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Ralph G


Free Mitglied, Flow, Eigen-Sinn und meinem Blickwinkel

Thinking About Edward

280507 - Vila mós - Porto de Mós - Lagos - Algarve -Portugal

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Edward Hopper (* 22. Juli 1882 in Nyack, New York; † 15. Mai 1967 in New York City, New York) war ein US-amerikanischer Maler.

Seine Themen sind häufig interpretiert worden als Ausdruck der Isolation und Ausgrenzung des Einzelnen. Seine Gemälde zeigen oft das Individuum in Diners, Hotelzimmern, Wartehallen oder vor Hausfassaden. Die abgebildeten Menschen scheinen oft in Melancholie versunken zu sein und blicken gedankenverloren aus dem Fenster, auf einen Punkt außerhalb des Bildes oder sie lesen ein Buch. Die Blicke von mehreren dargestellten Personen gehen meist aneinander vorbei und veranschaulichen so Distanz trotz räumlicher Nähe. Es gibt aber auch immer wieder Bilder von auf einander bezogenen Personengruppen. http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Hopper

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Grundzüge von Hoppers Handschrift : die Reduzierung auf Wesentliches, die Vereinfachung vor allem von Hintergründen auf flächenhafte Strukturen, die Vereinzelung von Menschengestalten....
...die Begegnung von Mensch und Natur an der Grenze der Zivilisation... - Bilder der Erstarrung und Begrenzung ... - Entfremdung des Menschen von der Natur... - Grenzziehung zwischen Natur und Zivilisation

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Hoppers vermeintlich kühle, realistische Bilder weisen auf die Einsamkeit des Menschen hin.

Die starke Atmosphäre seiner Werke inspirierte unter anderem Filmregisseure wie Alfred Hitchcock, der für das Bates Motel in Psycho Hoppers Bild House by the Railroad (1925) zum Vorbild nahm. Für die Atmosphäre des Films Blade Runner soll Regisseur Ridley Scott Hoppers Bild Nighthawks als Vorlage verwendet haben, wie mehrere Mitglieder der Filmcrew berichteten. Der italienische Giallo-Regisseur Dario Argento legte eine Straßenszene in seinem Thriller Profondo Rosso (1975) als komplette Rekonstruktion von Nighthawks an. Der austro-amerikanische Künstler Gottfried Helnwein hat in seinem Zyklus Boulevard of Broken Dreams das Thema repliziert mit Marilyn Monroe und Humphrey Bogart als spätem Paar. Auch der deutsche Regisseur Wim Wenders hat Werke Edward Hoppers als Vorlage und Inspiration für Filme genutzt, so etwa in The Million Dollar Hotel (2000) Bilder wie The Morning Sun (1952). http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Hopper

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Kommentare 12

  • Manuel Gloger 28. Februar 2012, 16:01

    Der keleine Junge mit seinem gelben Bauhelm durchbricht die klaren Linien der Bildkomposition und belebt als kleiner "Störfaktor" die Aufnahme. Das macht es spannend.
    LG Manuel
  • Knippsomat 2. Dezember 2007, 11:32

    exzellente Aufnahme, Top Qualität !

    lg Christian
  • Thomas Hintze 17. November 2007, 21:39

    Das ist schon ein irrer Raum, und dann der Kleine auf verlorenem Posten. Da kommen einem so allerlei Geschichten in den Kopf.
    Gruß, Thomas
  • Patrick Heppenheimer 16. November 2007, 12:13

    Top Qualität!!!
    Sehr schön, hier stimmt wieder alles,
    der kleine Mann ist das i-tüpfelchen auf
    einer grandios wirkenden Aufnahme.
    Sehr gute Arbeit.
    vg Patrick
  • RG Fotografie 16. November 2007, 8:22

    @all: danke für Eure Anmerkungen.
    @Hilke: Da bin ich ja erleichtert. Ist ja auch nicht wirklich ein Hopper und auch kein einsamer Mensch zu sehen... :-) ... sondern das Foto lässt mich nur an seine Werke denken...gibt mir einen leichten Eindruck davon...mit m.E. scheinbar kleinen Parallelen...
    LG
    Ralph
  • Hilke von Kienle 15. November 2007, 18:43

    Also, ganz ehrlich, die Einsamkeit des Menschen kam bei mir hier nicht als erstes Gefühl auf, sondern die idyllischen kleinen Wolken fielen mir auf, dann der perfekte grafische Bildaufbau. Und Moritz wirkt auf mich hier spielend in eine Sache vertieft, aber nicht wirklich einsam (na, der Papa steht ja auch in der Nähe und knipst ;-))) ).
    LG Hilke
  • Gewitterwolke 15. November 2007, 17:35

    Man meint man kann die warme Luft und den leichen Wind spüren.
    LG Marion
  • J. Und J. Mehwald 15. November 2007, 15:35

    Das Bild gewinnt durch Deine Infos zusätzlich an Reiz!
  • Reiner G. 15. November 2007, 12:46

    Klare Linien, Farben, Schatten: Das ist ein Hopper, ohne Zweifel.
    Und der kleine spielende Moritz bringt Leben in die sonst steril wirkende Szene.
    Das alles ist für mich mehr als nur ein Foto.
    LG
    Reiner G.
  • UFotografie 15. November 2007, 9:59

    +++

    Gruß
    Uwe
  • Sandra Henschel 15. November 2007, 6:26

    Stimmt, da ist er wieder, der alte Hopper!

    Ganz sicher wehte im Zimmer rechts auch eine leichte, fast durchsichtige Gardine.

    Gefällt mir sehr gut mit dieser genialen Bildgestaltung einschließlich des eleganten Schattens, der oben kurz vor der weißen Mauer endet.

    Und den Knirps da beachte ich besser gar nicht, denn das sind unfaire Methoden, es kann einfach keine schlechten Moritzfotos geben ;-)

    LG,
    Sandra
  • Joachim Irelandeddie 14. November 2007, 23:52

    Süß der kleine Kerl da vor der Glastür! Tolle Farben sind das und eine 1a Schärfe

    lg irelandeddie

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