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Ralf Fackiner


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Wertvolle Läuse

Diese Feigenkaktusbewohner waren einst sehr wertvoll, da sie intensiven roten Farbstoff liefern. Sie sind recht läuseklein, ca. 2-3 mm lang.
Ich bin mit der Sony P30 sehr dicht an das Kaktusblatt heran -das geht bis ca. 2cm- und habe dann mit der Kamera nacheinander freihand zwei Einzelfotos gemacht. Da die Ausschnitte bei dieser Technik nur selten genau zusammen passen, musste ich noch etwas drehen und verzerren.
Ich möchte hier zeigen, dass ein Stereofoto insbesondere im Makrobereich mehr Informationen enthalten und den Gegenstand genauer beschreiben kann, als ein herkömmliches Foto.
Die Schärfe hat beim Bearbeiten und dem Formatieren für die fc etwas gelitten. Bei den extremen Nahaufnahmen kann man den Blitz nicht sinnvoll einsetzen und ich mache nun mal einfache Gelegenheitsfotos auf den Wanderungen.

Kommentare 4

  • Ralf Fackiner 27. März 2003, 17:56

    Hallo Hubert,
    die Stereobasis weiß ich nicht, weil ich das immer nach Gefühl entscheide - es ist eben Freihand. Viel war´s nicht. Es war für mich beim Entwickeln auch eine Überraschung, wie plötzlich die Läuse dick und fett vor mir auf dem Kaktus sitzen. Habe es ja beim Fotografieren nicht so sehen können - ohne Brille.
    Viele Stereofotos sind Experimente, weil man vorher die Tiefenwirkung nicht so genau abschätzen kann. Das hier hätte auch voll daneben gehen können.
    Im Bereich der Makros werde ich noch viel Erfahrung sammeln können. Das Bild soll dazu dienen, anzuregen den Nahbereich anzugehen, wenn´s die Kamera erlaubt. Interessante und überraschende Ergebnisse sind einem sicher. Es muss ja nicht alles gleich in die Galerie.
    Deine (?) Hände sollten in jeder Röntgenpraxis hängen: Erstens schult es die Kunden im Kreuzblick und außerdem wird man aktiv zum Ansehen ermuntert und das immer wieder. Biete es doch einfach mal an. Und daneben eine kurze Hinführung zum Kreuzblicken. Könnte mir vorstellen, dass es gut ankommt. Besser als vieles andere, was man da so sieht. Und der Informationsgehalt ist, wie Du richtig sagst, um einiges höher, weil man auf einen Blick die räumliche Lage der Knochen zueinander erkennt. Und durch Dein Foto wird das Röntgen direkt zu einem Kunsterlebnis.
    Viele Grüße von Ralf
  • Hubert Becker 27. März 2003, 11:30

    Interessantes Stereopaar! Welche Basis hast du benutzt??? Max. 2cm sollten hier ausreichen. Bei einzeln aufgenommen Bildern sollte man nur mit einem externen Blitz arbeiten, da es sonst zu Artefakten im Schattenbereich kommt.
    Das Bild ist aber auch eher ein Experiment, oder? (bitte nicht als Retourkutscheverstehen ;-))
    Es ist allemal ein gutes Beispiel um, wie du sagst, zu zeigen, dass im Raumbild wesentlich mehr Informationen enthalten sind als im herkömmlichen Bild. Ähnliches hatte ich mit meinem Röntgenbildpaar beabsichtigt.
    Ich bin sogar der Meinung, dass ein solches Röntgenbildpaar weitaus besser dazu geeignet ist, beispielsweise einen eingedrungenen Fremdkörper zu lokalisieren als die üblichen Aufnahmen in zwei Ebenen.

    Gruß
    Hubert
  • Ralf Fackiner 26. März 2003, 16:41

    Hallo Frank,
    Bilder von La Palma - na so ein Zufall! Die Cochenille-Läuse stammen von der sonnigen Westküste unterhalb Tijaraffe! Da vermute ich nun, dass der Pinienzapfen dto. von dort ist.
    Auf jeden Fall bin ich sehr gespannt auf Deine Stereos von der "grünen Insel".
    Viele Grüße und arbeite schön fleißig an den Fotos!
    Ralf
  • Frank Stefani 26. März 2003, 16:00

    @Ulrich: Also, also! Erklärungen zum Kreuzblick hat es in den letzten Monaten schon mehr als genug gegeben - lies einfach ein paar Kommentare zu Ralf's und meinen Bildern, sowie einigen anderen. Als Beispiel:

    @Ralf: Lausige Zeiten! Danke dir für dein Bild - es ist wahr: im Makrobereich kann Stereofotografie so richtig glänzen. Wie auch bei meinem Pinienzapfen:

    Viele Grüße aus den Alpen - La Palma Bilder sind in Arbeit - Frank.

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