Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?

Friedrich Jäck


Pro Mitglied, Mittelbiberach

St. Martin in Biberach

Die Kirche St. Martinus und Maria, meist nur „St. Martin“ genannt, ist die Stadtpfarrkirche der Kreisstadt Biberach an der Riß in Baden-Württemberg. Es handelt sich um eine Simultankirche[1], die von der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinde genutzt wird. Eigentümerin der Kirche ist die Stiftung Gemeinschaftliche Kirchenpflege Biberach, einer im Konstrukt weltweit einzigartigen Stiftung öffentlichen Rechts. Die Kirche befindet sich in zentraler Lage inmitten der Biberacher Altstadt und ist die älteste und zugleich die größte Kirche Biberach's. Aufgrund des St.-Martin-Patroziniums wird darauf geschlossen, dass es hier schon im 7. Jahrhundert eine Kirche oder Kapelle gegeben haben muss. Der Standort der Vorgängerbauten ist nicht geklärt, archäologische Grabungen zur Erforschung stehen noch aus.[2]

Um 1100 wurde dann eine romanische Kirche errichtet und zwischen 1320 und 1370 durch eine gotische, dreischiffige Basilika ersetzt. Die an den Chor angrenzenden Kapellen und dessen Einwölbung stammen aus dem 15. Jahrhundert. Nach vorgenommenen Stilvergleichen steht fest, dass in der Zeit zwischen 1320 und 1330 mit dem Bau des Chores begonnen wurde. Das Dachgebälk über dem Chor wurde um 1337/1338 gezimmert, das über dem Schiff um 1365/66. Es entstand eine gotische Basilika mit drei Schiffen. Die Achteckpfeiler ruhen auf spitzbogigen Scheidbögen. Der Dreiachtelchor ist eingezogen, der Westturm ist mit einem Dachhelm mit vier Giebeln bekrönt. Der Bau war in seiner Schlichtheit zu Anfang den nüchternen Sakralbauten der Bettelorden verpflichtet. Wohl in den vierziger Jahren übernahm wahrscheinlich der Baumeister Heinrich Kädeli die Bauleitung. Es wurde der Fassadenturm angefügt. Im 15. Jahrhundert wurden an den Chor eine Sakristei und zwei Nebenkapellen angebaut. Die Patriziern Eberhard II von Brandenburg und Martin Weißhaupt stifteten eine Gesellschaftskapelle, die 1449 an der Nordseite angefügt und geweiht wurde. Der städtische Werkmeister Hans Hartmann wölbte von 1475 bis 1476 den Altarraum mit einer halbrunden Tonne mit steilen Stichkappen ein. Auf den vier Schlusssteinen sind auch die beiden Kirchenheiligen zu sehen. Der Biber-Schlussstein wird im Museum ausgestellt.[3]
hs.

Gestohlen by Wikipedia

Kommentare 7

  • HerbertKpn 27. Januar 2014, 15:47

    Ein sehr gut belichtetes, scharfes und schön aufgeteiltes Foto von dieser eindrucksvollen Kirche mit interessantem Begleittext! Gut gemacht!
    Lg Herbert
  • Kawachi 19. Januar 2014, 21:19

    Fein, du hast einen sonnigen Tag erwischt, das macht es schön hell und freundlich. Ich hab's auch schon probiert, aber keine besonders ergiebigen Ergebnisse erzielt.
    LG Peter
  • WM-Photo 19. Januar 2014, 20:41

    Ein Prachtstück das man wahrlich auch für beide Konfessionen nutzen kann.

    Gruß Walter
  • Gundula Ida Gäntgen 19. Januar 2014, 19:22

    Ich habs sogar alles gelesen :-)).Die Kirche sieht sehr gepflegt aus, und die Aufnahme ist sehr gut in der Ausleuchtung.Ich stelle mir vor, das die Lichtverhältnisse nicht gerade einfach waren.
    Geklaut hast Du sicher nicht..zitiert sagt man da..oder??? ;-))).
    LG Gundula
  • Gotti V 19. Januar 2014, 16:19

    Da erinnerst du mich daran was ich schon immer fotografieren wollte, danke!

    LG Gotti
  • Wilfried Jurkowski 19. Januar 2014, 15:43

    tolles foto und ein prima text dazu - waswill man mehr?

    über das grundsätzliche dieses prunkes darf man sich keine gedanken machen, aber auch fotografiere gerne in diesen bauten (siehe meine fc)
  • liesel47 19. Januar 2014, 15:29

    Sehr edel als Motiv und ausgezeichnet präsentiert von Dir,
    man läßt einfach den Blick schweifen und kann genießen.
    Lieben Gruß von Liesel und noch einen schönen Sonntag.

Informationen

Sektion
Ordner Kirchen, Klöster,
Klicks 467
Veröffentlicht
Sprache
Lizenz

Exif

Kamera E-5
Objektiv ---
Blende 2.8
Belichtungszeit 1/50
Brennweite 12.0 mm
ISO 200