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J-K-PhotoArt


Complete Mitglied, Wesel

*Traumwandel*

Ich lief herum ohne Vernunft,
den Tag mit Betteln zugebracht.
Auf der Suche nach Unterkunft
irre ich durch Tag und Nacht.

Wie ein Funken in der Ferne
erscheint in den Wäldern ein helles Licht.
Ich sehne mich nach seiner Wärme
kein anderes Ziel mehr in Sicht.

Es führte mich tief durch die Wälder,
ließ mich weit laufen durch die Nacht.
Es lockte mich weit über Felder,
bis die Nacht zum Tag gemacht,

Doch war Tag grauer als die Nächte,
das Licht noch immer in dem Herzen.
So übermannten mich tödliche Mächte,
Irrlichter wie tausend Kerzen.

Verschwindet das Licht langsam aus dem Sinne
und wandelt Schatten aus der Glut
bis ich die Kontrolle wieder gewinne,
mein Leib benetzt mit meinem Blut.

So verdorrt jede einzelne Pflanze,
so nimmt das Schicksal an mir Rache
und die Welt verliert an ihrem Glanze,
bis ich langsam wieder erwache.
______________________________

(Fairdenken)

Vielen Dank an die wunderbare Stjärne !

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