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Was ist neu?

Carina Levermann


Free Mitglied, Tornby

Stand der Dinge in Mårup

Die Mårup Kirke wird jetzt bis auf 2 m Höhe abgetragen, in Containern gelagert und nach Hjørring geschafft. Was mit den Teilen passiert ist noch unklar, Mit dem Fortschreiten des Küstenabbruches, werden auch die Mauern langsam zurückgebaut, es werden nur die Fundamente im Boden belassen.
Momentan ist das glaube ich die meistbesuchte Baustelle in Nordjütland, denn Color Line fährt sogar mit Bussen dort hinaus.

Kommentare 12

  • Kurt O. Wörl 26. September 2009, 17:01

    Ich war entsetzt, als ich vor drei Wochen die gute alte Mårup-Kirke in ihrem bedauernswerten Zustand wiedersah. Bleibt zu hoffen, dass ihre Trümmer sie in Hjerl Hede oder den Den Gamle By wiedererstehen lassen. EIn Foto mit hohem Dokumenationswert ist Dir da gelungen.

    LG Kurt
  • Highttower 26. September 2008, 20:07

    Oh wann warst du denn da? Wir sind ja zur Zeit in Lønstrup, da haetten wir uns ja fast getroffen......
  • behm foto 26. September 2008, 15:14

    schade, dass man nicht eher zu einer anderen Lösung gekommen ist schön dass du uns auf dem laufenden hälst, Carina
    lg bernd
  • Harry H. Zimmermann 26. September 2008, 9:28

    Da geht es mir genau so wie Herbert. Wenn wir in drei Wochen wieder mal "hochkommen" wird wohl nicht mehr viel zu sehen sein.
    Gruß Harry
  • Herbert W. Klaas 25. September 2008, 18:09

    Schade , schade - ein Glück , dass wir im Frühjahr noch mal da waren und Fotosmachen konnten .
    Gruß Herbert
  • Mikka2211 25. September 2008, 17:01

    Es ist ein furchtbares Trauerspiel...mein Herz blutet wenn ich das sehe. Vor 800 Jahren erbaut und nun Stein für Stein abgetragen. Nun, vielleicht besser so, als die 40m hinunter ins Meer zu stürzen. So wie schon viele Häuser ein Stückchen weiter nördlich.
    Während der letzten Eiszeit, als die bis zu 100m dicken Eisschollen über den dicht bewaldeten Boden der heutigen Nordsee mit ungeheurer Kraft geschoben wurden, kratzten sie buchstäblich den Wald und den Humus ab. Dieser Abraum wurde auf die Schollenoberfläche geschoben, ja förmlich dort oben drauf aufgeschaufelt. Die Schollen kamen von Westen und auch von Osten. Hier am Platz des heutigen Dänemarks drückten sie sich gegenseitig in die Höhe. So kamen Scholle auf Scholle zum liegen, dazwischen dicke Schichten des ehemaligen Waldbodens und millionen von mächtigen Nadelbäumen. So erreichten die aufgetürmten Schollen eine Höhe von schätzungsweise weit über 1000m! Das ungeheure Gewicht der Schollen presste sie immer mehr zusammen und so natürlich auch die Bäume, und den ehemaligen Waldboden.
    Als am Ende der Eiszeit das Eis und somit auch die Schollen schmolzen, blieb nur noch der Humus, zermalenes Gestein und die bereits veränderten Pflanzenreste übrig. Die Höhe der Masse schrumpfte auf wenige 100m zusammen, jedoch wurde das Gemisch aus pflanzlichen und tierischen Überresten weiter komprimiert bis schließlich nur noch ca 100m Höhe übrigblieben. Diese, so in der jungen Nordsee entstandene Insel wurde zum heutigen Jütland. Dänemark war geboren.
    Maarup Kirke wurde im 12. Jh von den ersten Christlichen Wikingern Jütlands erbaut, eben auf diesem eigenartigen Untergrund. Mehr als 12 Km von der Küste entfernt! Dieser Grund wird seit Jahrhunderten wieder Meter für Meter von der Nordsee zurückgeholt. Die verschiedenen ehemaligen Auflagerungen von den Schollen kann man heute noch gut von einander unterscheiden. Daher die unterschiedlichen Färbungen in den Schichten. In den unteren Schichten findet man auch den begehrten Bernstein und eine stellenweise schmierige, ölige schwarzgraue Masse. Eine Vorstufe von Erdöl, welches ja in der Nordsee in tieferen Schichten in ausgezeichneter Qualität reichlich zu finden ist.
    Maarup Kirke ist ein Mahnmal dafür, das die Natur sich nicht um die Existenz des menschen schert. Der Mensch darf für eine bestimmte Zeit einen bestimmten Ort bewohnen, doch wenn die Zeit abgelaufen ist, ist alles was der Mensch erschaffen hat nur noch Erinnerung.

    LG Mikka
  • Reiner BS 24. September 2008, 22:44

    Die Natur ist immer stärker!
    Eine Aufnahme für die Nachwelt.
    Gruß Reiner
  • Roland Stumpf 24. September 2008, 21:30

    hi carina
    ein ganz schöner aufwand der da betrieben wird
    lg roland
  • Margit W. 24. September 2008, 21:11

    Achje, wie schade....Dann werden wir sie im nächsten Jahr nicht mehr sehen, wenn wir nach zwei Jahren Pause wieder da sein werden. Aber ich bin froh, dass sie nicht mit den Klippen ins Meer stürzt.

    LG
    Margit
  • Ralph St. 24. September 2008, 20:27

    Da hat sich ja schon einiges getan. Bin auch froh, dass ich noch mal dort war in diesem Jahr. Schöne Doku.

    LG Ralph
  • Dieter Gerking 24. September 2008, 20:13

    Klasse Dokumentation. Ein über Jahrzehnte beliebtes Touristenziel wird abgebaut bevor es Meer und Wind zum Opfer fällt. Ich bin froh in diesem Jahr nochmal dort gewesen zu sein. Gruß DG
  • Ulrike Junker 24. September 2008, 20:04

    Na hoffentlich nummerieren die Arbeiter die Teile richtig . . . muss ich dieses "Highlight" auch besuchen ???
    Gruß Ulrike

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