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Vergißmeinnicht

Das Vergissmeinnicht (Myosotis) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae). Sorten einiger Arten werden als Zierpflanzen verwendet. Der Name entstammt vermutlich einer deutschen Sage aus dem Mittelalter, als die kleine Pflanze Gott bat, sie nicht zu vergessen. Zur sprachlichen Besonderheit des Vergissmeinnichts gehört der ungebrochene Namenstransfer aus dem Deutschen in zahlreiche andere Sprachen, etwa 勿忘我不 (Wù wàngwǒ bù) im Chinesischen oder Forget-me-not im Englischen, wo der Sprachtransfer durch den englischen König Heinrich IV. 1398 belegt ist.
Myosotis stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Mäuseohr“. Bereits Plinius hat damit eine nicht näher identifizierbare Pflanzenart mit mäuseohrähnlichen Blättern beschrieben. Es wird gemeinhin vermutet, dass Carl von Linné, welcher der Gattung ihren Namen gab, sich dabei an systematischen Gesichtspunkten orientierte und sich bei Betrachtung der Vergissmeinnicht-Blätter an Mäuseohren erinnert sah. Diese These wird von Botanikern wie Helmut Genaust angezweifelt, da die Blätter seiner Meinung nach deutlich spatelförmig bis linealisch geformt sind und keineswegs an Mäuseohren erinnern. Linné müsse daher den Namen aus dem Volksmund von einer anderen Pflanzensippe übernommen haben.

Der deutsche Pflanzenname „Vergissmeinnicht“ ist seit dem 15. Jahrhundert bezeugt. Gemäß Friedrich Kluge geht der Name aus einer alten Tradition hervor: Weil die blauen Blüten gemäß dem Volksglauben an die Augen frisch verliebter Menschen erinnern, seien Vergissmeinnichte gern als Liebes- und Treuebeweis verschenkt worden, meist vom Mann an die Frau. Daher finde sich in althochdeutschen Schriften der Name Fridiles auga („Auge der/des Geliebten“) als Pflanzenname. Allerdings sei der Name „Vergissmeinnicht“ früher eher für die Pflanzenart Veronica chamaedrys („Gamander-Ehrenpreis“) verwendet worden. Grund hierfür war die rasche Vergänglichkeit der Blüten und ihr leichtes Abbrechen, was mit der den Männern nachgesagten Treulosigkeit verglichen wurde. Andersherum wird gleichsam überliefert, dass die Blüten die Frau an ihren Geliebten und ihre versprochene Treue erinnern sollte. Vergissmeinnichte und Ehrenpreise wurden in früherer Zeit auch „Männertreu“ genannt (heute heißt die Pflanzenart Lobelia erinus so). Andere Volksnamen sind „Froschäuglein“ und „Katzenauge“, wobei Letzteres wiederum eher den Ehrenpreis meint
Text aus Wikipedia.

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Kategorie Natur
Ordner Blumen wilde
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Kamera DMC-FZ200
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Blende 5
Belichtungszeit 1/50
Brennweite 4.5 mm
ISO 200