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when the night comes - 03

Die Halbinsel wird schon vom antiken Geographen Claudius Ptolemäus im zweiten nachchristlichen Jahrhundert unter dem Namen Chryse Chersonesos (griechisch für „Goldene Halbinsel“) beschrieben.

Ursprünglich wurde Malakka von den Chinesen als Sammel- und Umschlagplatz für Gewürze (insbesondere Pfeffer) von den Molukken) gegründet. Aufgrund seiner günstigen Lage entwickelte es sich jedoch schnell zu einem florierenden Handelshafen, in dem Araber, Inder und Chinesen ihre Waren tauschten. Bis ins 15. Jahrhundert blieb die Stadt quasi eine chinesische Kolonie und somit eine Art Brückenkopf der Chinesen zum Indischen Ozean.

Im 15. Jahrhundert war Malakka Sitz eines malaiischen Sultans. Der Gründer des Sultanats Malakka war Paramesvara (reg. 1402/1414-24), ein von den Chinesen geförderter Hindufürst aus dem alten Srivijaya, der nach Malakka geflüchtet war. Er heiratete die Tochter des Sultans von Pasai, trat 1414 zum Islam über und markiert - allgemein gesehen - den Beginn der islamischen Geschichte Malayas. Auch der mythische malaysische Nationalheld Hang Tuah soll Mitte des 15. Jahrhunderts im Sultanat von Malakka gelebt haben.

Rund hundert Jahre später, 1511 eroberte Albuquerque die Stadt und vertrieb den Sultan Mahmud (reg. 1488-1528). Von 1511 bis 1641 stand Malakka unter portugiesischer, dann mit einigen Unterbrechungen bis 1824 unter holländischer Herrschaft. Bis zur Unabhängigkeit im Jahre 1957 gehörte die Stadt wie die gesamte malaiische Halbinsel zum britischen Kolonialreich.


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