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Was ist neu?

Jan-Uwe Friedlein


Free Mitglied, London

Vom zwanghaften Drang des Menschen zur Kommunikation

Graffiti sind eine moderne Form der Kommunikation, vor der nichts sicher ist. Auch nicht dieser Stromkasten, der mutterseelenallein auf weiter Flur steht.

EBV: Partiell entsättigt/gesättigt, skaliert, nachgeschärft, gerahmt.

Kommentare und Anmerkungen werden wie immer gerne gesehen!

Kommentare 6

  • Inkapinka 1. Februar 2003, 13:16

    cool :o)
  • Volker Thies 1. Februar 2003, 13:15

    Mann, Du bist ja ein richtiger Philosoph. Respekt.

    Ich denke aber, dass Daniels Anmerkungen durchaus berechtigt sind. Das Graffiti wirkt ohne Erklärung schon wie reinkopiert. Andererseits wäre die Wirkung als einziger Farbtupfer nicht mehr so stark, wenn die Wiese grün wäre. Vielleicht würden Horizont und Himmel den thematischen Kontrast zwischen Betonfitzelchen und Natur soweit stärken, dass er auch herauskommt, ohne zusätzlich Farbe reinzunehmen. Allerdings müsste es sich dann um einen sehr ruhigen Horizont handeln. Wenn im Hintergrund Gebäude oder ähnliches zu sehen wären, würde das den Effekt des auffälligen Kastens wieder zu stark abschwächen. Müsste man halt mal ausprobieren.

    Wo ist das? An der B 8?
  • Daniel Rosenbaum 31. Januar 2003, 20:46

    @ Jan-Uwe:

    > Wenn die Graffiti reinkopiert wäre, dann hätte ich das geschrieben.

    Das ist mir klar. Ich wollte nur ausdrücken, daß das Bild u. a. durch die farbverändernde EBV einen künstlichen Eindruck macht. Dieser verleitet dann dazu, anzunehmen, das "störende" Element sei bildfremd. Ich dachte, bevor ich die Bildunterschrift gelesen hatte, tatsächlich, das Grafitti sei einkopiert.

    > Um mein Anliegen zu verdeutlichen, nämlich dass sich in unserer Zeit auf jedem Fitzelchen Beton oder ähnlichem irgendjemand verewigen muss, scheint mir der Weg der Entsättigung sehr adäquat

    Ja, nur muß man, auch ohne Erklärung, erkennen können, daß es sich um ein Fitzelchen Beton auf einer Wiese handelt. Ich konnte das nur mittels der Bildunterschrift.

    Ich denke, dein Ansinnen könnte durch ein mehr dokumentarisches Foto leichter transportiert werden (schrieb ich ja schon). Klar, daß du das anders siehst, sonst hättest du das Bild ja nicht so gestaltet :-)

    > Was hat das Ganze mit dem Horizont zu tun

    Man könnte sich an ihm orientieren und leichter erkennen, in welchem Umfeld das Grafitti sich befindet.

    Grüße, Daniel
  • Jan-Uwe Friedlein 31. Januar 2003, 18:13

    @ Daniel: Wenn die Graffiti reinkopiert wäre, dann hätte ich das geschrieben.

    Dieses Foto soll übrigens keinen Ort dokumentieren, sondern den heutigen Way of Life unserer Gesellschaft.
    Um mein Anliegen zu verdeutlichen, nämlich dass sich in unserer Zeit auf jedem Fitzelchen Beton oder ähnlichem irgendjemand verewigen muss, scheint mir der Weg der Entsättigung sehr adäquat, da hierdurch mehr Aufmerksamkeit auf das Wesentliche gelenkt wird.

    LG, JUF

    P.S.: Was hat das Ganze mit dem Horizont zu tun?
  • Daniel Rosenbaum 31. Januar 2003, 18:07

    Die Tatsache, daß "[p]artiell entsättigt/gesättigt, skaliert, nachgeschärft, gerahmt" wurde, läßt einen beim Betrachten leider vermuten, das Grafitti sei nur einkopiert (auch ohne Beschreibung der Vorgehensweise).

    Ein dokumentarisch gestaltetes Foto mit natürlichen Farben oder in s/w, das den Ort erkennen läßt (Horizont?) und auch den Stromkasten als solchen, wäre besser, v. a., wenn man Bedeutung transportieren will, wie Titel und Bildunterschrift andeuten.

    Grüße, Daniel.
  • Beuter 31. Januar 2003, 18:01

    sehr schön gesehen, gut umgesetzt!
    Grüße, Christoph