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Und noch ein kleines WE-Rätsel

Und noch ein kleines WE-Rätsel

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Wulf von Graefe


World Mitglied, Ostfriesland

Und noch ein kleines WE-Rätsel

Wer jagt da wen?

Und euch aber ein schönes Wochenende ohne Stress!

P.S.: Die Rätselfrage meinte übrigens nicht, ob da wohl die beiden Schwarzen den Braunen jagen, sondern um welche Arten es sich handelt :-)

Kommentare 13

  • JürgenWenzel 11. November 2007, 22:40

    Ja, die Saatkrähen waren ja leicht auszumachen, und da du dich hier ja schon öfter als Weihenspezialist ge-outet hast, wollte ich auch spontan auf Kornweihe tippen, aber dann sah ich, dass das Rätsel inzwischen schon gelöst wurde...
    Aber das Raten macht ja trotzdem Spaß. - schöner Schuss!

    Darf ich hier auch noch ein kleines Rätsel anfügen?



    Gruß
    Jürgen
  • Jo Kurz 11. November 2007, 9:52

    also auch kein wespenbussard....
    tja, so leicht kann man sich täuschen, wenn man das drumherum nicht kennt und informationen aus einem foto falsch liest ;-)
    gruss jo

    ps: gratulation an fabienne!
  • Wulf von Graefe 11. November 2007, 0:44

    Bei Gott, jetzt hat sie's..!
    Herzlichen Glückwunsch, Fabienne!
    ..und warum grünt das blöde Grün nun so grün? (Ach nee, das war ja eine andere Geschichte.)

    Also nochmals herzlichen Dank allen, die sich gemüht hatten! Dabei auch der kaum zu "neckende" Hans Link, der es wieder einmal gleich gelöst hatte, aber euch das Kopfzerbrechen nicht verderben wollte.

    Also kein Falke, obwohl die Flügelform ja ziemlich so aussieht, bei genauem Hinsehen aber selbst in dieser Haltung noch 4 "Finger" zeigt, was am Falkenflügel nicht vorkommt.
    Von Färbung, Muster und der Größe wären zwar schon sowohl junger Wanderfalk als auch junger Habicht sehr ähnlich.
    Der Habicht hätte aber mehr Schwanzbinden, engeres Flügelmuster und weniger schlanken Körper. Einen Wanderfalken greifen Krähen außerdem wohl nur im Sitzen an.

    Über diesen Ausschlussweg ist man dann eigentlich schon gleich bei den Weihen. Da ich aber keine Jahreszeit angegeben hatte, könnten es nun immer noch zwei verschiedene ( und eine ganz rare dritte) sein.
    Das ist dann aber wirklich Spezialkram und die lernt man besser erstmal in deutlicheren Figur-Abbildungen.
    Nach dem Verhalten kann man aber sagen, dass Steppenweihen hier kaum je angetroffen werden und die Wiesenweihen eher ihrerseits Krähen verfolgen würden, da sie ja nur zur Brutzeit hier sind.
    Die Kabbeleien mit den Kornweihen finden dagegen einen ganzen Winter lang zum Vergnügen beider (!) Seiten statt.
    Insofern hatte Helga völlig recht, wenn sie mutmaßte, dass sich der Bogen von Verfolger und Verfolgtem auch schließen und damit umkehren könnte.

    Dies ist eine Szene aus dem September, also außerhalb der Zeit von Brutrevieren, und die junge Kornweihe hatte tatsächlich die Saatkrähen "aufgemischt". Auch die sind junge, aber des Vorjahres, weshalb sie schon etwas Helles am Schnabel haben. Saatkrähen lassen sich von sich aus aber viel seltener auf Greifvogelattacken ein. Vermutlich, weil sie als Koloniebrüter nicht die "Abwehr-Fitness" der einzeln brütenden Rabenkrähen brauchen.

    Das von Jürgen vermutete "Intelligenz-Gefälle" ist hier sicher weniger ein Grund als ihre "soziale Kompetenz", die auch außerhalb der Brutzeit viel Imponiergehabe mit sich bringt. (Eine Maus zu fangen, wie ein Bussard oder Turmfalk, oder einen Spatzen wie ein Sperber sind sie jedenfalls zu "blöd".)
    Außerdem haben die einzeln (und schwierig) jagenden Greifvögel zumeist einfach wirklich Ernsteres zu tun als mit aufgeblasenen Müßiggängern rumzualbern.
    Außer eben die Kornweihen (und vor allem die jungen), die mindestens bei guter Ernährungslage schon gerne den Krähen zeigen, dass sie die Luftjagd doch noch ein klein wenig besser beherrschen.
    lg Wulf
  • Fabienne Muriset 10. November 2007, 23:35

    Puuh... da kann einem ja der Kopf fast noch mehr rauchen als beim derzeitigen Unwetter-Warnmanagement... ;-)
    Also bei den Krähen schliesse ich aufgrund des Profils der linken eher auf Saat- als auf Aas- oder Rabenkrähe. Würde mich aber auch nicht wundern, wenn die beiden nicht der gleichen Art angehören würden. Ob das vom Verhalten her überhaupt möglich wäre (also dass sich zwei verschiedene Arten zusammentun), kann ich allerdings nicht sagen.
    Beim Gejagten schliessen sich so viele Merkmale gegenseitig aus und sind dann doch wieder vereint auf dem Bild zu erkennen, dass mir ganz schwindlig wird. Ich führe dies mal auf die der Situation angemessenen ungewöhnlichen Haltung zurück. Sind die Flügel wirklich so schlank wie bei einem Falken? Warum ist dann aber die Brust nicht gepunktet? Deutlich gestrichelt ist sie hingegen auch nicht, vielleicht täuscht da aber auch nur das Licht. Der Schwanz kann bei dieser gefächerten Haltung auch einige Rätsel aufwerfen, ob gerundete oder eher eckige Enden ist da auch nicht so sicher zu erkennen. Eigentlich müsste ich nun aufgeben, wenn da nicht doch noch eine Lösung wäre, die mir aufgrund der verschiedenen Merkmale möglich erscheint: Junge Kornweihe? Wenn ich völlig falsch liege, dann ist wahrscheinlich mein Blick durch zu viele Sturm- und Schneewarnungen vernebelt... *g*

    Grüsslis
    Fabienne
  • Helga a.m.H. 10. November 2007, 19:27

    Da ich ähnliches bei unserem Turmfalken schon beobachten konnte, weiss ich das sich oft nicht alles so verhält wie es auf den ersten Blick offensichtlich der Fall zu sein scheint - also dass die beiden Krähen hier den Falken jagen würden. Da der *jagende* Vogel und Verfolger ja kreisen sieht es dann eine Zeit so aus als würde der Verfolger - und hier wie ich vermute der Falke - den Jäger - in diesem Fall die Krähen jagen, dabei ist es genau umgekehrt. Somit tippe ich die Krähen hier das *Opfer* sind !

    LG aus dem Marchfeld
    Helga

  • Jo Kurz 10. November 2007, 19:04

    nicht umsonst nennen ihn die spanier einen falken...
    also vertraue ich auf die stosszeichnung und tippe auf halcon a.....o :-)
    und auf den 'pappelblick' *g* komm ich noch zurück, bin nur im moment in eile...
    gruss jo
  • Jürgen Dietrich 10. November 2007, 18:41

    Solche Szenen habe ich auch schon mehrfach gesehen. Meine These dazu ist ,dass zwischen den Krähen und den Greifen ein Intelligenzgefälle besteht,den die Krähen offenbar eher spielerisch oder aus Langeweile immer wieder mal ausspielen.Die Greife machen dabei oft eine recht unglückliche Figur ,als verstünden sie die Welt nicht mehr.
  • Robert We 10. November 2007, 18:35

    O.K. Ich versuche mich mal: links Saatkrähen, dass ist noch einfach. Beim Greif sieht man nur den Schwanz und die Schwanzkante sicher. Hand und Armschwingen sind nicht sicher zu sehen, da der Greif gerade "bremst". Der Kopf ist verborgen.Es bleibt der Größenvergleich zur Saatkrähe. Leider ist auch die Jahreszeit und Tageszeit nicht genannt, so dass man beim Greif fast nur raten kann. Er wirkt leicht rötlich braun, was auch von einer tief stehenden Sonne verursacht werden kann. Ich tippe auf einen Habicht, Jungvogel. Jetzt dürfen sich die Anderen mal versuchen.
  • Wulf von Graefe 10. November 2007, 14:15

    danke euch schon mal, aber die Lösung ist noch offen.

    @Elisabeth
    es sind nicht nur die Krähen, denen das eine "Herzensangelegenheit" ist. Man sieht sie nur am verbreitesten dabei.
    Möwen etwa oder nicht minder leidenschaftlich Kiebitze stehen den Krähen darin um nichts nach. Es erfordert nur auch eine Fluganatomie, die eine längere Verfolgung eines Greifvogels zuläßt.
    lg Wulf
  • Gunther Hasler 10. November 2007, 13:51

    Die Krähen scheinen alles zu attackieren was Flügel hat... Ich konnte beobachten, wie sie einen Graureiher verfolgten...
    Gruß, Gunther
  • Elisabeth Hoch 10. November 2007, 13:20

    Was veranlasst ausgerechnet Krähen eigentlich zu diesem Verhalten? Muss ja mal als Überlebensvorteil entstanden sein. Die sind wirklich ganz schön rabiat. Hab das auch schon sehr oft miterlebt. Die machen es auch mit Katzen und ärgern die selbst dann noch, wenn sie sie längst auf den Baum gejagt haben.
  • Robert We 10. November 2007, 12:49

    Die Krähen "können" nicht anders. Sie "hatzen" andere Greifvögel. Damit spielen sie auch eine Rolle als Aufpasser im Revier, denn die Veranstaltung verläuft meist lautstark ab. Für den Greif ist an dieser Stelle die erfolgreiche Jagd erstmal beendet....

    Schön getroffen!
    Gruß
    Robert
  • Annette Ralla 10. November 2007, 12:39

    Ja Wulf, das habe ich auch schon oft gesehen und auch fotografiert, sogar den eigentlichen Angriff selbst!
    Nun, die Krähen machen vor nichts Halt und haben hier den Falken, aber auch Bussarde sind nicht sicher vor ihnen.
    LG Annette