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Franz Svoboda


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Symi

Die Insel Symi ist eine 57,86 km² große griechische Insel des Dodekanes in der Ägäis und gehört zur Gruppe der Südlichen Sporaden. Zusammen mit einigen unbewohnten Inselchen bildet sie eine Gemeinde in der Region Südliche Ägäis.

Neben diversen anderen Klöstern und Kapellen (von denen es auf Symi ca. 200 gibt) ist das im Süden gelegene und von den regelmäßigen aus Rhodos kommenden Ausflugsbooten angelaufene Kloster Panormitis das bekannteste der Insel. Es ist dem heiligen Michael geweiht und beherbergt ein kleines Museum.

Die Geschichte der kleinen Insel ist eng mit der des Dodekanes verknüpft. In den Gewässern vor Symi fand während des Peloponnesischen Kriegs im Jahr 411 v. Chr. eine Seeschlacht zwischen Athen und Sparta statt.

Historisch bedeutsam waren bis zum Ende des 19. Jahrhunderts auf Symi vor allem der Schiffbau und die Schwammtaucherei. Die auf Symi gebauten Schiffe waren so schnell, dass sie das Privileg des osmanischen Seepostdienstes in der Ägäis hatten. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war auch die große Blütezeit der Schwammtaucherei. Zu dieser Zeit hatte die Insel etwa 30.000 Einwohner.

Auf Symi war im Zweiten Weltkrieg während der deutschen Besetzung von 1943 bis 1945 die Kommandantur für die südöstliche Ägäis stationiert. Diesem Umstand hat Symi die noch heute deutlich sichtbare Zerstörung eines Großteils der Häuser durch Bombardements zu verdanken.

Seit dem 28. Oktober 1947 gehört die Insel zu Griechenland.

Scan vom Dia mit Reflecta ProScan 7200



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