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Frank Köhler


Free Mitglied, Bornheim / Rheinland

Tiere im Garten IV - Satte Zecke

Igelzecke Ixodes hexagonus (Acari, Ixodidae), 9 mm, Bornheim, VII.2003 (G. Walter det.).

Ein sattes, aufgeblähtes Weibchen nach einer ausgiebigen Blutmahlzeit - an einem Igel
- kroch im Hof umher und wurde für ein Foto verhaftet. Anschließend könnte es zur Eiablage
kommen. Die schlüpfenden Nymphen suchen sich Kleinsäuger als Wirt, im nächsten Stadium
folgen größere Tiere und erwachsene Zecken saugen allerdings sehr selten am Menschen.
Wars ein Fehler, das Tier wieder laufen lassen...?

Tiere im Garten III - Aeshna cyanea
Tiere im Garten III - Aeshna cyanea
Frank Köhler

Kommentare 20

  • Dennis B. 13. April 2004, 12:48

    au.
    an wem hat die denn gerade gesaugt ?
  • Astrid Dirtsa 24. Juli 2003, 18:40

    ich bin für blutegel :-))
    den letzen hab ich gesehen, das war ich noch ein kindi.....lang, lang ist's her......würd mich also ziemlich interessieren.
  • Frank Köhler 24. Juli 2003, 18:37

    Danke für die vielen Anmerkungen und die fürchterlich vielen Klicks - lade ab jetzt nur noch Zeckenfotos hoch ;-) Gruß FRANK

    Oder Kakerlaken, Bremsen, Blutegel, Fuchsbandwürmer, Salmonellen....

  • Bernhard Queisser 24. Juli 2003, 11:08

    Ich liebe alle Tiere....bis auf Zecken und Stechmücken. Letztere verfüttere ich grundsätzlich nach dem Fang an Spinnen in unserem Garten oder Haus ;-)
  • André Nicolaj Zahn 23. Juli 2003, 23:37

    Gute Aufnahme, leider kann ich mit meinem Objektiv nicht so nah ran.

    Heute lag ein mindestens so dickes Teil zertreten auf dem Wohnzimmerteppich. Das sieht nicht sehr schön aus, kann ich verraten. Die Zecke hat trotz aufgeplatztem Bauch noch ewig später in der Plastiktüte gezappelt.

    Hat wohl der Hund verloren, obwohl ich sonst die Zecken immer frühzeitig entdecke und das Anti-Zecken-Mittel auch recht gut wirkt... :-(
  • Stephan Roscher 23. Juli 2003, 20:40

    Deine Makros sind die Wucht und werden auch noch immer besser, wenngleich ich diese niedliche kleine Bestie lieber aus der sicheren Entfernung sehe. Da stehe ich noch eher auf scharfe Pitbulls. ;-)
    Gruß Stephan
  • Peter Bu. 22. Juli 2003, 14:08

    eine von denen hat auch schon mal bei mir Blut geklaut, sie hat es nicht überlebt ... gut, daß ich kein Igel bin.
    LG Peter
  • Thomas Seehaus 22. Juli 2003, 9:52

    @Frank,

    Auf die Diskussion nach Klo und runterspülen bin ich gespannt. :-))

    Gruß
    Thomas
  • Frank Köhler 22. Juli 2003, 0:58

    Noch eine Ergänzung: Anthropozentrische Sicht triffst Du hier in der FC ohne Ende. Man stelle sich vor, ich hätte einen schönen Falter geknipst und drunter geschrieben, dass ich Ihn anschließend zertreten oder im Klo runtergespült habe... Ich glaub ich werde es mal probieren ;-)
  • Frank Köhler 22. Juli 2003, 0:52

    @Thomas: Nach der Funktion habe ich oben ja auch schon entsprechend gefragt. Egal ob man sich mit Morphologie oder Verhalten beschäftigt - das gilt auch für das menschliche - stößt man immer wieder auf Funktionen und auf die Tatsache, dass es scheinbar nichts Überflüssiges gibt und alles "entstanden" ist, um einen bestimmten Zweck zu erfüllen.

    Ich denke aber, dass die Existenz einer Art an sich, (außer Arterhalt) keine Funktion hat. Sie suchen sich Ihre konkurrenzfreien Lebensraum. Das macht die blutsaugende Zecke genauso wie der Krankheitserreger in ihr. Sie spielen, wie Du es sagst, eine Rolle, aber eine zielgerichtete Funktion haben sie nicht. Gruß FRANK
  • Thomas Seehaus 21. Juli 2003, 22:47

    @Astrid und Frank,
    den Sinn und Zweck eines Lebewesens festzulegen, heißt in der Regel, dieses Lebewesen aus anthropozentrischer Sicht zu sehen. Auf diese Weise hat alles Unkraut (= alles, was es nicht in der Gärtnerei zu kaufen gibt) und Ungeziefer (= alles, was man nicht essen kann und/oder was ein Nahrungskonkurrent für den Menschen ist) keine Daseinsberechtigung.
    Einem Lebewesen gerecht werden kann man aber nur, wenn man seine Funktion im Ökosystem sieht. Parasiten und Krankheitserreger sind natürlich auch in dieser Sicht schwierig einzustufen. Höchst wahrscheinlich spielen sie aber eine Rolle bei der Regulation von Populationsdichten und stabiliseren damit zusammen mit den Räubern das sensible Gleichgewicht zwischen Existenz und Zusammenbruch der Populationen.
    Gruß
    Thomas
  • Astrid Dirtsa 20. Juli 2003, 16:53

    @frank
    pfuuuu, ja so ist das.....hammerhart.......wer nicht stark genug ist, wird aussortiert.
    denke das die zecken nicht das große problem für igel sind, die starken überleben und dann......>patsch< sind sie platt, weil sie zu falschen zeit am falschen ort waren :-(
    ähm.......sorry, ist mir grad so eingefallen.

    ach ja und danke für die information! hatte nie das bedürfnis ne zecke zu identifizieren, war drum ganz "entzückt" gleich auf so ne seite zu stossen. meistens geht's ja nur um die krankheiten die sie überträgt.
  • Frank Köhler 20. Juli 2003, 16:36

    @Astrid: Ich habe haufenweise Seiten durchgesehen, um mir sicher zu werden, um welche Zeckenart es sich handelt. Jetzt, wo ich den Wirt kenne, muß ich noch einmal nachsehen, ob es beim Igel besondere Zeckenarten gibt. Bislang habe ich nur diesen Text gefunden, der unserem jungen Gartenigelwenig gefallen würde:

    "Die Zecken die sich im Gras und Waldboden aufhalten, bohren sich in die Haut des Igels und ernähren sich von seinem Blut. Mit der Zeit wächst das Hinterteil der Zecke an und nimmt eine weiße männliche Zecke) und eine stahlgraue/violette Färbung (weibliche Zecke) an. In diesem Hinterteil befinden sich Eier die die Zecke produziert. Die weibliche Zecke legt diese Eier (ca. 800-1.000 Stck.) auf dem Igel, woraufhin die geschlüpften Zecken sich natürlich auch von dem Igel ernähren. Schwache oder kleine Igel können im Extremfall an Blutarmut sterben."
  • Astrid Dirtsa 20. Juli 2003, 8:51

    hab grad ne seite über zecken gefunden, für mich laien absolut interessant

    http://www.ijon.de/zecken/

    da steht zwar nix welchen sinn zecken machen, aber egal.......mag jetzt nicht weiter suchen, wenn ich mal über ne info stolpere, tu ich es kund.
  • Frank Köhler 20. Juli 2003, 0:53

    Um 0:15 Uhr habe ich das bemitleidenswerte (?) Tier getroffen, von dem die Zecke wohl stammte. Es wollte gerade von meinen "Fotofaltern" naschen, die von einer Lampe angelockt werden. Ein junger Igel voller Flöhe und vier sichtbaren prallvollgesogenen Zecken - eine davon im Ohr. Lade gerade die Fotos von der Kamera, vielleicht ist ja eine der Zecken im Stachelgetümmel scharf geworden - bei den Flohfotos bin ich nicht optimistisch.

    @Astrid: Ein nachforschenswerter Gedanke. Ich habe keine Ahnung welche Funktion Zecken haben könnten, wenn man mal unterstellt, dass alle Tiere in ihren Ökosystemen eine Funktion zumindest in irgendwelchen Stoffkreisläufen hätten. Eventuell spielen Zecken nur als Krankheitsüberträger und böse Buben eine Rolle.
    Gruß Frank

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