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Ulrich Landre


Free Mitglied, Oberhausen

Wenn der Greifer im Nebelgrauen wartet.

Im Februar 2006 wartet die 110 315 und weitere Lokomotiven der Baureihe 110 beim Schrott Bender in Leverkusen-Opladen auf ihr Ende.

Kommentare 5

  • Hans-Henning Pietsch 15. April 2013, 10:07

    Schade ist auch, dass die DB nicht einmal bereit war, solche ausgemusterten Fahrzeuge an Museen zu verkaufen.

    mfG, Henning
  • Gerd Breuer 14. April 2013, 8:13

    Ich will die Verschrottungen nicht schön reden, aber wer hätte denn die Maschinen in der Menge kaufen sollen, wofür auch ?
    Im Personennahverkehr gewinnt man mit 110 und Konsorten keine Ausschreibung, im Güterverkehr mit seltener Wiederkehr ins Heimat-Bw und grossen Fahrleistungen bei hohen Lasten fehlt es den Maschinen an Energieeffizienz und der höhere Wartungsaufwand schlägt auch negativ zu Buche.
    Wenn man sieht, in welchen Relationen die paar privaten Einheitsloks eingesetzt werden stellt man fest, daß es sich um Einsätze mit recht langen Standzeiten oder meist niedrigen Gewichten auf festen Touren handelt. Die Masse der Einsätze muss aber heute frei planbar sein.
    Ferner waren die Maschinen schlicht fertig, die Arbeitsbedingungen darauf zumindest im Winter und Hochsommer nicht wirklich zeitgmäss.Es ist ein Unterschied ob man darauf arbeiten muss oder ob man sie ablichtet oder die Bedeutung der jeweiligen Baureihe für die Geschichte der Bahn sieht.
    In Deutschland ist der Bahnverkehr europaweit am weitesten liberalisiert, da sollten die Privaten sich ihre Fahrzeuge schon selber kaufen können - es ist nicht die Aufgabe der DB die Konkurrenz aufzubauen. Wer Eigentümer der Maschinen ist hat nun mal zu sagen was mit ihnen passiert , " Volksvermögen " hin oder her.

    Wenn Privatbahnen sich genauso um die von ihnen gebotenen Arbeitsbedingungen kümmern würden wie Fernsehpolitmagazine ums Bahnbashing wären Privatbahnen wohl eine Insel der Glückseligkeit.

    Zur Frage von Markus : Bender ist kein Wohltäter , mehr wie tagesaktuellen Schrottpreis zahlt er sicherlich nicht. Zumal Entsorgungen von Asbest oder Ölen auch bezahlt werden müssen.

    VG,Gerd
  • Roland Hampel 14. April 2013, 6:54

    Moin, der Witz bei der Sache ist, das die DB damals technisch einwandfreie Maschinen hat verschrotten lassen, nur um sie nicht in die Hände der privaten fallen zu lassen. Da wurde ein Batzen Volksvermögen vernichtet, damit die Bahn ja keine lästigen Konkurrenten hat.
    Das ganze wurde mal präsentiert in "Monitor" oder "Report" .
    Und natürlich waren diese Masse laut DB alles
    Schadfahrzeuge.
  • Markus Albert Wiedenmann 13. April 2013, 23:21

    ..was bekommt die DB eigentlich,pro Lok an Euronen,beim verschrotten.Das würde mich mal interressieren.Bekommen die mehr als würden sie die Loks an private Bahn verkaufen...Das ist jetzt nicht bös gemeint,nur so halt..das posetive sieht man ja an der 151 Reihe,die werden ja oder einige an private verkauft.
  • Andreas Eckmann 105 13. April 2013, 22:52

    Ein trauriger Anblick, aber interessant finde ich es, das es 2006 noch eine beige 110 gab.

    Viele Grüße Andreas.