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eja


Basic Mitglied, Bornheim

The Window

Entstanden in Nijmegen, Holland; ST. STEVENSKERK
HDR- Bearbeitung; fünfer Belichtungsreihe vor Ort

Kommentare 6

  • Hans-Martin Adorf 7. Februar 2016, 16:07

    Ich komme wieder auf dieses Bild zurück. Ich finde nicht, dass stürzende Linien per se stören. Oft habe ich ein Bild komplett entzerrt, um dann die Entzerrung zumindest z.T. wieder rückgängig zu machen. Meine Erfahrung ist, eine leichte Verzerrung sollte man rausnehmen, eine starke drin lassen, und zwischendrin kann man wählen, je nach Geschmack. Was mich hier beim zweiten Betrachten formal stört ist nicht, dass es stürzende Linien gibt, sondern dass das Hauptmotiv, das Fenster, nach rechts kippt. Ich korrigiere sowas praktisch immer, oft per Hand.
    LG Hans-Martin
  • eja 26. Juni 2014, 13:15

    Hallo Hans Martin
    In der Tat habe ich mir hier keine Mühe gegeben mit der Korrektur der stürzenden Linien. ich kam gar nicht auf die Idee, dass sie stören könnten. Was mich allerdings gestört hat, war der anfangs horizontal schiefe Fenstersims - den habe ich begradigt.
    Davon abgesehen: Manchmal wirkt ein Bild, wenn die Linien alle sauber austariert sind, überraschend langweiliger. Schau doch mal in mein Foto "Azur Window". Das ist möglicher weise so ein Fall (s. Korrektur im letzten Kommentar).
    Grüße vom Eberhard
  • Hans-Martin Adorf 24. Juni 2014, 21:59

    Interessant, welche Reaktionen dieses Bild bei den drei Vorrednern auslöst. Alle besprechen auch meine Bilder. Mein erster Eindruck war: schade, dass das Fenster nicht vertikal steht. Die Linie unten ist horizontal, aber die halte ich nicht für so wichtig. Ausserdem kann man ja mit den modernen Bildbearbeitungsprogrammen auch eine Entzerrung durchführen, bei der sowohl die Horizontalen wie auch die Vertikalen korrigiert werden. Der zweite Eindruck: warum leuchtet das Fender nicht mehr? Wie kommt das Bild in S/W rüber? Da müssten doch die Flecken weniger stören.
    LG Hans-Martin
  • WMeyer 8. Juni 2014, 23:58

    Eine äußerst interessante Diskussion zwischen dem Fotografen und einem fc-Mitglied, dessen scharfsinnige Kommentare auf einer ungewöhnlich stark ausgeprägten Beobachtungsgabe und analytischen Befähigung beruhen und die denjenigen, dessen Bildern sie gelten, wichtige Erkenntnisse vermitteln. Dass dieser Meinungsaustausch nicht mehr Resonanz findet, mag einerseits an dem Motiv selbst liegen, aber andererseits auch darin eine Ursache finden, dass das Thema nicht gerade ausgesprochen alltagskompatibel ist. Ich habe das Bild zunächst zur Kenntnis genommen, aber weder in positiver noch in negativer Hinsicht einen Anlass zu einer Besprechung gesehen. Das mag auch damit zusammenhängen, dass meine Erfahrungen mit HDR noch in den Anfängen stecken. Hinzu kommt, dass ich das Motiv nicht im Original kenne. Ich weiß nicht, ob dies bei Pekka ebenso ist. Ich traue mir jedenfalls keine belastbare Aussage darüber zu, inwieweit sich die Wiedergabe auf dem Monitor von der Realität entfernt und ob sie überhaupt die Ressourcen zehrende vorausgegangene Bearbeitung hinreichend darstellen kann. Der Begriff "Schimmelbefall" klingt zwar sehr illustrativ, bringt aber für meine Begriffe zu viel negativ belegte Aspekte ins Spiel, da er eine äußerst unangenehme gesundheitsschädliche Konnotation besitzt. Der Wunsch, den mystischen Charakter zu betonen, scheint mir plausibel. Ich selbst hätte in diesem Zusammenhang allerdings noch versucht, das Fenster unscharf zu maskieren und die Farben zu verstärken. Es wird kaum möglich sein, diese Diskussion zu einem befriedigenden Abschluss zu bringen, sofern sie nach den fc-Usancen per Einzel-Statement geführt wird. Zu zahlreich sind die möglichen Bearbeitungsschritte, die denkbar sind, um diskutable und vorzeigbare Ergebnisse zu erzeugen. Das hier vorgestellte halte ich aber schon einmal für ein solches.
    Was mir an dem Bild am wenigsten gefällt, ist der Titel.
  • eja 1. Juni 2014, 18:13

    @Pekka H.: ich denke, der "Schimmelbefall" passt hier ganz gut. Von mir war ein eher expressionistischer Ausdruck gewählt um den mystischen Charakter zum Ausdruck zu bringen - und keinesfalls eine naturgetreue Abbildung. Bildbearbeitung, einschl. HDR kann man in vielen Facetten betreiben. Immerhin habe ich verstanden, dass Dir dieses Foto nicht gefällt.
    Grüße vom Eberhard
  • Pekka H. 29. Mai 2014, 22:22

    HDR kann ich bei dem Motiv sehr gut verstehen. Ich finde es nur schade, dass Du nichts gegen diesen hässlichen "HDR-Schimmelbefall" durch das Tonemapping unternehmen konntest. Das hat mir seinerzeit die Lust am Umgang mit HDR gründlich verdorben, weil es in Photomatix eben nicht so leicht zu vermeiden ist. Dann schon lieber die Möglichkeiten mit RAW-Dateien bis zum Exzess in LR ausnutzen oder ein zeitaufwändigeres HDR bzw. DRI mit PS. Dem schönen Motiv hätte es m. E. gut getan.

    LG Pekka

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Exif

Kamera COOLPIX P7100
Objektiv ---
Blende 3.2
Belichtungszeit 1/60
Brennweite 7.4 mm
ISO 100