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Was ist neu?

Adrian - Zeller


Basic Mitglied, Schlosswil

Über sich hinausgewachsen ...

... ist auch in diesem Winter der Hauptgipfel des Albristhorns im Simmental (Berner Oberland). Obschon sich wie immer in der kalten Jahreszeit eine grosse Wechte gebildet hat, liegt dieses Jahr auf dem höchsten Punkt ausserordentlich wenig Schnee. Noch nie sass ich im Februar hier oben auf den Steinen, aber der Wind hat halt den Schnee an den exponierten Stellen fortgeblasen. Anhand dieser Wechte kann übrigens die vorherrschende Haupt-Windrichtung aus Westen schön abgelesen werden. Wechten sind für Bergsteiger gefährliche Fallen. Oft sind sie von der windzugewandten Seite her (fast) nicht zu erkennen und können schon bei geringer Belastung spontan abbrechen. Also tunlichst nicht betreten!

Analogaufnahme Dia mit Minolta Dynax 9, AF 28-85/3.5-4.5. Slim Polfilter. Film Kodak E100 VS, Scanner Nikon Coolscan 5000ED.

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Berührt vom ersten Licht
Berührt vom ersten Licht
Adrian - Zeller
Vollbild = F11

Kommentare 12

  • fotoallrounderin 29. März 2008, 20:56

    ja...respekt ist auf jeden fall angesagt.... ist hier ja auch ein eindrückliches wechtepic... von einem cousin von mir, sind wegen "übermut und der meinung alles zu können" 2 freunde ums leben gekommen. mein cousin starb dann später ....
    die berg-natur-regeln zu kennen, sich immer am selben tag über die bevorstehende wetterlage zu informieren, ist das wichtigste, was man machen kann...dazu die nötigen selbstbeobachtungen und die vernunft auch eine tour abbrechen zu können... auch wenn es einem nicht in den kragen passt...das ist charakter und können eines berglers - nicht umgekehrt.

    ein pic das in ein lernbuch gehört.... super und eindrücklich aufgenommen.

    die zeilen über den fall rochat-moser sind sehr interessant - - - - leider und sehr zu bedauern, dass sie so viel pech haben musste.
    lg rosalie
  • DUNie 6. März 2008, 21:18

    Wahnsinnig beeindruckende Aufnahme!
    Wie hinterhältig Schnee sein kann zeigst Du hier sehr schön auf!
    lg dani
  • Annette He 5. März 2008, 22:50

    Das schaut beeidruckend und gefährlich zugelich aus. Klasse, gefällt mir .

    LG Annette
  • Adrian - Zeller 5. März 2008, 22:34

    @ Petra
    Du erinnerst Dich richtig, Petra. Es war tatsächlich ein solch tragischer Abbruch einer Wechte, welcher Franziska Moser-Rochat das Leben gekostet hat. Es war in La Parra (Col du Pillon). Es gehört zu den grundlegenden Vorsichts- und Verhaltensregeln aller Berggänger, solchen Schneewechten immer mit dem nötigen Respekt, das heisst immer noch mit einem zusätzlichen Sicherheitsabstand von der mutmasslichen Bruchkante zu begegnen. Im Fall Rochat-Moser verlief die Bruchkante jedoch ausserordentlich weit auf der befestigten Seite des Grates, vermutlich etwa 5m von der Aussenkante zurück und die meisten erfahrenen Bergsteiger staunten wirklich darüber. Hinzu kam die schlechte Sicht und die vorhandene Aufstigesspur - sie hatte ausserordentliches Pech!
    LG Adrian
  • Petra Goethe 5. März 2008, 22:10

    Das mit der Gefahr solcher Wächten ist mir auch als Erstes in den Sinn gekommen, auch wenn sie toll aussehen. Ist nicht Franziska Rochat-Moser solche eine Wächte zum Verhängnis geworden?
    Grüessli Petra
  • Adrian - Zeller 5. März 2008, 22:08

    @ Stefan, Martina und Peter
    danke Euch herzlich für die umfassenden Anmerkungen. Es zeigt, dass der Anblick eines solchen... nennen wir es mal "Bauwerks"... nicht nur auf mich eine Faszination ausübt, sondern auch Euch bewegt.
    LG Adrian
  • Peter Arnheiter 5. März 2008, 21:21

    Ein Bild für's alpine Lehrbuch! Die sich bis zum Gipfel des Albristhorns erstreckende Gratwächte ist sehr ausgeprägt und wohl, aus den Schattenwürfen zu schliessen, auch zum Teil überhängend. Und lehrbuchhaft sind auch die gerade noch sichtbaren Aufstiegsspuren, weit entfernt von der Wächte und so wie ich sie beurteile, absolut verantwortungsvoll und sicher gelegt. Eine solche Wächte ist vor Jahren auf dem Piz Palü abgebrochen und hat eine grosse Gruppe von Bergsteigern in den Tod gerissen. Und ein anderer gleichartiger Fall vom Gipfel des Doms ging mir noch näher, weil ich die dort abgestürzten sechs Militärkameraden gekannt hatte. Die Unglücklichen standen übrigens nicht auf der Wächte, sondern beim Gipfelkreuz und als die Wächte brach, riss sie ein Loch in den als fest geltenden Schnee. Mit Wächten ist also wirklich nicht zu spassen und bei unsichtigem Wetter verzichtet man besser auf die Begehung eines solchen Grates.
    Liebe Grüsse
    Peter
  • Martina Bie. 5. März 2008, 20:42

    Das ist so schön und so faszinierend, was ich hier sehe, dass ich das Bild schon mehrfach angeklickt habe, um es zu verinnerlichen. Der Schnee sieht aus, als ob er von unsichtbarer Hand extrem geschoben und modelliert worden wäre - eine herrliche Form bildet dieser Überhang. Und das Bild ist sowieso klasse! Aber das kann ich unbesehen bei jedem deiner Fotos drunter schreiben.
    LG Martina
  • Stefan Grünig 5. März 2008, 18:00

    Sälü Adrian

    Wieder so ein Bild zum lange Verweilen. Einfach meisterhaft wie Du diese Wächte darstellst! Unsere Berge sind halt schon unvergleichlich schön. Anziehend aber auch respekteinflössend. Ich komme immer wieder von Neuem ins Staunen. Toll, was Du alles für Touren unternimmst!

    Liebi Grüess us Wimmis

    Stef
  • SmashD 5. März 2008, 14:58

    Wow. Atemberaubender Eindruck. Klasse Foto.

    Kann mich Fritz Ziereisen nru anschließen.
    Gut erkennbar wie gefährlich die Gipfelwechte ist.

    Mag da ned gerade hintreten wollen. ;-)
  • Reinhard Knapp 5. März 2008, 11:49

    Sehr schön aufgenommen. Macht Lust auf diese Region. Vielleicht im nächsten Winter??
    LG Reinhard
  • Fritz Ziereisen 5. März 2008, 10:07

    schönes Bild von der Gipfelwechte, es zeigt eindrücklich wie gefährlich das betreten ist.
    LG Fritz