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Was ist neu?

Dirk Hofmann


World Mitglied, Eitorf

We support our troops!

Am Freitag, den 11. April fand neben der Gedenkfeier für die Gefallenen der 507th Maintenace Company in Fort Bliss ebenfalls eine Veranstaltung der Stadt El Paso mit dem Tenor "We support our Troops" statt.

In ein zweistündiges Programm hat man eine Unmenge von Musik und Reden untergebracht - immer im Gedanken bei den Soldaten im Einsatz.

Man kann sich nicht vorstellen, wei etwa 1500 Menschen applaudierten, als man einige Überlebende von Pearl Harbour, Korea- und Vietnamkrieg, sowie dem 2. Golfkrieg offiziell begrüsste.

Man kann sich nicht vorstellen, dass ein ganzer Gospel-Chor beim Singen von "God Bless Amerika" salutiert ... man kann sich in Deutschland vieles nicht vorstellen, was hier passiert ... und doch geschieht es ...

Ich erwähne es gerne nocheinmal: Die Leute unter uns, die hier einmal eine längere Zeit gelebt haben und mit offenen Augen durch die Strassen gezogen sind, verstehen vielleicht, warum die Dinge auf der Welt im Moment so laufen ... was nicht heisst, dass man Verständnis haben muss ...

Auf dem Bild ein professioneller Uncle Sam - Darsteller, der mir mit Stolz erzählte, dass er nach dem 2. Golfkrieg die Parade für die heimkehrenden Soldaten angeführt hat. Auf meine Frage, ob es diesmal auch eine Parade geben würde, meinte er: Nein ... dieser Krieg wird noch sehr lange dauern und sie (die Truppen) werden ausgewechselt werden und in kleineren Gruppen heimkehren ... an eine Parade brauchen wir noch lange nicht zu denken ...

Weiter Bilder der Veranstaltung:




Kommentare 19

  • Kai Rickert 13. Mai 2003, 7:17

    Jetzt hatte ich nen Roman schon fertig...aber nu doch nur der Kurzkommentar...
    schönes Foto!

    Liebe Grüße in die USA!
    Kai
  • Calis Ben Ulke 8. Mai 2003, 17:27

    na ja...was solls...es ist ein tropfen auf den heißen stein....und wenn es millionen von tropfen sind, dann wird sich der stein abkühlen....hofft man.
  • Dirk Hofmann 8. Mai 2003, 16:52

    wir werden nichts daran ändern können, mein lieber.

    alles was wir tun können ist mit bildern wie diesem



    nachdenken zu erzeugen ...

    aber ich fürchte, das wird der kranken welt auch nicht weiter helfen ... :-(

    d
  • Calis Ben Ulke 8. Mai 2003, 11:43

    @Dirk: Würdigen? Natürlich...sie bringen Geld. Vom kulturellen Standpunkt aus natürlich eher weniger.

    Oh du kranke Welt....
  • Dirk Hofmann 8. Mai 2003, 4:15

    die amis sind offenbar nicht einmal in der lage für die eigenen leute in ausreichendem maße zu sorgen ...



    wie soll man sich bei dieser situation der eigenen leute noch um irgendwelche zivilisten kümmern???

    darüber hinaus erscheint mir fraglich (und das meine ich wirklich ernst), ob die amerikaner die kunstgegenstände überhaupt zu würdigen wissen, deren verschwinden sie tatenlos zusehen ... eine nation mit immerhin 227 Jahren "Geschichte" ...

    d
  • Calis Ben Ulke 7. Mai 2003, 22:54

    ich denke ich seh das genauso...saddam mußte auf jeden fall weg...allerdings sind beinahe alle mittel grausam....allerdings gefallen mir die gründe der usa, globale strategische position und wirtschaftliche interessen überhaupt nicht...und ich denke es ist beinahe sicher, dass das so weiter gehen wird...

    aber dass sie sich jetzt nicht mal annähernd um die menschlichen belange wie medizinische versorgung etc. kümmern ist schon erbärmlich....vom kulturraub der amerikanischen kunshändler mal ganz abgesehen (siehe nationalmuseum in Baghdad).

    ebenfalls nachdenkliche grüße.
  • Dirk Hofmann 7. Mai 2003, 17:20

    eine klare position, die du vorträgst, mein lieber!

    habe schon häufiger zu dieser thematik diskussionen geführt. allerdings habe ich selten ein so wohl formuliertes statement bekommen.

    ich gebe dir in vielen punkten recht. besonders den passus, dass soldaten werkzeuge sind unterstütze ich absolut. was mir in deutschland ein wenig fehlt ist die ergänzung "werkzeuge der politik", denn allzu oft wird gedacht es seien militärs, die kriege führen und nicht die "gewählten repräsentanten des volkes".
    clausewitz bringt's auf den punkt ... (stichwort 'andere mittel") ...

    die frage nach alternativen zum krieg stellt sich!

    der gerade laufende krieg ist aber doch das beste beispiel für das versagen der diplomatie auf allen ebenen:
    ein diktator auf der einen seite, der sein volk gnadenlos selbst mit c-waffen abschlachtet (an dieser stelle bin ich anderer meinung zum thema "ungerechter friede ist besser") und mit der UN ein katz' und maus spiel treibt ... ein präsident, der sich eben nicht an die spielregeln dieser UN hält und eine UN, die weder in die eine noch in die andere richtung fähig ist, sich durchzusetzen ... schöne welt!

    mir wäre eine lösung der angelegenheit auf diplomatischer ebene auch lieber gewesen ...
    wenn es denn so nicht möglich gewesen wäre, dann wäre mir ein UN-mandat auch recht gewesen ... und wenn man wenigstens (glaubhafte!) beweise für die kriegsgründe (massenvernichtungswaffen) gefunden hätte, wäre ich auch wahrscheinlich ruhiger zu bett gegangen ..

    so bleibt nur das dumme gefühl im bauch, dass die letzte übriggebliebene supermacht sich gnadenlos wirtschaftlichem denken unterwirft und dafür sogar (ohne sich ernsthaft rechtfertigen zu müssen) einen krieg beginnen kann ...

    ich bin nicht sicher, ob sich das alles nicht noch häufiger wiederholen wird ...

    nachdenkliche grüsse
    d
  • Calis Ben Ulke 6. Mai 2003, 16:19

    Nationalismus ist eines der schlimmsten übel...und das ist ein Beispiel für das Exzessive ausleben.

    Ich war selber beim Bund und kenne die verlockungen des Militarismus. Es ist sicher ein erhebendes Gefühl, wenn 1000 Leute zackig das gleiche tun.
    Aber letztendlich sind Soldaten Wekzeuge und im Krieg Mörder.
    Und mit Eroberungstruppen, die noch dazu berufssoldaten sind habe ich kein Mitleid. Ihr Beruf ist der Tod...und wenn sie stereben....na ja, sie kannten das Risiko. Schade für die Verblendeten...und deren angehörigen.
    Aber wer tötet muß damit rechnen, dass sich der gegner wehrt.
    Und die trauerveranstaltungen für die unschuldigen zivilen Opfer halten sich leider in Grenzen.

    Ich bin gegen Militarismus, Nationalismus und Krieg in jeder Form.

    "Selbst der ungerechteste Friede ist dem gerechtesten Krieg vorzuziehen."

    PS: Bei den Fahnenschwenkenden Massen muss ich zwangsläufig an "Triumph des Willens" denken.

  • Günter Rolf 16. April 2003, 7:40

    Hi Dirk,
    das Foto ist technisch perfekt.
    Deine Storrys zu den Bildern sind auch sehr aufschlußreich und regen zum Nachdenken an.
    Habe gestern ein zu diesem Thema passendes Bild hier gesehen.

    Gruß Günter
  • Chris Waikiki 15. April 2003, 23:16

    Irgendetwas muss die vielen Nationalitäten der Staaten ja zusammenhalten, und sei es nur eine Fahne.

    Demnächst soll auch ein Gesetz verabschiedet werden, das die Aktivitäten des Kukux Klans verbieten soll, wie z.B. brennende Kreuze vor anderer Leute Häuser zu plazieren.

    Ziemlich crazy das Volk der Amis ...

    lg Chris
  • Steffen S. 15. April 2003, 20:54

    Das Bild ist klasse, abgesehen von dem etwas wenigen Platz oben.
    Zum Rest möchte ich mich nicht mehr äussern.


    LGS
  • Blende EinsAcht 15. April 2003, 17:03

    @britta & dirk

    ich bin blind *g* sorryyyyyy!
  • Dirk Hofmann 15. April 2003, 17:01

    anmerkung zum foto:

    in der tat ... der hut sollte ganz zu sehen sein, wobei ich gerne zugebe, dass oben durchaus ein wenig mehr platz angesagt wäre ...
    dies ist die einzige wirklich brauchbare aufnahme des herrn ohne blitz ... habe noch eine ganze reihe von ihm, jedoch alle mit bl., da ohne trotz flutlichtbeleuchtug höchstens 1/30 s möglich gewesen wäre ... und bei meinen wackelhänden ist das tödlich ... ;-)
    die linke ecke habe ich schon einmal weggestempelt, fand aber, dass der kopf dann ziemlich bezugslos in der luft hing ... ist geschmackssache denke ich ...

    aber: inzwischen ist denke ich klar, dass die bilder eher der dokumetation dienen sollen. daher auch die sektion "reportage" ... :-)
    lg
    dh
  • Britta K.S. 15. April 2003, 16:52

    drik....
    dein foto ist sehr gut....
    deine zeilen beeindrucken mich wieder einmal mehr, danke...@ barbara... bei mir ist der hut gaaaanz zu sehen.
    lg britta
  • Dirk Hofmann 15. April 2003, 16:28

    interessant ... die amerikanische nationalhymne (geschrieben von Francis Scott Key im jahr 1814), die in all ihren strophen oben von Barbara aufgeführt wird, lag auf der rückseite einer amerikanischen flagge in dreifacher ausfertigung der tageszeitung vom freitag bei.

    ebenfalls aufgedruckt "The Pledge of Allegiance of the Flag" (Gelöbnis der Loyalität zur Flagge):

    "I pledge allegiance to the Flag of the United States of America, an to the Republic for which it stands, on Nation under God, with liberty and justice for all."

    dieser "fahneneid" wurde selbstverständlich auch von den anwesenden im rahmen der veranstaltung abgelegt.