Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?

Peter Emmert


Free Mitglied, Wülfrath

Stolzer Hahn

Die »Hühner« schlechthin sind allesamt Zuchtrassen einer einzigen Wildform, des Bankivahuhns (Gallus gallus). Dieses Kammhuhn (Fasanen) lebt sehr zurückgezogen in sehr unterschiedlichen Biotopen in Indien, Hinterindien, Indonesien und auf den Philippinen, sofern ihm nur genügend Vegetation als Deckung geboten wird. Der Mensch hat Bankivahühner vielerorts mit Erfolg eingebürgert; das angegebene Verbreitungsgebiet entspricht dem ursprünglichen Vorkommen.
Bankivahähne werden 66 cm lang und bis 1,3 kg schwer, die Hennen erreichen etwa 43 cm Länge und 0,7 kg Gewicht. An den Laufrückseiten tragen die Hähne 2,5 cm lange, gelegentlich sogar bis 5 cm lange Sporen. Auch Bankivahennen haben bisweilen kleine Sporen. Die Färbung der Geschlechter ist bei Bankivahühnern sehr unterschiedlich (Geschlechtsdimorphismus).
Der genaue Zeitpunkt der Haustierwerdung des Bankivahuhns ist nicht bekannt, aber bereits 2500 Jahre v. Chr. wurden Bankivahühner in Indien als Haustiere gehalten. 1000 Jahre später waren Haushühner auch in China und Ägypten weit verbreitet, wo bereits große Eimengen auf einmal in künstlichen Bruteinrichtungen erbrütet wurden. Schon mehrere Jahrhunderte vor Christi Geburt hielten viele Völker Europas Haushühner als Lieferanten von Eiern und Fleisch, während der amerikanische Doppelkontinent erst durch die weißen Eroberer mit dem wichtigsten aller domestizierten Vögel »versorgt« worden ist.
In der Vielzahl (etwa 150 Rassen) der Zuchtformen des Haushuhns lassen sich 3 Grundtypen unterscheiden: »Kämpfer«, »Cochins« und »Landhühner«.
Hochbeinige, aufgerichtete und muskulöse Kämpfer mit starkknochigen Beinen wurden in Asien schon im Altertum zu Schaukämpfen gezüchtet; auch in Europa (z. B. Belgien, England) entstanden reine Kampfrassen.
Erst um 1850 wurden in Deutschland Cochins eingeführt, 5 bis 6 kg schwere Fleischhühner aus Südchina, deren Hennen etwa 120 Eier im Jahr legen. Andere Rassen dieses fleischigen Typs sind Brahmas, Rhodeländer, Blausperber und Plymouth Rocks.

Aufgenommen mit Canon 300D und AF Telezoom 100 - 400mm.

Kommentare 10

Schlagwörter

Informationen

Sektion
Klicks 1.216
Veröffentlicht
Sprache
Lizenz