Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?
StrumpfStrickWolle...

StrumpfStrickWolle...

1.191 3

Fritzla


Free Mitglied, Frankonia

StrumpfStrickWolle...

bringt dir am Fuß
ganz ohn' Verdruß
ein cooles Wärmeg'fühl,
das ist zur Winterszeit sehr viel.

Kommentare 3

  • Joachim Hampel 31. März 2011, 12:39

    @Helmut: eine wirklich spontane und das meine ich ernst, klasse Beschreibung.

    LG
    Joachim
  • Helmut - Winkel 31. März 2011, 12:00



    Ja, lieber Fritzl...

    Dein Motiv: "StrumpfStrickWolle..."

    erweckt bei mir natürlich sofort bestimmte...





    E r i n n e r u n g e n an meine Kinder - und Jugendzeit, die unter

    anderem w u n d e r s c h ö n und s c h m e r z h a f t zugleich war:





    Unsere ( Stief -) Oma, nannten wir Kinder

    unter uns auch aus folgendem Grund

    die "S t r i c k - S t o c k - O m a":





    ...Weil Oma strickte für die Kinder

    sowohl im Sommer als im Winter;

    nicht n u r beim Stricken nahm sie Maß,

    die Enkelkinder wussten das.



    Denn Oma mit der festen Hand,

    sich auf den R o h r s t o c k auch verstand;

    sehr oft hat sie den Enkelkindern,

    schmerzhaft versohlt den blanken Hintern.



    Sie wirksam sich Respekt verschaffte,

    wenn sie die Enkel streng bestrafte;

    pfeifend der Rohrstock traf die Ärschchen,

    laut jammerten die frechen Bürschchen.




    Im Allgemeinen war sie aber stets s e h r

    liebevoll und einfühlsam und sie bewies das

    dann unter anderem mit überaus großem Ge-

    schick ihrer einerseits kraftvollen, andererseits

    flinken und zärtlich anmutenden Hände.



    Unter anderem strickte sie meisterhaft und

    gekonnt - sogar mit einer Strickmaschine -

    und versorgte ihre Enkel, vor allem im Winter

    von Kopf bis Fuß mit gestrickter Kleidung.



    Das fing mit der Kopfbedeckung an, ging

    über Schal und Handschuhe, Strickjäck-

    chen und - Pullover, Strümpfe und Leibchen.



    Sogar lange wie auch kurze Hosen hat sie gestrickt.



    In der kalten Jahreszeit hielten die aus

    besonders kräftiger Wolle bestehenden

    "Winterhosen" natürlich angenehm warm,

    solange sie nicht nass wurden.



    Im Haus und in den Sommermonaten trugen wir

    knielange, enganliegende Trägerhosen, die am

    Hosenboden s o stramm saßen, dass man uns

    denselben im Bedarfsfall, wenn wir Schläge erhiel-

    ten - weil wir mal wieder einen schrecklichen Unsinn

    verzapft hatten - überhaupt nicht mehr strammziehen

    musste.



    Die feingerippten Wollstrickhosen waren zwar

    relativ pflegeleicht aber trotzdem nicht reißfest.



    Wenn wir aber wieder mal die so hübsch gestrickten

    Hosen total versaut oder gar zerissen hatten, was ja

    leider Gottes doch, trotz aller Warnungen und Vor-

    sichtsmaßnahmen bei so einer Rasselbande, wie

    wir es ja nun mal waren, vorkam, dann...


    n u n...; dann machten wir unsere Oma damit wohl

    einerseits sehr ärgerlich und wütend, andererseits

    sorgten wir so aber auch dafür, dass sie wieder mal

    was zu stricken hatte, was sie ja ganz eifrig und mit

    s e h r großer Leidenschaft und Hingabe tat.



    Doch mit mindestens eben solcher hingebungsvollen

    Leidenschaft und Energie versohlte sie uns Früchtchen

    vorher erst immer mal noch mit ihrem superschlanken

    und extrem flexiblen Rohrstock s e h r ausgiebig und

    mit aller gebotenen Strenge die splitterfasernackten,

    schmerzzuckenden Ärschchen!!



    Und wenn Omas verflixt biegsamer Rohrstock dann pfeifend

    und feurig die wild tanzenden Hinterbacken der Missetäter er-

    barmungslos küsste, dann entlockte das ihren Besitzern stets

    solch jaulende Schmerzenslaute, dass sogar der Schäferhund

    mit langezogenem Geheule in das Schmerz - und Wehgeschrei

    mit einstimmte...


    ...und jeder in der Nachbarschaft wusste

    dann natürlich auch wieder einmal...:


    "A h a ! ,bei Winkels kriegen wohl wieder mal die ver-

    flixten Rotzbengel ganz gehörig das blanke Fell gegerbt!"


    Doch war man gewiss nie besorgt, sondern eher wohl

    befriedigt oder sogar erfreut darüber...denn oft genug

    versetzten wir ja auch die Nachbarn mit unseren der-

    ben und tolldreisten Streichen in flammenden Zorn.



    Wir beide - Heiner und Helmut - waren

    halt oftmals ganz und gar ungezogene...

    Verflixte Lausbuben
    Verflixte Lausbuben
    Helmut - Winkel




    LG Helmut
  • Joachim Hampel 31. März 2011, 11:55

    Ich wünschte es mir etwas schärfer ;o)

    LG
    Joachim

Informationen

Sektion
Klicks 1.191
Veröffentlicht
Sprache
Lizenz

Exif

Kamera Canon EOS 400D DIGITAL
Objektiv Canon EF 28-80mm f/3.5-5.6
Blende 5
Belichtungszeit 1/30
Brennweite 57.0 mm
ISO 400