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Der Gronf


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Vergangenheit

Altes Lagergebäude im Hintergrund. Im Vordergrund altes Wohnhaus in der Klepperstraße in Rosenheim.

Die Firma Klepper (deswegen der Strassenname) hat sich damals auf Regenschutzbekleidung spezialisiert. Der Begriff "Klepper-Mantel" sollte eigentlich bekannt sein. Später wurden auch Faltbote gebaut. DIe Firma selbst gibt es, glaub ich, nicht mehr.

Kommentare 3

  • Tom Sievers 23. Juli 2005, 9:59

    Hi Jung,

    Klasse Aufnahme!

    Die Firma Klepper gibt es immer noch in der Klepperstraße, und hier mal ein kleiner Überblick über die Geschichte von Klepper:

    Die Geschichte der Rosenheimer Klepper Faltboote begann 1907, als der Rosenheimer Schneidermeister Johann Klepper von Alfred Heurich, dem Urvater des Faltboots, die Lizenz zur Alleinfabrikation des Bootstyps "Delphin" erwarb. Klepper, geboren 1868, hatte im Betrieb seiner Eltern das Schneiderhandwerk erlernt und den Schneiderbetrieb um eine Sportabteilung erweitert. Fasziniert von einem Bericht über die Fahrten Heurichs mit einem zerlegbaren Boot, lieh sich der begeisterte Sportler Klepper das wacklige Wassergefährt von dem Studenten aus und paddelte von Rosenheim nach Wasserburg. Spontan entschoß sich der innovative Jungunternehmer daraufhin, auf dem Dachboden seines Hauses eine Faltbootwerft einzurichten. Viele Änderungen waren nötig, um aus dem instabilen Wasserfahrzeug aus Rattan- und Bambusstäben ein benutzerfreundliches und sicheres Serienboot herzustellen, wie es heute von Klepperfans in aller Welt geschätzt wird. Mit der Gründung der Klepper Faltbootwerft GmbH 1919 begann eine Welle des Erfolges. Als Hans Klepper das Unternehmen 1929 von seinem Vater übernahm, hatten Klepper-Faltboote die Weltführung übernommen. Bis zu 90 Boote aus neunfachverleimten Birkensperr- und massivem Eschenholz, bespannt mit mehrfach imprägnierter Baumwolle wurden in Spitzenzeiten täglich in der Rosenheimer Werft handgefertigt. Dazu kamen an die 1000 regenfeste Klepper-Mäntel und Zelt- und Campingbedarf, Segel für die Kayaks und Taschen für das zerlegbare Sportgerät. Klepper avancierte mit 3000 Arbeitnehmern zum größten Arbeitgeber Rosenheims.

    Näheres siehe unter:

    www.klepper.de

    Na denne, cu Tom
  • Der Gronf 22. Juli 2005, 2:32

    @mareike: Hi Grosse, Du hast recht, Surfbretter hatten die auch mal im Programm. (mhh.. ick und bunte Rahmen? *smile*)
  • Mareike W. 22. Juli 2005, 1:46

    *Grübel*, ich kenne die Bezeichnung Klepper nur für Pferd, Betonung auf *alter Klepper*.
    Firma Klepper, wenns denn Die ist die ich meine, die haben mal Surfbretter gebaut, aber schon zur Wendezeit Konkurs angemeldet, aber irren ist menschlich.
    Haste denn in deinem *Malkasten* kein Grün oder Rot, hätte vielleicht als Rahmenfarbe mir besser gefallen.

    Liebe Grüße Mareike