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Was ist neu?

Peter Geschwill


Basic Mitglied, Schwetzingen

Vom Vogel, der hinaus in Welt zog, um König zu werden

Eines Sommerabends sah der Vogel, dass es noch andere Laternen gab, die viel schöner waren als seine. Höher waren die Laternen, und die Luft dort voller Fliegen. Sein Blick hing in der Ferne, und zu seinem Weibe sprach er: „Diese Lampe ist mir nicht genug, ich bin ein Vogel, und mir gehören die Lüfte und die Welt.“
So schwang er sich auf, um hundert Meter weiter die nächste Laterne zu besudeln.

Kommentare 4

  • Der Könich 6. September 2008, 7:57

    und nun ist er ein könich und was nun?
    mit der erweiterung seines reiches um viele weitere lampen indes ist ihm doch die erleuchtung versagt geblieben, und so reiht er lampe um lampe ein, in seine das land durchziehende spur aus normierten dunkelheitsvertreibern ... zwanghaft schon, und letztlich nutzlos.

    starkes bild, gute ansage ...
    lg heinz
  • Ernst Landgrebe 6. August 2008, 17:23

    klasse !!
  • Karloland 6. August 2008, 8:23

    Eine klasse Stimmung zeigt dieses Bild, aber der Text ist mindestens genauso gut. Dürfen Kormorane denn öffentliches Eigentum besudeln, da sollte man doch mal eine Anfrage starten vielleicht beim Ordnungsamt?!!
    lg roland
  • Dani D 6. August 2008, 0:50

    Prima getroffen. 1a. Die Haltung der beiden Vögel gibt dem Bild eine sehr schöne Dynamik. Klasse Lichtstimmung.
    Lg Dani.