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Was ist neu?

Tulpenvielfalt im Dycker Schlossgarten 26

Jenseits herkömmlicher Blumenfotografie haben wir den Blick auf die Details gelegt und auf die Vielfalt der Formen und Farben im Innern und Äussern der Blüte.

von Maritha


Die britische Autorin Anna Parvod bringt es auf den Punkt :
" Von der Tulpe wird man nicht enttäuscht. In ihrer Geschichte schlummern mehr Rätsel, Dramen, Ausweglosigkeiten, Katastrophen und Triumphe, als ein betörter Liebhaber wohl erwarten könnte."

So viel Charme hatte Folgen : Keine Zwiebelpflanze hat eine derart bewegte Geschichte, keine hat so viele Menschen um Verstand und Vermögen gebracht wie die Tulpe.
(Ursel Borstell)

Die Wiege der Tulpenkultur liegt im alten Persien.
Dort wurde die Tulpe 1123 erstmals in der Literatur erwähnt, spätestens im
13. Jahrhundert in den höfischen Gärten gepflanzt und nach besonders attraktiven Formen ausgelesen.
Bald sprang der Funke auf das osmanische Reich über, wo die Tulpe schließlich zur türkischen Nationalblume auserkoren wurde.
Im Laufe des 16. Jahrhunderts wurde Konstantinopel, das heutige IIstanbul, zum wahren Tulpenzentrum des Orients.
Von dort ließ 1557 der Patrizier Johannes, Heinrich Herwart Tulpenzwiebeln - für sehr viel Geld - in seine Heimat in Augsburg kommen
und brachte erstmals Tulpen in Europa zur Blüte.
Folgenschwerer war aber die etwa zeitgleiche Einführung von Tulpen nach Wien. Hier beschäftigte sich der Gelehrte und Botaniker Charles de l'Écluse (1526 - 1609) wissenschaftlich mit den schönen Zwiebelblumen und nahm sie schließlich mit nach Holland, als er eine Professur an der Universität Leiden antrat.
Hier wurden ihm von tulpenversessenen Dieben einige Zwiebeln entwendet, was zum Auslöser für eine geradezu hysterische Tulpenmanie
wurde. Das erreichte um 1630 seinen Höhepunkt, als die gestreiften und geflammten "Rembrandt - Tulpen" auf den Markt kamen.
Reiche Bürger und Kaufleute spekulierten auf Tulpenzwiebeln an der Börse und verschuldeten sich teils bis zur nackten Not.
Schließlich kam es zu einem drastischen Börsencrash.
(Joachim Meyer aus "Alles ausser Rosen" von Josh Westrich).


Nach längerer krankheitsbedingter Computerpause versuchen wir es wieder mit gedrosselter Kraft.
Wir bedanken uns bei allen Fc - Freunden, die sich nach unserem Befinden erkundigt und uns immer wieder Mut gemacht haben und danken allen, die unsere Aufnahmen anschauen, Texte lesen, Anmerkungen schreiben und Anregungen geben.

Kommentare 6

  • Inga Oberschelp 5. Juli 2014, 22:46

    Ganz bezaubernd ist diese Nahaufnahme.
    herzliche Grüße
    Inga
  • Günter Härtwig 23. Mai 2014, 8:53

    Klasse ins rechte Licht gerückt und die Wassertropfen sind das i-Tüpfelchen !
    Man kann also doch bei schlechtem Wetter gute Fotos machen ;-)

    VG
    Günter
  • Liz Lück 14. Mai 2014, 6:37

    eine wunderbare Serie habt ihr hier zusammengestellt. Dieses Foto aber ist 1A! Ich bin begeistert. LG Liz
  • David H Thomas 13. Mai 2014, 21:21

    excellent image - good to see you back, glad you are well again.
  • Janina2002 13. Mai 2014, 19:33

    Das schaut wunderschön aus!
    Auch die Farben sind echt toll!
  • Heurisch Dieter 13. Mai 2014, 19:22

    Gefällt mir klasse mit den Tropfen! VG Dieter

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Kategorie Natur
Ordner Gärten
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Kamera V-LUX 4
Objektiv ---
Blende 4
Belichtungszeit 1/200
Brennweite 38.5 mm
ISO 100