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Peter Emmert


Free Mitglied, Wülfrath

Ur oder Auerochse

Frühe Darstellungen des Urs liefern die Höhlenmalereien aus dem Paläolithikum von Spanien und der Dordogne in Frankreich. Das Alter der Höhlenmalereien wird auf 15 000 Jahre geschätzt.
Über das Aussehen des Urs sind wir durch zahlreich überlieferte Abbildungen und Skelettfunde unterrichtet. Die Widerristhöhe betrug um 180 cm, das Gewicht etwa 800 kg. Die Kühe waren um ein Viertel kleiner als die Stiere.
Der Ur hatte eine kräftige, aber keineswegs plumpe Gestalt.
Die Stiere hatten ein schwarzbraunes Fell mit hellen Partien an der Innenseite der Beine und am Bauch. Am Kinn und um den Nasenspiegel war das Fell weißlich. Über den Rücken verlief ein heller Aalstrich. Kühe und Jungtiere waren dagegen bräunlich gefärbt.
Auerochsen lebten in ihrem Verbreitungsgebiet in lichten Laubmischwäldern, Park- und Steppenlandschaften. Im Süden ihres Verbreitungsgebietes, z. B. in den Pyrenäen, drangen Ure bis in höhere Gebirgslagen vor.
Eine Rückzüchtung konnte also nicht erreicht werden. Das war aber auch theoretisch gar nicht zu erwarten gewesen. Eine ausgestorbene Art läßt sich nicht wiederherstellen. Dennoch war das Experiment wertvoll, denn es entstanden Tiere, die ein ungefähres Bild vom Aussehen des echten Auerochsen lieferten.

Nachzüchtungen heute aufgenommen im Neandertal mit Dimage 7i.

Kommentare 13

  • Ingrid Mittelstaedt 4. März 2003, 17:47

    gefällt mir auch gut!

    LG von Ingrid
  • Horst Hohmann 3. März 2003, 12:36

    Bild und Beschreibung kommen gut an.
    Gruß Horst
  • S.Roesner 3. März 2003, 10:56

    @ Frank:
    Ja, ich sagte ja auch gar nicht, dass die Bezeichnung Heckrind unterbleiben sollte o.ä. .... nur den geschuchtlichen Hintergrund wollte ich der schon sehr guten präsentation von Peter hinzufügen...
    ... mit dem Aspekt Rassen, Rückzüchtung und Erbreinheit etc.und dass die Rückzüchtung vermutlich nie mehr als ein Versuch bleiben wird ...

    ... das mit der Jahrhundertwende wusste ich nicht. danke.

    Sascha
  • Frank P aus D 3. März 2003, 10:38

    Schöner Bildaufbau, finde ich. Die Farben vielleicht etwas zu flau für meinen Geschmack.
    Was die Gebrüder Heck angeht - meinen Informationen nach haben die bereits zur vorletzten Jahrhundertwende mit ihren Nachzuchtversuchen begonnen, also lange vor den Nazis. Der Name Heckrind mag also vielleicht Bezug nehmen auf Leute, die sich später von ihnen haben einspannen lassen. "Richtiger" als die Bezeichnungen Ur oder Auerochse ist er m. E. auf jeden Fall - denn das sind diese Tiere eben nicht.
    Man mag dazu stehen, wie man will, für mich geht Richtigkeit hier über political correctness.
    Gruß Frank
  • Petra Dindas 3. März 2003, 10:23

    ...oh-oh... wenn Blicke,,,,,,, könnten... aber ein ganz tolles Foto ist dir hier gelungen!
    liebe grüße von d@rk rose
  • IP Eyes 3. März 2003, 8:38

    Sehr gut.
    LG, Ina
  • Edeltraud Vinckx 2. März 2003, 21:39

    klasse Aufnahme und die Beschreibung dazu fantastisch. Du hast dir sehr viel Mühe gemacht, danke.
    Gruß Edeltraud
  • Monika Die 2. März 2003, 20:42

    Hallo Peter,
    die Aufnahme gefällt mir, auch wenn sie von den Farben etwas kräftiger kommen dürfte :-)
    Besagte Höhlenmalereien, die spanischen jedenfalls kann man auch im museo arquelogico in Madrid bewundern, nachempfunden zwar, aber durchaus faszinierend!
    LG Moni
  • Maren Arndt 2. März 2003, 20:10

    Hallo Peter, Deine Erklärung zu Deinen Bildern sind immer 1 a - das Foto selber auch.
    Ich mag dieser Art der Präsentation sehr - obwohl ich es selber oft oder meistens vergesse.....
    Dir einen schönen Abend wünsche ich
    MAren
  • Elke Czellnik 2. März 2003, 19:24

    hallo Peter
    schön, dass Du die Tiere noch im Ganzen zeigst und auch noch eine detaillierte Erklärung dazu ..... danke
    ist sehr interessant
    viele Grüsse elc
  • S.Roesner 2. März 2003, 19:19

    Ja, schöne Doku mit interessantem Text!

    Die rassen werden heute, da sie ziemlich robust sind, in Schutzgebieten zur Offenhaltung der landschaft eingesetzt und bleiben teils 24 monate im jahr auf der fläche. Megaherbivoren und so...

    Was ich bis vor kurzem nicht wusste: die sogenannten HECKrinder sind derartige versuche von rückzüchtungen, die von den gebrüdern heck während des naziregimes im rahmen der "rasseforschungen" durchgeführt wurden.
    war daherirgendwie schön, das wort "heck" nicht in deinem text zu finden.
    ... französische Autoren arbeiten derzeit an einem buch über dieses thema...

    so, das war`s ;-)
    sascha
  • Monika Paar 2. März 2003, 18:40

    hier ist ja der besitzer der "zarten füßchen" von vorhin. eindrucksvoll, besonders zusammen mit der interessanten beschreibung!
    lg
    monika
  • Sönke Morsch 2. März 2003, 17:59

    interessant was du da schreibst !!!! sauber !!! gruß sönke