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Wallfahrtskirche St. Willibald ....

Wallfahrtskirche St. Willibald ....

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DJCarl


World Mitglied, Dachau

Wallfahrtskirche St. Willibald ....

Die katholische Wallfahrtskirche St. Willibald liegt etwa 500 Meter östlich von Jesenwang im Landkreis Fürstenfeldbruck in Oberbayern. Der spätgotische Sakralbau wurde ab 1979 umfassend saniert.

Geschichte
Die Kirche steht direkt auf dem Damm der alten Römerstraße von Augsburg nach Salzburg. Einige Geländespuren haben sich etwa 700 Meter südöstlich erhalten, vor dem Gotteshaus wurde ein Bodenprofil in einer Vitrine konserviert.

Eine erste Wallfahrtskirche entstand bereits 1414 unter dem Fürstenfelder Abt Johann II. von Bibrach. Das Ziegelfundament ist noch unter dem heutigen Fußboden erhalten (Freigelegt 1979). Die Nordseite dieser Kirche wurde beim Neubau unter Abt Jodok von 1478 wieder verwendet (Bauinschrift an der Wand). Warum die Zisterzienser von Fürstenfeld allerdings eine Kirche zu Ehren des hl. Willibald errichteten, ist unklar. Die Zisterzienser förderten sonst eher die Verehrung des hl. Leonhard. Wahrscheinlich wurde St. Willibald also bereits vorher an dieser Stelle verehrt.

Der Hochaltar kam 1617 in das Presbyterium. Die Seitenaltäre aus der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden später wieder entfernt. Der eine ist in Teilen eingelagert, der andere befindet sich heute in der Pfarrkirche in Purk bei Moorenweis.

1910 befreite man die spätgotische Holzdecke von ihrer weißen Übermalung.

1978/79 begann eine umfassende Generalsanierung der Gesamtanlage, durch die einer der bedeutendsten spätmittelalterlichen Sakralräume Oberbayerns vor dem Verfall gerettet werden konnte. Hierzu war eigens ein Förderverein gegründet worden (1978). Die Sanierungsmaßnahmen erfolgten in weitgehender Eigenleistung der Bevölkerung von Jesenwang.

Als einmalig in Europa gilt der „Willibald-Ritt“, der seit 1712 jährlich durchgeführt wird. Der heilige Willibald ist der Schutzpatron der Tiere. Anlässlich einer Pferdeseuche „verlobten“ sich die Bauern der Umgegend zum hl. Willibald. Angeblich soll danach kein einziges Pferd mehr erkrankt sein. Damit die Tiere den Segen empfangen können, reitet man mit ihnen durch die Kirche, die deshalb zwei gegenüber liegende Eingänge besitzt. Aktuell nehmen jährlich über dreihundert Pferde und einige Gespanne an der Prozession teil, die von tausenden Zuschauern verfolgt wird.

Als eine der wenigen nahezu unverändert erhaltenen spätmittelalterlichen Landkirchen Oberbayerns ist St. Willibald heute auch als Hochzeitskirche sehr beliebt.
Quelle: Wikipedia

Kommentare 6

  • Gandalf14 17. Juli 2015, 8:54

    Oh ja , es gibt viele verborgene Kunstschätze mit
    dem Altar wie die anderen barocken Kirchen , aber
    diese Kirche ist klein und würde in dieser Form
    zur Kapelle passen. Danke für die Info , und
    das hast Du mit Deiner kleinen Kamera durch das Gitter gut festgehalten. Das hättest Du den Gitterstab wegmachen können , und ich schließe mich der
    Meinung von Rolf Markert an. Gute Aufnahme.
  • Gabi Wurst 20. Oktober 2014, 17:45

    Sehr schön das kleine Kirchlein auch von innen.
    LG Gabi
  • Mémécassel 20. Oktober 2014, 17:37

    Aus dieser Perspektive sieht man den Altarraum sehr schön. So helle Kirchen sieht man nicht oft. Schönes Foto.
    LG Mémé
  • Rolf Markert 19. Oktober 2014, 22:36

    Eine wunderschöne helle Kirche, sehr schön fotografiert.
    Einen kleinen Kritikpunkt habe ich aber, links unten der helle Balken hätte man durch einen kleinen "Ruck" nach rechts vermeiden können.
    Viele Grüße
    Rolf
  • Wolfgang Weninger 19. Oktober 2014, 21:37

    eine hübsche kleine Kirche, die auch innen viel Stimmung hat
    Servus, Wolfgang
  • KHMFotografie 19. Oktober 2014, 19:55

    .. eine schöne Aufnmahme.. mit einen tollen Blick in den Chor... gefällt mir gut++++

    und Danke für die Info!

    LG. kalle

Informationen

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Objektiv 10-30mm f/3.5-5.6 VR [4]
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Brennweite 10.0 mm
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