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Ralf Scholze


World Mitglied, Meerbusch

Weissenburg II

Geschichte von Weissenburg

Die Anfänge der Stadt gehen bis in die Mitte des 7. Jhd zurück, als Benediktinermönche eine Abtei, St Peter und Paul, auf einer Insel der Lauter gründen. Die Abtei besitzt bald 200 km2 und bereichert sich so sehr, dass sie die reichste elsässische Abtei wird und 974 zum Fürstentum erhoben wird. Während des 10. Jhd wird eine romanische Kirche erbaut, von der heute nur noch der Glockenturm übrig ist. Während des 12. und 13. Jhd entsteht ein Dorf um die Abtei, welches sich rasch vergrössert und sich von der Herrschaft der Abtei lösen will, was mehrere Konflikte hervorruft. Die Stadt schafft es Mitglieder im Rat zu bekommen und erlebt ihre Blütezeit. Ihr Reichtum stammt von der Lakenproduktion, dem Wein und den Kastanien.
Während des 14. Jhd befreit sich die Stadt mehr und mehr von der Abtei und wird 1354 Mitglied des Zehnstädtebundes. Die Führer wollen sich nicht dem neuen Abt unterlegen. Die verschiedenen Konflikte führen im 15. Jhd zur Zerstörung der Stadt durch den pfälzischen Herzog, Alliierter der Abtei.
Die Reformation hält ihren Einzug während des 16. Jhd und erzielt einen grossen Erfolg. Danach kommen schwarze Zeiten: Bauernaufstand, Dreissigjährigerkrieg und der Durchmarsch verschiedener Armeen... Weissenburg, sowie der Rest des Elsass, wird französisch, doch bleiben der Stadt nur... 140 Einwohner.
Während der Revolution werden die Mönche aus dem Kloster vertrieben und die Güter der Abtei werden verkauft.
1870 kennt die Stadt ihre erste Schlacht, die des Geisberges, und die Niederlage Frankreichs. Nach Ende des Krieges wird das Elsass und die Stadt deutsch.
Die Stadt blüht wieder etwas auf und ihre Geschichte ist die des Elsass.

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