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Was ist neu?

Tulpenvielfalt im Dycker Schlossgarten 28

Jenseits herkömmlicher Blumenfotografie haben wir den Blick auf die Details gelegt und auf die Vielfalt der Formen und Farben im Innern und Äussern der Blüte.

von Wolfgang


Die britische Autorin Anna Parvod bringt es auf den Punkt :
" Von der Tulpe wird man nicht enttäuscht. In ihrer Geschichte schlummern mehr Rätsel, Dramen, Ausweglosigkeiten, Katastrophen und Triumphe, als ein betörter Liebhaber wohl erwarten könnte."

So viel Charme hatte Folgen : Keine Zwiebelpflanze hat eine derart bewegte Geschichte, keine hat so viele Menschen um Verstand und Vermögen gebracht wie die Tulpe.
(Ursel Borstell)

Die Wiege der Tulpenkultur liegt im alten Persien.
Dort wurde die Tulpe 1123 erstmals in der Literatur erwähnt, spätestens im
13. Jahrhundert in den höfischen Gärten gepflanzt und nach besonders attraktiven Formen ausgelesen.
Bald sprang der Funke auf das osmanische Reich über, wo die Tulpe schließlich zur türkischen Nationalblume auserkoren wurde.
Im Laufe des 16. Jahrhunderts wurde Konstantinopel, das heutige IIstanbul, zum wahren Tulpenzentrum des Orients.
Von dort ließ 1557 der Patrizier Johannes, Heinrich Herwart Tulpenzwiebeln - für sehr viel Geld - in seine Heimat in Augsburg kommen
und brachte erstmals Tulpen in Europa zur Blüte.
Folgenschwerer war aber die etwa zeitgleiche Einführung von Tulpen nach Wien. Hier beschäftigte sich der Gelehrte und Botaniker Charles de l'Écluse (1526 - 1609) wissenschaftlich mit den schönen Zwiebelblumen und nahm sie schließlich mit nach Holland, als er eine Professur an der Universität Leiden antrat.
Hier wurden ihm von tulpenversessenen Dieben einige Zwiebeln entwendet, was zum Auslöser für eine geradezu hysterische Tulpenmanie
wurde. Das erreichte um 1630 seinen Höhepunkt, als die gestreiften und geflammten "Rembrandt - Tulpen" auf den Markt kamen.
Reiche Bürger und Kaufleute spekulierten auf Tulpenzwiebeln an der Börse und verschuldeten sich teils bis zur nackten Not.
Schließlich kam es zu einem drastischen Börsencrash.
(Joachim Meyer aus "Alles ausser Rosen" von Josh Westrich).


Nach längerer krankheitsbedingter Computerpause versuchen wir es wieder mit gedrosselter Kraft.
Wir bedanken uns bei allen Fc - Freunden, die sich nach unserem Befinden erkundigt und uns immer wieder Mut gemacht haben und danken allen, die unsere Aufnahmen anschauen, Texte lesen, Anmerkungen schreiben und Anregungen geben.

Kommentare 7

  • Carl-Peter Herbolzheimer 12. März 2015, 2:28

    Sauber festgehalten.
    GrußPeter
  • Der Westzipfler 22. August 2014, 11:39

    Weniger ist manchmal eben doch mehr! Schönes Spiel mit Schärfe/Unschärfe!

    LG aus Aachen,

    Markus
  • Hertha Götz 22. Juli 2014, 7:41

    Diesen Schärfeverlauf mag ich.... Nur das Grün ist arg heftig. VG von Hertha
  • Jonny07 10. Juni 2014, 22:38

    Hallo,
    das ist ein sehr schönes Foto.
    Die Farben sind brillant.
    Bildaufbau, Freistellung und Schärfe sind perfekt.
    Gefällt mir gut.
    P R I M A
    LG Jonny
  • Mike JB 26. Mai 2014, 15:26

    gefällt mir mit dem unscharfen Zwilling sehr gut
    LG Mike
  • Paolo Vannucchi 25. Mai 2014, 21:44

    Magnificent flower's shot !
    Best regards !!!
  • Janina2002 13. Mai 2014, 19:31

    Wow!
    Super Bild!
    Die Blume im Hintergrund ist auch toll!

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Ordner Gärten
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Kamera SLT-A77V
Objektiv ---
Blende 7.1
Belichtungszeit 1/40
Brennweite 90.0 mm
ISO 100