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Belfo


World Mitglied, Wörthsee

Tückisches Eis

... brachte am Wochenende viel Arbeit für die Rettungskräfte auf den oberbayrischen Seen

Am Wörthsee brachen alleine innerhalb von einer Stunde 6 Menschen an 3 verschiedenen Stellen ein. Offizielle Zahlen sagen da nur die halbe Wahrheit, da sich viele Menschen wieder selbst befreien konnten. Ein Mitarbeiter der Wasserwacht sagte mir aber, dass es am Samstag 15 Eingebrochene gegeben hat.
Der See wurde dann mit Hubschraubereinsatz geräumt.

Kommentare 29

  • Sabine P 14. Januar 2009, 22:54

    @Hans: bei unserem See ist es genauso.
    Hinzu kommt, dass durch unterschiedliche Wassermengen manchmal sich unter dem Eis noch eine Luftschicht bildet..
    Nur dass unser See nie abgesprerrt wurde bisher.
    Dafür ist er auch viel zu groß.
    Aber manche laufen auch so weit draussen über das Eis, es ist saugefährlich. Ok- selber schuld, sag ich.

    LG Sabine
  • Wolf I 14. Januar 2009, 16:00

    ja,, danke für Deinen Hbweis, ein ernstes Thema, das Foto dazu ist super !!! Lg Wolf
  • Belfo 14. Januar 2009, 15:08

    @Markus: Uups :-)
    Jetzt bin ich aber wirklich ruhig :-)
  • M.Gebel 14. Januar 2009, 15:05

    Danke für deine info hans:-)
    Also wenn nur teilbereiche zugelassen wurden, dann frage ich mich auch, wie eine vernünftige umsetzung funktionieren soll. Somit nehme ich auch meine kritik an rudolf selbstverständlich zurück!!!!

    ****zitat hans (mehr sage ich jetzt nicht)***
    Dohooooch... 2x Gruß Hans:-)))))))))

    vg
    markus
  • Belfo 14. Januar 2009, 14:41

    @all: Das ganze ist leider nicht ganz so einfach ... und wird bei uns auch in der Presse sehr kontrovers gesehen.

    Als die Eisläufer einbrachen war der See nicht gesperrt und das Eis an den Randbereichen sogar bis zu 19cm dick. Allerdings halt nur am Rand. Hätten sich alle auf 50 oder 80m aufgehalten und die Bereiche um die Insel und das Südufer gemieden wäre das kein Problem gewesen. Der See ist aber auch kein homogenes Gebilde, die Wassertiefen und Strömungen sind sehr unterschiedlich, so dass die Tragfähigkeiten sehr unterschiedlich sind. Deshalb wird der See auch grundsätzlich nicht freigegeben, denn niemand kann die Verantwortung übernehmen, dass man ihn überall betreten kann. Die Einsatzkräfte stecken da in einer Zwickmühle und sahen sich am Samstag dazu gezwungen, den See komplett zu räumen, obwohl Teilbereiche schon seit mehr als einer Woche begangen und befahren werden konnte. Eine Teilsperrung wäre eine Alternative, ist aber halt praktisch nicht möglich. Wer sollte rund um einen See eine Absperrung in 50 m Abstand vom Ufer installieren und dann noch die Bereiche um Zuflüsse absperren. Am besten wäre es wenn man sich auf die Vernunft verlassen könnte, aber ... (mehr sage ich jetzt nicht)

    Gruß Hans

    Gruß Hans
  • M.Gebel 14. Januar 2009, 13:56

    @Rudolf: Wenn ich es richtig verstanden habe, dann war der see tuttikompletti gesperrt. Jeder(!) der sich nicht an diese vorgabe gehalten hat, hat sich falsch verhalten. Und das kann ich sogar beurteilen, ohne die zustände vorort gesehen zu haben.
  • Rudolf Pohmann 14. Januar 2009, 11:41

    Schönes Bild und - wie immer - eine wunderbare Sonne. Toll wie du das immer hinbekommst!

    Also ich bin auch fleißig auf dem Staffelsee schlittschuhgelaufen. Meiner Meinung nach sollte man jetzt keine Pauschalverurteilung abgeben. Schließlich verhalten sich Hunderte richtig und einige wenige falsch. Wenn man sich auf dem Eis bewegt muß man sich auch dementsprechend sensiebel verhalten (Eisdicke selbst beurteilen (15cm), Bacheinläufe und offene Stellen weiträumig umfahren) sonst hat man dort wirklich nichts verlohren!!

    Ich bin übrigens der größte Schisser auf Seeeis!
    LG Rudi
  • n o r B Ä R t 14. Januar 2009, 2:09

    Wirkt hier auf dem Foto eher wie eine romantische Fahrt ! Die Stimmung gefällt mir sehr gut.

    Gruß
    n o r B Ä R t
  • Peter Krammer 14. Januar 2009, 0:16

    Die Warnungen der Medien waren nicht zu überhören.
    Vorsicht hat nichts mit Feigheit zu tun.
    Ich finde es auch blöd und verantwortungslos, sich und die Helfer in Lebensgefahr zu bringen, wenn es nicht unbedingt sein muß.
    Mein Hund ist mal unangeleint auf Entenjagd ziemlich weit draussen eingebrochen ... das hat mir schon gereicht ....
    Viele Grüsse
    Peter
  • Jannis G. 13. Januar 2009, 21:36

    Eislaufen in jeder Art und Weise scheint eine beliebte Freizeitsbeschaeftigung im kalten Norden zu sein:)
    Schoenes, stimmungsvolles Foto, Hans

    Gruesse
    Jannis
  • Lydia S. 13. Januar 2009, 21:21

    Unvernunft der Menschen... :-( - ein bisschen Nachdenken und Vorsicht würd da schon ein wenig helfen.
    lg.
    lydia
  • seefan 13. Januar 2009, 20:28

    hallo hans,
    du hast schon recht, der schein trügt.
    ergänzend zu deiner doko.
    vlg. gisela
  • Belfo 13. Januar 2009, 20:28

    @Thomas: Klar wäre das alles kein Problem, wenn alle am Rand bleiben würden. Nur was soll der Einsatzleiter tun, wenn innerhalb von einer Stunde 6 Leute an drei Stellen einbrechen ... würden dann noch 20 Menschen einbrechen und ein Kind ertrinken, wäre das Geschrei groß und es MÜSSTE einen Schuldigen für den Staatsanwalt geben, das wäre dann aber nicht der Eingebrochene ... es würde nicht heißen, wer kann so dämlich sein, sondern warum hat man nicht vorher reagiert... so ist das danach immer :-(

    Ich habe mich gerade mit Feuerwehlern und Wasserwachtlern unterhalten als tags darauf die Leute trotz Warnrufen genau über die Flächen fuhren, die am Vortag der Hubschrauber aufgerissen hatte, obwohl dort teilweise sogar das Wasser auf dem Eis stand ...
    Die Flächen absperren kann man nicht und den Leuten kann man erzählen, was man will, sie fahren trotzdem quer über den See ... sie haben nicht mal auf die Warnungen der Wasserwacht reagiert und sind einfach weiter gefahren.

    Zum Boot:
    Ich bin kein Schlittschuhläufer, deshalb war ich noch nicht bis da hinten, aber ich werde mich definitiv noch auf den Weg dahin machen :-)

    Gruß Hans
  • N.O.R.D.L.I.C.H.T. 13. Januar 2009, 20:19

    Wahnsinn, bei uns tummelten sich alle auf dem Bokeler See, der ist nach dem Abfischen der Karpfen nur noch ca. 30 cm tief, da kann keiner ertrinken.
    LG Maret
  • Cornelia Schorr 13. Januar 2009, 20:17

    Tja, der Mensch als solcher hat zwar Hirn, aber nicht immer Verstand...
    Und trotz des ernsten Themas ist das Bild wunderbar stimmungsvoll!

    LG conny
  • Thomas Rölz 13. Januar 2009, 20:10

    wie das alles nur so übertrieben war...

    wenn man da gefahren ist, wo alle anderen auch fahren passiert überhaupt nix. wenn man natürlich mitten auf den see fährt ohne sich auszukennen ist das natürlich sehr naiv und dämlich...deshalb brauchen sich diejenigen auch nicht wundern, wenn sie einbrechen!

    naja hast du auch ein photo von dem segelboot im eis gemacht?
  • el len 13. Januar 2009, 19:05

    Eigentlich hätte ich gedacht, das das Eis schon fest genug ist .... und die vielen Eingebrochenen wohl auch. Bild ist auf jeden Fall mal wieder richtig gut!
    lg ellen
  • Charito Gil 13. Januar 2009, 16:58

    pinkeis !
    :)
    mag ich !!
    lg
    .. ch
  • Susanne Michel 13. Januar 2009, 16:56

    Hab mich die letzten Wochen auch nur aufgeregt über wirklich Hirnlose, die ich unter anderem auf dem Staffelsee, dem Wesslinger See und auch auf den Osterseen auf dem Eis gesehen habe!
    Am besten noch Eltern mit ihren Kindern und vor allem dort, wo die geringe Dicke des Eises deutlich zu sehen war!
    Die Armen,die dann wegen solchen Deppen ihr Leben aufs Spiel setzen müssen!
    Eines der wenigen Themen, bei denen ich absolut rot sehe!
    Ich hoffe, der Sommer kommt ganz schnell! ;-)
    Wenn ich mir den ernsten Hintergrund weckdenke, sieht Dein Foto wirklich sehr stimmungsvoll aus!
    LG Susanne
  • Gisela Schwede 13. Januar 2009, 16:21

    Das Bild ist sehr schön aufgenommen, die Eiseinbrüche natürlich erschreckend!
    LG Gisela
  • M.Gebel 13. Januar 2009, 15:55

    Ich wollte gerade fragen ob es in der türkei auch so kalt war, aber der titel heißt ja "tückisches eis"*fg*:-))

    Schön dass du uns einen kleinen einblick in die realität gewährst hans. Und das auch noch mit einer romantisch angehauchten aufnahme, die doch einen krassen gegensatz zu den geschehnissen darstellt.

    Vg
    Markus
  • Dario Zeller 13. Januar 2009, 15:13

    Schöne dezente Farben.
  • Juergen Kreissl 13. Januar 2009, 14:46

    Idyllisch und hält uns den Ernst der Situation dennoch vor Augen.
    VG Jürgen
  • PhotoGL 13. Januar 2009, 14:41

    Ganz ähnlich die Situation am Pilsensee. Als ich am Samstag nach meiner Andechstour wieder nach Hause gefahren bin und am Pilsensee vorbeigekommen bin, war da auf dem Eis mehr los, als sonst im Sommer. Die Straße war links und rechts zugeparkt, wie sonst nur zur besten Badezeit. Da kann man nur Dank sagen, an all die vielen Retter, die auf den Seen das schlimmste verhindern konnten.
    VG Ludwig
  • Karin RoWo 13. Januar 2009, 14:18

    Die schöne Stimmung auf deinem Bild ist trügerisch -
    und lädt eigentlich auch noch ein dorthin zu fahren.

    lg karin

    PS: Auch bei uns am Neusiedlersee gab es am We wieder ein paar Einbrüche - glücklicher Weise ohne Folgen.