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Teufelsmauer I - bei Neinstedt/Ostharz

Einst stritten sich der Teufel und Gott um den Besitz eines Gebietes im Harz. Das fruchtbare Flachland sollte Gott behalten, dem Teufel war das erzhaltige Harzgebirge zugedacht. Aber zur Bedingung war ausgemacht, dass der Teufel bis zum ersten Hahnenschrei am Morgen eine Grenzmauer erbauen müsse.
Am Harzrand fing er an, die Mauer zu bauen. Einen einzigen Stein hatte der Teufel noch in der Hand, um die Mauer fertig zu setzen. Nun trug es sich zu, dass eine Frau aus Cattenstedt mit einem Korb und einem Hahn darin, früh am Morgen zum Markt wollte, um den Hahn zu verkaufen. Im Morgengrauen passierte es, dass die Frau plötzlich über einen Stein stolperte. Daraufhin steckte der aufgeschreckte Hahn seinen Kopf aus dem Korb und fing kräftig an zu Krähen. Wütend, über die umsonst getane Arbeit, zerschlug der Teufel mit dem letzten Stein in der Hand die Mauer.

Schon früh erkannten die Menschen die Besonderheiten der Teufelsmauer, sodass diese bereits 1833 vom damaligen Stadtrat unter besonderen Schutz gestellt wurde. Auf einer Länge von 20 Kilometern erstreckt sich die Teufelsmauer in 3 sichtbaren Abschnitten von Ballenstedt bis Blankenburg.

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