Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?
320 6

Col Lage


Free Mitglied, D-Nord

Wertverlust

< lebensformen und lebenseinstellungen >

traditionell modern

Kommentare 6

  • Diana Kosaric 3. November 2005, 6:49

    Ein sehr interesantes bild .. das ich mag.........
    lg diana..........
  • Col Lage 24. Juni 2005, 8:06

    renate, ich gestehe, auf den ersten blick könnte es als unzulässige vermischung erscheinen. aber bedenke bitte:
    bild, titel und text stehen unter dem generalaspekt . ich habe hier das polaritätenpaar und gebildet. steht für alles überlieferte, althergebrachte, und gewohnte. steht für einstellungen und verhaltensweisen, die dem jeweiligen zeitgeist folgen.
    können sowohl , als auch sein. leider werden sie heute unreflektiert meist als vorausgesetzt. hier bezeichnet der begriff dinge, die uns in irgendeiner weise etwas bedeuten oder eben auch nichts (mehr) bedeuten. das können moralische, religiöse, nationale, gefühlsmäßige, sprachliche, kulturelle usw. werte sein, aber auch materielle werte im hinblick auf eine wegwerfgesellschaft (s. kleiderständer im bild).
    bedeutet ja auch nur, daß man etwas nicht mehr hat. darüber kann man einerseits traurig sein, andererseits und mitunter aber auch froh sein - je nachdem.

    stellen wir uns nun eine vor, so werden werte und normen von generation zu generation bewahrt und weitergegeben. man lebt eingeengt, findet aber auch halt. in einer bin ich dagegen der gefahr einer ausgesetzt und mancher geht darin unter. diese these steckt ja auch im bildzitat (... von ludwig marcuse).

    so gesehen ist es ein bild zur selbstreflektion. gehöre ich zu den , bin ich also eher konservativ, oder habe lebe ich - polarisiert ausgedrückt (!) - eher nach dem prinzip ?

    ich persönlich gehöre m.e. keineswegs zu den , weigere mich aber erfolgreich und beharrlich, mich jedem x-beliebigen zeitgeist zu unterwerfen, sehe mich also kritisch konservativ.

    mich würde es sehr interessieren, wie sich mein beitrag jetzt für dich anfühlt.
    gruß col
  • Renate Bonow 24. Juni 2005, 0:10

    col, aus meiner sicht vermischst du in deiner antwort auf vera zwei themen, die nichts miteinander zu tun haben.
    die mangelnde höflichkeit, den fehlenden respekt, den du beklagst, nehme ich als lehrerin deutlich wahr bei unseren jugendlichen - nicht nur älteren gegenüber, sondern auch im umgang miteinander. hier spiegeln jugendliche - neben allem pubertären aufbegehren - so meine interpretation - die vorgelebte ellenbogengesellschaft, das haste- was- biste-was system und auch die fehlenden grenzen, die elternhäuser und teilweise auch schule setzen.
    die kombination dieses themas mit den migrantInnen, die bei uns leben, ist sachlich völlig verfehlt. die leben deutlich stärker in traditionen - z.t. in solchen, die den von dir als verlustig beklagten gleichen - was die achtung der älteren generation, den familienzusammenhalt betrifft. sie haben aus meiner sicht mit dem von dir beklagten werteverlust überhaupt nichts zu tun. in diesem kontext interessieren mich ganz andere fragen: wie können wir verhindern, dass die dritte migrantengeneration zum bodensatz unserer gesellschaft wird (siehe pisa studie), wie kann integration - ohne assimilation aussehen, wie kann eine vernünftige auseinandersetzung um das - aus meiner sicht falsche männer - bzw. frauenbild aussehen.

    soweit meine ideen zum thema deines bildes

    lg renate
  • Lisa W. 23. Juni 2005, 14:17

    hallo col,
    ja,vieles hat es verdient bewahrt und gepflegt zu werden,einiges wird zu recht freier gesehen,wenn es denn sinn macht ...
    auch ich weiß bestimmte höflichkeitsformen zu schätzen und kann genießen...,der traditonelle umgang gibt auch sicherheit und verstärkt den respekt vor den anderen,in meinen augen eine wichtige tugend...,wieder ein intressantes thema col :-)
    lg lisa
  • Col Lage 23. Juni 2005, 13:29

    ich verstehe das im weitesten sinne so, ja. durch die weltweite vermischung gibt es regional keine einheitlichen traditionen mehr. wir übernehmen von überall her gern all das, was uns paßt - bis hin zum m.e. albernen 'halloween' - und lassen unbequemes als unmodern weg.
    so haben auch alte höflichkeitsformen keine tradition mehr. emanzipation hin oder her, ich halte es nach wie vor für richtig, einer dame die tür aufzuhalten. mir ist traditionelles benehmen wichtiger als eine schnodderige moderne. nicht jede tradition ist gut, nur weil sie althergebracht ist, aber vieles hat es verdient, bewahrt und gepflegt zu werden.
    gruß col
  • Vera Boldt 23. Juni 2005, 12:59

    Hallo CoL.
    ist es so zu verstehen, daß das Bild uns sagen soll, Multi Kulti wäre ein Traditionsverlust?
    Scheinen sich was zu sagen zu haben, die beiden.
    Lgvera

Schlagwörter

Informationen

Sektion
Klicks 320
Veröffentlicht
Sprache
Lizenz