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Eric mit c


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Vereinigte Eschebachsche Werke AG

Unglaublich, was ich heute auf meiner Festplatte entdeckt habe... die Fotos einer Ruine, welche ich im letzten Sommer durch Zufall gefunden habe. Es handelte sich um die Vereinigte Eschebachsche Werke AG.
Ich hatte diese Aufnahmen wirklich vollkommen vergessen...

Das gesamte Gelände war in einem wirklich erbärmlichen Zustand... einige Gebäude waren durch Brände stark beschädigt (siehe Foto), andere waren im wahrsten Sinne des Wortes zugemüllt - und zwar bis unter die Decke!

Leider haben auch hier die Abrissbagger schon mit dem Abriss begonnen - ich gehe davon aus, das dort nicht mehr allzuviel steht. Ein Teil der Gebäude war bereits entkernt.

Folgende Infos zu dieser Örtlichkeit habe ich gefunden:

Die Eschebachsche Werke AG wurde 1867 von Carl Eschebach als Klempnerwerkstatt gegründet.

Nach der Erweiterung der Produktpalette um Küchenmöbel und Haushaltgeräte erwarb Eschebach 1886 ein Werk in Radeberg, das 1890 mit dem Dresdner Stammsitz zur „Vereinigte Eschebach'sche Werke Aktiengesellschaft“ zusammengeschlossen wurde. Das neue Werk auf der Riesaer Straße in Dresden-Pieschen konnte im Juni 1900 bezogen werden. Beim Tod Eschebachs im Jahr 1905 beschäftigte sein Unternehmen etwa 2000 Arbeitnehmer.

Nach dem Ersten Weltkrieg hatte die AG ernste Probleme und musste unter anderem 1931 das Dresdner Werk an die AG für Cartonagen-Industrie verkaufen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden im neuen Hauptsitz Radeberg weiterhin Küchenmöbel produziert und die Firma im Rahmen der Verstaatlichungswelle von 1972 an den VEB Möbelkombinat Hellerau angeschlossen.

1990 wurde der Betrieb privatisiert und musste nach einem Jahr schon Insolvenz beantragen. Häufige Besitzerwechsel und undurchsichtige Finanzgeschäfte brachten das Unternehmen zur zweiten Insolvenz, welche mit der Produktionseinstellung im Jahre 2004 endete.

Weitere Fotos von dieser Örtlichkeit folgen in Kürze.

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