wie Du ausführlich auf die erhebliche und tückische Giftigkeit hingewiesen. Nur scheint von den betrachtern keiner in dieser Richtung ansprechbar zu sein, es wird nur das schöne Blümchen gesehen. hier bei uns am bodensee hat diese Pflanze extrem an Häufigkeit zu genommen und es gehört keine besondere Prophetie dazu vorauszusagen, daß sie uns in Zukunft noch erhebliche Probleme bereiten wird.
    Schöne Kollage.
    vG Erhard
  • nenirak 9. September 2013, 21:17

    ein Augenschmaus, herrlich kontrastreiche Farben und sehr schön dargestellt. schade nur dass diese Blümchen für die einen Tiere so schädlich sind. dafür für andere aber lebenserhaltend. so funktioniert eben die Natur
    neni