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Was ist neu?

D. V.


Free Mitglied, Münster

The Vision Bleak @ M'era Luna I

Es wird mal wieder Zeit für ein Bild...

The Vision Bleak am 10.8.2008 beim M'era Luna festival.

Review auf http://www.reflectionsofdarkness.com
Bilder auf http://www.black-cat-net.de

Nikon D200, Nikkor 80-200mm 2.8 @ 80mm
ISO 320, f2.8, 1/1000


Kommentare 63

  • Natzo 16. November 2008, 0:04

    Ultrageil!
  • peter.r 29. August 2008, 21:47

    Also ALLE Anmerkungen habe ich nicht gelesen. Dreht sich irgendwann im Kreis.
    Die ganze Diskussion hat mich dazu inspiriert mal wieder nach dem kategorischen Imperativ von Kant zu Googlen und auf unsere Arbeit anzuwenden.
    Dabei stiess ich auf den Satz der "Transzendentalen Ästhetik" bei dem es u.A. heisst:

    "Wenn ein Gegenstand die Vorstellungsfähigkeit affiziert, bewirkt er Empfindungen. Empfindungen sind noch vorsprachlich. Anschauungen sind empirisch, wenn sie sich auf den Gegenstand beziehen, der sich in der Empfindung manifestiert. Eine Erscheinung besteht aus Materie, die der Empfindung korrespondiert, und aus Form, die dafür sorgt, dass die Mannigfaltigkeit, die in einer Erscheinung enthalten ist, eine Ordnung aufweist, eine Struktur hat. Während die Materie, also die Empfindung, aufgrund des Vorgangs der Affizierung nur a posteriori gegeben sein kann, ist die reine Form bereits a priori im Gemüt vorhanden. Der Vorgang des Ordnens findet also im Gemüt statt." (Zit. aus Wikipedia)

    D.h. - bzw. meine Interpretation - wir haben alle ein individuelles Gemüt, daraus resultiert, daß wir die Dinge unterschiedlich Wahrnehmen und deshalb zwangsläuffig Bilder individuell bearbeiten. Im Sinne der Respektierung unserer Individualität sollten wir uns gegenseitig auch von unseren Ansichten abweichende Bearbeitung, Schnitte, Farbgestaltungen zugestehen.

    Man kann seine Meinung sagen - ist jedoch nicht im Besitz der allgemeingültigen Wahrheit. Niemand kann das bewerten, da wir subjektive Wesen sind.

    Meine Meinung: Das Bild hat einen aussergewöhnlichen Schnitt und spiegelt einen besonderen Moment wieder. DV. Einige Bildbereich hätten heller sein können aber das hat D.V. anders gesehen. So ist das eben und mich hat das Bild so wie es ist inspiriert.

    Lg Peter
  • Hans-W. Rock 29. August 2008, 17:34

    ............ zu müde vom vielen lesen....

    Zum Bild:
    es hat gerade durch die Aufteilung und die Bearbeitung das gewisse Etwas - das gewisse Etwas, wie alle Deine Bilder, Dani ;-)

    Und zusammen mit der technischen "Grundqualität" des Ausgangsmaterials plus Deiner Bearbeitung/Präsentation ist das hier wieder ein Konzertfoto der Extraklasse.

    Zur Diskussion:
    "Das Wort Kunst bezeichnet im weitesten Sinne jede entwickelte Tätigkeit, die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition gegründet ist..."
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kunst

    Na, dann ist die Aufnahme hier doch wohl definitiv Kunst? Oder?

  • Falk Scheuring 27. August 2008, 22:22

    Guten Abend :-)

    Erst einmal ein spontaner Kommentar zum Foto (ohne Einfluss der Diskussion): Mir gefällt diese Variante von Farbe und Schnitt sehr gut. Lediglich die Haare saufen mir etwas zu sehr mit dem HG ab. An meinem Monitor ist da keine Kontur mehr zu sehen.

    Ich bin erst jetzt auf diese Diskussion aufmerksam geworden.
    Ob es Kunst ist, was wir mit Konzertfotografie tun, darüber hatte ich mir bis zu dieser Diskussion noch keine
    ernsthaften Gedanken gemacht.
    Sehr interessant fand ich den Vergleich mit der Sportfotografie, was völlig logisch als lupenreine Dokumentation durch geht.
    Auf jeden Fall ist man als Konzertfotograf im Ansatz bereits "künstlerisch tätig", sobald man zum Beispiel ne Schräglage, anstelle einer reinen frontalen Hochformataufnahme einsetzt. Die künstlerische Tätigkeit setzt sich bei der Bearbeitung fort. Wenn das Bild nach eigenen Vorstellungen beschnitten (weg vom Standardformat), mit Rahmen versehen und farblich deutlich verändert wird.
    Somit ist auch in gewissser Weise dieses Bild von Dani Kunst. Der Musiker bildet die Vorlage und wir haben die Möglichkeit MEHR draus zu machen oder eben auch nicht (->Dokumentation).
    Betreibe ich nämlich reine Dokumentation dann beschränkt sich die Arbeit höchstens auf solche Bildkorrekturen, welche die Situation zum Zeitpunkt der Aufnahme realistisch widerspiegeln. Meist steht dann natürlich ein Auftraggeber dahinter, der gar kein Interesse an deiner Kreativität und künstlerischem Treiben hat, sondern der ein schnörkelloses glattes Ergebnis benötigt. Dieser wäre dann wahrscheinlich mit diesem Bild von Dani überfordert und nicht zufrieden.
    Hingegen der Künstler auf der Bühne findet gerade DIESE s/w-Variante toll, weil es die Seele seiner Musik zeigt und Dani dies hervor geholt hat.

    VG
    Falk
  • D. V. 27. August 2008, 21:58

    Noch ein bisschen "Kunst"? ;)
  • Yves Christelsohn 27. August 2008, 17:32

    Zum Bild: 1a. Und zwar genau so, wie es ist, wenngleich das Gesicht überstrahlt erscheint. Mir gefällt es sehr gut.

    Zur Diskussion: Als "Künstler" sehe ich Konzertfotografen eher nicht.
    Es geht allerdings auch über das rein dokumentarische hinaus, sobald ich anfange, am entstandenen Bild etwas zu verändern. Allerdings halte ich auch das dann nicht für "künstlerisch" sondern eher für "kreativ". Gerade bei Bildern wie dem hier angesprochenen ist es keine Kunst in dem Sinne, wenn ich einem Bild eine Stimmung verpasse oder es in eine Richtung verändere, die meiner momentanen Gefühlslage entsprechen könnte.
    Dann ist das Kreativität. Anders sähe es sicher aus, wenn das Bild gestellt wäre. Dann wäre es in meinen Augen Kunst, da man das alles vorbereiten, arrangieren und fotografieren muß. Die Umsetzung einer Idee zum fertigen Produkt.
    So ist es beneidenswerte, kreative Dokumentation. (-;
  • scornography 27. August 2008, 9:50

    also der kunstbegriff an sich wird hier wirklich zu stark bewertet, keine frage

    aber wie dani sagt, es geht eher um die tatsache, dass bei vielen einfach kreativität eine große rolle spielt...und für mich persönlich auch der aspekt, dass ich in einigen meinen bildern auch was künstlerisches sehe

    allerdings verspühre ich kein bedarf mich deswegen als künstler zu betiteln oder zu sagen, dass ich kunst produziere.

    ich lass es mir nur nicht nehmen, zu sagen, dass bei meiner art der konzertfotografie, es wirklich eine künstlerische dokumentation ist, wie ich schon einmal sagte

    und bei vielen bildern die ich hier sehe von anderen fotografen, würde ich das gleiche behaupten.


    aber zu dem einen punkt von björn...zum glück ist bei uns allen das dokumentationsniveau höher als bei vielen zeitungen hahaha xD
  • D. V. 27. August 2008, 9:34

    Björn, ich glaub, es geht insgesamt weniger um den Begriff "Kunst" als solchen, sondern ind er Tat um das Maß an Kreativität, dass wir in die Bilder stecken... wie auch immer das bezeichnet wird.
    Und gerade zu deinem ersten Punkt geb ich dir völlig recht!!!
  • Bjørn Jansen 27. August 2008, 8:59

    Sicherlich muss man bei der Konzertfotografie auch kreativ sein ... sowohl der Fotoprozess als auch die Nachbearbeitung ...man muss vorallem ein gespühr für musik haben (die fotos in der Tageszeitung *würg*) ...

    Solange unten im Gragen niemand mit der Kamera auf nem Regiestuhl sitzt und anweisungen gibt ist Kunst der falsche begriff dafür ... egal wie man es dreht ... wir reagieren nur und aggieren nicht. Kreativität ist auf jedenfall gefragt ... Die Konzertfotografie (auch wenn mir der Blümchen / Makrochannel da wiederspricht) ist sicherlich eine der anspruchsvollsten Arten der Fotografie überhaupt ... wenn mans richtig macht.

    warum wollt ich eigentlich alle Künstler sein?


    Ach ja ... Guten Morgen ;-)
  • D. V. 27. August 2008, 8:49

    Wie, Kaffeekränzchen ohne mich und ich soll blechen? Das überleg ich mir aber noch ;)
    Ich will dann mal noch die Punkte von Scorn aufgreifen...
    zum Thema 1... doch, geht mir genau so. Besonders bei Bands, die ich häufiger vor der Linse hab. Zuletzt, als ich die Diary Tour begleitet hab. Da weiß man nach ein paar shows genau, was man noch wie festhalten will und nimmt schon bewusst einfluß auf das Ergebnis.
    zum Punkt 2 erhälst du auch meine volle zustimmung.
  • scornography 27. August 2008, 2:49

    da mich meine schlaflosigkeit gerade um meine letzten verdienten 2 stunden schlaf bringt, hab ich hier mal weitergelesen und mir kam dann doch noch zwei punkte in den sinn

    - - - - - - - - 1 - - - - - - - -

    und zwar liegt mir noch auf der zunge oder brennt es mir in den fingern, jenachdem, spielt aber keine rolle...was die ganze sache mit den nicht beeinflussen der bühnenaktion angeht.

    klar, kann man das geschehen auf der bühne nicht direkt beeinflussen...aber das was man aufnimmt schon...ich kann zumindest von mir behaupten, dass ich, wenn ich auf eine show gehe, einige bilder bereits vorher im kopf habe...speziell ist das der fall bei bands die ich nicht zum ersten mal sehe.

    geht das euch nicht auch so? ich mein, ihr kennt doch dann die show, wisst welche posen typisch sind und wie ihr sie vielleicht diesmal festhalten wollt...

    ich kann mir zumindest nicht vorstellen, dass sich keiner von euch darüber vorher gedanken macht.

    natürlich ist das ganze noch abhängig von den gegenheiten vor ort, vor allem, was bühnenhöhe und bewegungsfreiheit vor der bühne angeht. aber ich finde schon, dass es möglich ist, gewisse dinge im vorraus zu planen

    - - - - - - - - 2 - - - - - - - -

    und zum thema künstlerisch:

    ich bitte da mal noch folgendes zu überlegen bzw. möchte mal noch einen denkanstoß mit einwerfen...

    welchen dokumentarischen sinn haben z.b. bilder bei denen man den künstler selbst gar nicht mehr erkennt? seihen das nun schattenrisse oder aufnahmen bei denen nur gewissen körperteile des künstlers oder gar nur instrumente oder sonstige bühnengegenstände zu sehen sind, und von mir aus z.b. die band unscharf im hintergrund.

    fängt man nicht spätestens da an, künstlerisch zu werden und die dokumentation nach hinten zu stellen?

    natürlich macht man so etwas nicht zu oft...aber ich finde es unterstützt den punkt, dass die konzertfotografie schon einen künstlerischen aspekt hat...noch nicht einmal direkt auf die nachbearbeitung bezogen, sondern einzig und allein erst einmal auf die aufnahme selbst.
  • Sandro Griesbach 26. August 2008, 23:51

    die Firma dankt und Dani zahlt (da ja ihr thread) ;-)
  • Jochen Blum 26. August 2008, 23:48


    (_)o


    bitte sehr
  • Sandro Griesbach 26. August 2008, 23:42

    @Jochen: Den Kaffee hattest du mir doch in deinem Profil angeboten ;-)
    Und wie es gibt ne Künstlersozialkasse? *lach*
    Japp wenn du Medien belieferst ist das nicht viel anders als bei dir mit der Sportfotografie *hmm*
  • Jochen Blum 26. August 2008, 23:37

    @ Sandro

    hmm... mit sportfotografie sehe ich das ein wenig anders ...

    wenn ich sonntag mittags vom landesligafussballspiel nach hause komme und das bild ne halbe stunde später in die redaktion geht ist inzwischen nichts kreatives passiert ... ich war dort hab einige bilder geschossen und die gehen "out of the box" weiter ... das ist für mich reine dokumentation ... sind die bilder weg, sind sie mir aus dem sinn ... "fire and forget" sozusagen

    abgesehen vom zeitfaktor wäre eine kreative einflussnahme auf das bildmaterial in dieser situation auch nicht wirklich angebracht ;o))

    in meinen konzertbildern steckt einfach mehr herzblut ... und ich versuche, schon beim fotografieren mehr einfluss auf das spätere bild zu nehmen ... und da ich diese bilder grösstenteils nur für mich mache, habe ich auch nicht die strikten vorgaben wie in der sportfotografie, kann ich ungeniert probieren, blödsinn machen, am pc bearbeiten etc. ... das halte ich schon für viel kreativer

    ps 1:
    ich will jetzt keines meiner livebilder für kunst erklären, nur hat mich der vergleich mit den sportbildern etwas in der nase gekitzelt

    ps 2:
    gut möglich, dass jemand, der mit konzertfotografie seinen lebensunterhalt bestreitet viel mehr diesen "handwerklichen" charakter darin sieht

    ps 3:
    es ist einfach so, dass viele bilder von vielen hier diskutierenden leuten für mich sehr viel kunst beinhalten. punkt. ;o))

    ps 4:
    und wie sieht das eigentlich die künstlersozialkasse? kommt man da als konzertfotograf rein? oder eher net?

    ps 5:
    ist noch kaffee da?

    grüssle
  • Sandro Griesbach 26. August 2008, 22:33

    @Dani: mehr als das ;-)

    Ja wie schon gesagt, ich denke Kunst ist etwas was zum einen, einen sehr hohen Anklang findet, zum anderen aber aus reiner Kreativität aus Kopf und Bauch heraus entsteht. Bei Konzertbildern halten wir die Geschehnisse fest, jeder auf seiner Art und jeder aus seiner Betrachtung heraus, aber letztendlich beeinflussen wir nur in den seltensten Fällen das, was da auf der Bühne passiert und dann ist es Dokumentation, genau wie Kriegberichterstattung, oder auch Sportfotografie…

    @Sandro *gut nach geplappert wie ich finde* :-)
  • Ruth G. 26. August 2008, 22:16

    @Sandro
    Natürlich ist man kein Künstler, nur weil man eine Kamera bedienen kann oder ein Computerprogramm. Genausowenig ist man doch Künstler, wenn man einen Apfel realistisch abmalen kann oder auf der Gitarre einen Song nachspielen kann. Ich will ja gar nicht behaupten, daß das, was wir oder ich hier machen, Kunst ist. Ich mag den Begriff "Kunst" nicht besonders, weil im Grunde jeder alles was er tut, was über Überleben hinausgeht, zur Kunst erklären kann, was ja schon vielfach getan wurde, und seltsamerweise findet sich auch meist jemand, der diese Ansicht teilt. Ich denke nur, daß bei der Konzertphotographie mehr dahinter ist als reine Dokumentation. Es ist auch Dokumentation, aber mehr als das. Ich finde es eh eine spannende Frage, wo Dokumentation aufhört und Kunst oder wie man es nennen mag anfängt. Die Frage ist umso spannender bei anderen Feldern der Photographie, wie beispielsweise der Kriegsberichterstattung. Die Photos von James Nachtwey zum Beispiel, ist das noch reine Dokumentation? Ich denke nicht.
    Du sagst, für dich ist Kunst etwas Hohes, wie meinst du das? Viele Werke der Malerei beispielsweise waren Auftragsarbeiten, die zwar handwerklich phantastisch umgesetzt wurden, aber dem Künstler oft wenig Raum für Kreativität gelassen haben. Ist das dann eher Kunst? Ich denke, ich verstehe schon, was du meinst, aber wer urteilt denn darüber, ob etwas Kunst ist oder nicht?

    Da stimme ich Frank mit seiner Definition von Kunst schon eher zu.. Wobei, wenn jemand meinst, ein Haufen Scheiße sei Ausdruck seiner Persönlichtkiet (alles schon dagewesen :o)), dann kommt man auch hier an die Grenze..

    @Carsten
    Ich bin in Sachen Kant und sein Kunstbegriff nicht bewandert.. würde mich interessieren, wie das gemeint ist.. daß alles schon geschaffen ist.. Und was bitte ist wahre/echte Kunst??

    Liebe Grüße und ich find das Thema spannend ;o)..
    Ruth
  • D. V. 26. August 2008, 22:16

    Thomas, sind Sandro und Du verwandt? ;)
    Ich denke mal, jeder sieht das anders und geht anders mit dem "Rohmaterial" um. Und das ist ja auch gut so. Wäre ja langweilig, wenn alle Bilder gleich aussehen würden. Ich denke, Carsten hat den Nagel irgendwie auf den Kopf getroffen. Es ist irgendwas dazwischen und beim einen geht das mehr Ritung Doku, beim anderen mehr richtung Kunst.
    Klar steht fest, dass wir keinen wirklichen Einfluss auf das haben, was da auf der Bühne passiert... Aber das hat zetbee ein Streetfotograf auch nicht. Und meiner Meinung ist da ganz viel Kunst dabei ;)

    LG
    dani
  • Bjørn Jansen 26. August 2008, 22:11

    so jetzt hab ich auch mal alles gelesen. Ich denke Sandro hat den Nagel auf den Kopf getorffen mit dem Satz "Konzertbilder unterliegen einem Kreativen Prozess"

    Kunst ist es deswegen aber noch nicht. Klar gibt es fantastische Konzertfotos ... aber der clou ist schlichtweg ... es ist nicht unter unserer Regie entstanden ... wir haben dokumentiert und nicht erschaffen. Was aber nicht schlechter ist als Kunstfotografie oder Kunst an sich ... es ist eben anders. Besser ;-)
  • Thomas Nattermann 26. August 2008, 22:07

    oh, habe das hier eben erst endeckt!!!!

    Also ich kann natürlich nur von mir sprechen ich sehe das etwas anders:

    ich mache keine Kunst ich mache reine Dokumentation!! Ich fotografiere und versuche dabei das bestmögliche herrauszuholen!!!
    Meine Bilder sind bis auf nachschärfen meistens unbearbeitet!
    Klar jeder sieht das anders! Aber für mich ist Konzertfotografie reine Dokumentation!!! Wir sind keine Künstler sindern Handwerker! Das was wir evt. mit der Bildverarbeitung versuchen ist allerhöchstens ein klägliches Scheitern des Versuchs etwas künstleriches zu erschaffen!

    Dokumentation ist doch aber nichts schlechtes! Kunst ist was anderes für mich...nunja habe es auch in der Schule nicht verstanden was Kunst eigentlich ist....

  • Sandro Griesbach 26. August 2008, 19:54

    @Carsten: wie ich finde die beste Interpretation hier, sehe ich genauso, bin aber glaub ich im ausdrücken nicht so gut ;-)
  • D. V. 26. August 2008, 19:06

    Ich will mich an dieser stelle mal ganz lieb bei denen bedanken,d ie sich an der entstandenen Diskussion beteiligt haben :)
    LG
    Dani
  • Terres Arts 26. August 2008, 12:02


    Es ist doch schön mal eine herzerfrischende Diskussion zur Mittagszeit zu lesen, da hätte ich ich wohl auch gerne dran beteiligt.

    Also ich bin der Meinung das die Konzertfotographie durchaus eine Mischung aus Dokumentation und Kunst sein kann, ohne bei mir selber den Anspruch an mich zu haben etwas künstlerisches zu machen...
    Ich denke dies wird eher von außen an ein "Kunstwerk" herangetragen. Damit dies möglich ist sollte man allerdings die handwerklichen Fähigkeiten beherrschen, ansonsten landen wir schnell bei der Butterecke!

    Was anderes ist es, wenn man ein Fotoprojekt macht, mit dem man einen bestimmte künstlerische Aussage treffen möchte. Also eine Bildidee schon im Kopf hat, wie es ein Maler oder eine Bildhauer auch haben muss und diese dann umsetzten möchte, dies wird bei Konzertfotos jedoch nie vollständig möglich sein, es sei man ist selber der Musiker und fotografiert sich selber via Fernauslöser (was für eine schräge Idee)...

    Zur Thema Kunst an sich, denke ich das vieles Kunst oder auch künstlerisch wertvoll sein kann, sobald jemand anderes darin Kunst erkennt. Folge ich Kant gibt es allerdings keine wahre Kunst mehr, da diese geschaffen wurde und wir nur noch Kopien und Abbilder davon erstellen, aber ich will jetzt nicht mit Philo anfangen, erinnert mich nur daran was ich noch alles für die Uni tun muss. Also in diesem Sinne kann eine solche Diskussion wie sie hier geführt wurde doch nur positiv sein.
    Mein Fazit lautet also Konzertfotografie kann eine künstlerische Dokumentation sein, ohne dabei wahre oder echte Kunst, aus den oben genannten Gründen, zu sein!

    Zum Bild: Bei mir saufen auch vor allem die Haare vollständig im HG ab, was mir persönlich nicht gefällt, aber durchaus auch an meinem Monitor liegen kann. Der Rest, wie der Moment und der Schnitt gefallen mir auch sehr gut...

    Lg
    Carsten
  • scornography 26. August 2008, 9:42

    mhm...das war mal ne nette morgenlektüre.

    wie gut, dass dani noch was zu der diskussion unter nem bild von moppi gesagt hat, sonst wär ich nich mehr drauf gestoßen :)

    allerdings will ich gar nicht soviel dazu sagen...außer was konzertfotografie für mich ist:

    für mich ist es eine künstlerische dokumentation oder von mir aus auch eine dokumentation mit künstlerischen aspekten.


    und wenn ich das alles hier so lese, bin ich nicht der einzige der das so sieht...nur wollte irgendwie keiner die kombination aus kunst und doku erwähnen.
  • Sandro Griesbach 25. August 2008, 22:59

    japp, aber letztendlich fand/find ich es schade das sich nur so wenige Beteiligt haben, das Interesse an ehrlichen wie auch ausführlichen Kritiken scheint echt nur gering zu sein...

    sandro sieht Kunst, vielleicht eher in anderen Dingen, aber auch hier in der FC oder in der Fotografie, nicht immer, aber ab und an solls schonmal vorkommen *g*