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Was ist neu?

Ursula Elise


Pro Mitglied, Hamburg

Versöhnungsdenkmal vor der Kirche Maria auf dem Sand

Ein Angebot, das von den polnischen Bischöfen an die deutschen ging, schon 1965.
Der Fahrradfahrer rechts ist nicht zufällig im Bild: die kleine Rampe ist das Übungsfeld junger Akrobaten.

Erzbischof war damals Boleslaw Kominek, seit August 1945.

Fahrradakrobaten
Fahrradakrobaten
Ursula Elise

Kommentare 4

  • Andreas Boeckh 11. August 2013, 21:44

    Eine sehr schöne Symbolik:Trotz einer
    verheerenden gemeinsamen Geschichte ein mutiger Blick nach vorne, und der Fahrradakrobat zeigt, dass die Vergangenheit wirklich Vergangenheit ist.
    Andreas
  • Elisabeth Hase 9. August 2013, 7:09

    Besser kann man Vergebung nicht darstellen. Nun kann die Jugend unbeschwerter sein und mit Hoffnung in die Zukunft blicken. LG Elisabeth
  • smokeonthewater 8. August 2013, 18:20

    Die Polen waren der Bundesregierung schon ein ganzes Stück voraus. Aber man sollte nicht vergessen, dass die deutsch-polnische Aussöhnung zumindest seitens der DDR viel früher vorangetrieben wurde – allerdings auf staatlich-völkerrechtlicher und nicht auf menschlicher oder kirchlicher Ebene. Am 6. Juli 1950 unterzeichneten DDR und Polen das "Görlitzer Abkommen", in dem die Oder-Neiße-Grenze als "unantastbare Friedens- und Freundschaftsgrenze, die die beiden Völker nicht trennt, sondern einigt" bezeichnet wird. Das hat sicher nicht die polnischen Menschen, die unter den Nazis wie den Russen gelitten haben, von jetzt auf gleich versöhnt, aber es war der Anfang. Zur Versöhnung gehört sicher auch die Überwindung der geschichtlichen Folgen, also die Beseitigung des sowjetisch kontrollierten kommunistischen Regimes, wofür die Polen blutige Opfer brachten.
    Danzig: Popieluszko-Denkmal im Birgittakloster
    Danzig: Popieluszko-Denkmal im Birgittakloster
    smokeonthewater

    LG Dieter
  • Runzelkorn 8. August 2013, 17:24

    Bis zu Brandts Kniefall hat´s dann ja noch
    ´n paar Jährchen gedauert. Und ´ne angemessene
    Wiedergutmachung blieb für Polen bis heute aus.
    Entsprechend hoch muß man wohl deshalb die
    Existenz dieses Denkmals einschätzen.

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Ordner Polen: Schlesien
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Kamera Canon EOS 1100D
Objektiv Canon EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 IS II
Blende 11
Belichtungszeit 1/400
Brennweite 20.0 mm
ISO 800